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Bewahrung der Schöpfung als Bibelgrundsatz
#1
Guten Tag,

... der vor angekündigte Aufruf des Papstes der auch die Geißelung der Umweltzerstörungen zum
Inhalt hat, kommt m. E. etwas zu spät. Es sieht nun nämlich so aus, als ob der Vatikan hier einem
Trend hinterherläuft.

Die Umweltschutzfrage stellt sich ja schon seit einigen Jahre mehr und mehr. Das nun
alle auf dem Zug aufspringen zeigt den Zeitgeist. Viele waren jahrelang im Tiefschlaf und wachen
nun auf.

a) Die Schäden sind da und was getan werden muss kann man nur als Schadensbegrenzungsversuche
bezeichnen. Die Wirksamkeit bleibt jedoch offen, dass hängt davon ab wie entschlossen die Problematik
angepackt werden wird.

Die Kirche hat in diesem wichtigen Punkt alles andere als überzeugt.
Eine gut Predigt zur Bewahrung der Schöpfung habe ich einige Jahre nicht mehr gehört.

b) Wenn ich überdies ehrlich bin ist mir eine überzeugende Bibelaussage bekannt, welche den
Anspruch auf die Bewahrung der Schöpfung besonders betont.

Die Bibel wird wohl auch als Instrument verstanden sich vielmehr die Erde Untertan zu machen,
was ja auch geschehen ist.
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#2
Es ist ein wenig "widernatuerlich" fuer die RKK. Auch Franziskus hat sich ja auch zum Verbot der Verhuetungsmittel bekannt, da der Grundsatz "seid fruchtbar und mehret Euch" gilt und immer noch genug Ressourcen fuer eine Steigerung der Ausbeutung dieses Planeten da sind.
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#3
(19-09-2019, 16:48)Kreutzberg schrieb: Guten Tag,

( . . . )

b) Wenn ich überdies ehrlich bin ist mir eine überzeugende Bibelaussage bekannt, welche den
Anspruch auf die Bewahrung der Schöpfung besonders betont.


Bitte nenne sie uns
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#4
Der Satz klang eher so, als waere "keine" statt "eine" gemeint gewesen, weshalb ich da gar nicht nachgefragt hatte.
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#5
(19-09-2019, 16:48)Kreutzberg schrieb: Die Bibel wird wohl auch als Instrument verstanden sich vielmehr die Erde Untertan zu machen,
was ja auch geschehen ist.
Wir sind der Erde Untertan, in dem Moment da sie sich gegen uns wehrt. Wenn wir Menschen sie z.B. ausbeuten wehrt sie sich mit Naturkatasrophen.
Dann sind wir die Untergeordneten/Untertanen.
Umgedreht, steht uns die Erde zur Verfügung und ist uns Untertan/untergeordnet ABER nur solange wir sie nicht ausbeuten oder vergiften, oder gar zweckentfremden (falls das möglich ist).

Erde und Mensch stehen in einem Verhältnis, "Machtverhältnis", stehen untertänigst zu Diensten.
Nur die Erde braucht keinen Diener/Untertanen/Menschheit.
Wer keine Untertanen braucht hat selber genug Macht. Wer Macht hat kann dem Nächsten Untertan sein, sich untertänigst anbieten.
Bei genauerer Betrachtung sind alle die Untertanen brauchen die Schwächeren als jene die keine Untertanen brauchen, oder verwenden.

Die Erde ernährt die Menschheit, sie IST eine Lieferantin.
Wer die Lieferantin ausbeutet, bekommt bald nichts mehr, wenn er sie nicht würdig pflegt.

Zerstören wir die Erde, wird sie uns keine "Früchte" mehr liefern. Der Mensch kann die Untertänigkeit der Erde zerstören.
Es heißt trefflich: Du sollst die Hand (Baum) die dich ernährt nicht abschlagen (abholzen).
(oder den Acker nicht vergiften usw.)

Die Erde wehrt sich und macht ggf Teile der Erde unbewohnbar. So kann die Erde die Überzahl am Menschen verringern.
Diener/Untertanen sollte man pfleglich behandeln, damit sie lange im Dienste stehen können.
Eine tote Erde ist keinem Menschen mehr Untertan.
Tote Menschen dienen ihren Nächsten nicht, es sei denn sie haben etwas Lebendiges hinterlassen, oder eine Erfindung/Idee.

Alles muss erhalten werden.
UM Untertan sein zu können, muss man lebendig sein.
Wer Untertane braucht oder will, muss sie würdevoll erhalten.
An erster Stelle steht das Erhaltungsprinzip.
_
Zur Vemehrung und dem "seit fruchtbar und mehret euch":
Vermehrung meint auch das Fortlaufende. Reihenfolge. Vermehrung ohne Vermehrung
Vermehrung ist nicht nur etwas, dass gleichzeitig stattfindet und sich dabei die Anzahl erhöht.
Vermehrung ist auch dann eine Vermehrung, wenn einer geht/sirbt und der andere kommt/geboren wird.
Vermehrung durch einen einzigen Geburtsvorgang: Ein Tier wirft viele Jungtiere. = Aus 1nem Prozess/Vorgang kommen Viele.
Hier kann eine Überzahl erreicht werden (z.B. Mückenplage).
Vermehrung durch die Zerstückelung des Einem: Eine Pflanze kann zerstückelt werden und alle ihre Teile können eingepflanzt werden und schlagen wurzeln, so enstehen viele neue Planzen, die jede für sich eine weitere neue Pflanze ist.

Vermehrung kann gering ausfallen oder in ein Übermaß geraden, dazwischen ist die göttliche Goldene Mitte.
Die Bibelaussage ist also zu undeutlich. Dem Undeutlichem kann man eine sinnvolle Deutlichkeit geben.

Von einer grenzenlosen Vermehrung und einer Ausbeutungserlaubnis steht bestimmt nichts in der Bibel.

Zum Thread-Thema:
Eine Bewahrung der Schöpfung im Sinne von das Gesamtsystem bewahren, ist die Erhaltung aller Funktionenen und damit auch dem Werden und dem Nachwachsen.
(Das Nachwachsende ist eine Vermehrung. Bei einer Vermehrung muss es nicht zu einer Überzahl/Übermaß kommen.)

Die grundlegende Erhaltung aller Funktionen kann die Menschheit nicht beeinflussen. Die Menschheit kann sich bei einem Versuch, in die grundlegende Funktion einzufgreifen nur die eigenen "Finger" verbrennen.
Die göttliche Funktion (von allem was ist, war und sein wird), kann der Mensch verwenden aber niemals verändern.
Daher sind ALLE Versuche die der Funktion widersprechen, von Anfang an zum scheitern verdammt.

Die Bewahrung der Schöpfung "Mensch" erfolgt von göttlicher Natur aus automatisch. Indem der Mensch aus dem Mensch geboren wird, erfolgt eine anhaltende Vermehrung, bei gleichzeit stattfinder Verringerung.
Wie ein Eimer mit einem Loch in dem man ständig Wasser hineingießt.
Das vermehrte Wassereingießen führt dazu, dass der löchrige Eimer immer schön voll bleibt.

Erfindungen und Wissenschaften haben dazu geführt, dass es zu immer mehr Menschen kommt. ..oder wäre das auch ohne passiert?
Ich denke, man kann sagen, dass sich die Natur selbst einschränkt und es keine Vermehrung über das natürliche Maß hinausgehend gibt.
Die Natur produziert Rohstoffe. (in verschiedenen Zeiteinheiten)
Das bedeutet, der Mensch muss/könnte seinen Verbrauch dem natürlichem Wachstumsryhtmus anpassen, dann wäre für alle Zeit gesorgt.
Da die Erde eine begrenzte Fläche ist, kann alles auf der Erde Seiende nicht ins Unendliche wachsen.

LG

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#6
(19-09-2019, 17:06)Ulan schrieb: Auch Franziskus hat sich ja auch zum Verbot der Verhuetungsmittel bekannt, da der Grundsatz "seid fruchtbar und mehret Euch" gilt und immer noch genug Ressourcen fuer eine Steigerung der Ausbeutung dieses Planeten da sind.
Ein allwissender Gott weiß, dass die Erde in ihrer Fläche begrenzt ist und dass demzufolge überall und in allem das gesunde Maß eingehalten werden muss.
Der Mensch mehrt sich in Reihenfolge. Menschen sterben/gehen andere Menschen werden geboren/kommen.
Es kommt immer zu mehr Menschen, aber würden sie ALLE immer noch am Leben sein, wäre die Erde zu klein.

Das "mehret euch" bezieht sich auf die Erhaltung der Art. Diese Erhaltung erfolgt durch die Fruchtbarkeit.
Im Alter wird die Frau unfruchtbar, dies ist eine göttliche natürliche Mengenbegrenzung.

Angesichts der Tatsache, dass es die künstliche Befruchtungen gibt, müsste es ALS Ausgleichendes die Verhütung geben.
Ein vernünftiger Gott richtet sein Urteil nach dem Goldenen Maß.
Das Maß bestimmt das Urteil.
Gott ist das Dreifalitge Maß aller Dinge, allen Seins und Zeit.

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#7
(20-09-2019, 09:57)Adamea schrieb:
(19-09-2019, 17:06)Ulan schrieb: Auch Franziskus hat sich ja auch zum Verbot der Verhuetungsmittel bekannt, da der Grundsatz "seid fruchtbar und mehret Euch" gilt und immer noch genug Ressourcen fuer eine Steigerung der Ausbeutung dieses Planeten da sind.
Ein allwissender Gott weiß, dass die Erde in ihrer Fläche begrenzt ist und dass demzufolge überall und in allem das gesunde Maß eingehalten werden muss.
Der Mensch mehrt sich in Reihenfolge. Menschen sterben/gehen andere Menschen werden geboren/kommen.
Es kommt immer zu mehr Menschen, aber würden sie ALLE immer noch am Leben sein, wäre die Erde zu klein.

Sex ohne Fortpflanzung.

Wenn Gott allwissend wäre, hätten wir nicht erst selber herausfinden müssen, dass die nachwachsenden Ressourcen im allerbesten Fall gerade mal für ein paar 100millionen Menschlein reichen.

Etwa 90% aller heute lebenden Zweibeiner verdanken ihre relativ sorglose Existenz dem fossilen Kohlenstoff, den wir täglich im Gewicht von mehreren Millionen Barrel tief unten aus der Erdkruste holen.
Wenn sich  8 Milliarden Menschen ihre Hautpflegeprodukte, Werkzeuge und ihre Möbel aus dem Wald holen würden, sähe unser Planet schon in 3 Monaten  dem Mars sehr ähnlich...

Einstmals .. so bis Mitte des letzten Jahrtausends, regelte noch eine enorm hohe Kindersterblichkeit unseren "Bestand".. Zwischendurch gab es immer wieder verheerende Epidemien, die weite Landstriche des Planeten fast komplett entvölkerten..

Zudem lebte der Mensch früher gerne in kleinen überschaubaren Rudeln mit denen er sein "Territorium", mit  allen darin vorkommenden Ressourcen vor anderen Mitfresser seiner eigenen Art verteidigte.. Auch das sorgte regelmäßig für einen ausgeglichenen Bestand unserer Art..

Unsere lebendig Natur ist zudem voll mit hinterhältigen und grausamsten Parasiten in allen Größen.. und die keinen Unterschied zwischen guten und bösen Menschen kennen...

Wenn Gott allwissend sein sollte.. dann wünschte ich mir, dass alle heutigen Unzufriedenen, mal die Lebensbedingungen unserer Vorfahren kennen lernen sollten... Und von daher bin ich überzeugt, dass heutzutage schon die allermeisten Vorschulkinder mehr wissen als Gott.
Der Mensch erschuf sich Gott nach seinem "Bilde" und hat noch immer schwer daran zu schaffen. 
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#8
(20-09-2019, 09:42)Adamea schrieb: Wir sind der Erde Untertan, in dem Moment da sie sich gegen uns wehrt. Wenn wir Menschen sie z.B. ausbeuten wehrt sie sich mit Naturkatasrophen.
"Die Erde" ist keine Person, sondern im weitesten Sinne ein Gegenstand mit einigen sehr empfindlichen Regelmechanismen. Einen Gegenstand kann man nutzen ggf. zerstören. Die Zerstörung ist im Falle eines ganze Planeten ein unsinniger Gedanke. Was wir Menschen zerstören können, und wir sind gerade dabei, sind unsere eigenen Lebensgrundlagen (Wasser, Wasserkreislauf, Wasserspeicher, Atmosphäre). Die mineralischen Ressourcen wären noch am leichtesten zu verschmerzen. Nein, uns wird das fehlende Nass vertrocknen lassen.

(20-09-2019, 09:42)Adamea schrieb: Erde und Mensch stehen in einem Verhältnis,
Ja, da gab es mal eine Studie, die errechnet hat, wie viel Mensch unsere Biosphäre "tragen" kann. Dieser Wert ist inzwischen um ein Mehrfaches überschritten. Inzwischen braucht die Menschheit rund 6 Erden, damit wir so weiter machen können wie bisher. Diese Wahrheit ist schon in einschlägigen Museen als Multimediainstallation bekannt.
Indes lullt uns die Politik mit halbherzigen "Öko-Häppchen" ein.
Was soll beispielsweise die individuelle Elektromobilität bringen? Der Landschaftsverbrauch und die Luftbelastung bleiben. Die Umkehrung der Verhältnisse wäre vonnöten! Nicht unbegrenzte Mobilität sondern Beschränkung auf das Nötigste.

(20-09-2019, 09:42)Adamea schrieb: Die Erde ernährt die Menschheit, sie IST eine Lieferantin.
Wer die Lieferantin ausbeutet, bekommt bald nichts mehr, wenn er sie nicht würdig pflegt.
Das ist natürlich richtig. Allgemein bekannt, scheint es nicht zu sein.

(20-09-2019, 09:42)Adamea schrieb: Alles muss erhalten werden.
Wenn du die Öko-Sphäre meinst: ja. Der menschengemachte Rest ist langfristig entbehrlich.

(20-09-2019, 09:42)Adamea schrieb: Von einer grenzenlosen Vermehrung und einer Ausbeutungserlaubnis steht bestimmt nichts in der Bibel.
Ganz einfach deshalb, weil sich die Bibelautoren die heutige Massenvermehrung nicht vorstellen konnten!

(20-09-2019, 09:42)Adamea schrieb: Eine Bewahrung der Schöpfung im Sinne von das Gesamtsystem bewahren, ist die Erhaltung aller Funktionenen und damit auch dem Werden und dem Nachwachsen.
Ja. Wenn man sich die Zehn-Gebote genauer ansieht, dann sieht man, dass alles aus dem Lebenserhaltungsgebot durch Gott beruht. Es kann also wirklich nicht darum gehen, dass eine bestimmte, nämlich die derzeit lebende Generation die Ressourcen kommender Generationen verbraucht. Aber das folgt auch aus ganz anderen Überlegungen. Wir werden nur überleben, wenn wir uns gesamtgesellschaftlich beschränken.

(20-09-2019, 09:42)Adamea schrieb: Erfindungen und Wissenschaften haben dazu geführt, dass es zu immer mehr Menschen kommt. ..oder wäre das auch ohne passiert?
Das ist leider richtig. Die notwendige Konsequenz der menschheitlichen Mengenbeschränkung lässt allerdings auf sich warten.

(20-09-2019, 09:57)Adamea schrieb: Das "mehret euch" bezieht sich auf die Erhaltung der Art. Diese Erhaltung erfolgt durch die Fruchtbarkeit.
Gewiss. Aber diese Fruchtbarkeit ist in einer Zeit entstanden, als Menschen, besonders Kinder, nicht alt wurden (siehe Beitrag 'Geobacter').
Mit freundlichen Grüßen
Ekkard
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#9
(20-09-2019, 09:42)Adamea schrieb: Vermehrung kann gering ausfallen oder in ein Übermaß geraden, dazwischen ist die göttliche Goldene Mitte.


Da hast Du wohl recht.
Als Gott die Menschen erschuf und ihnen den Auftrag gab "Seid fruchtbar und vermehrt euch" (1 Mo 1:28 Einheitsübersetzung) meinte er nicht solche Ballungszentren wie New York

New York hat samt den (rechtlich noch selbständigen) Vororten bereits 22 Mio Einwohner !

Als Gott sagte "Hiermit übergebe ich euch alle Pflanzen auf der ganzen Erde, die Samen tragen, und alle Bäume mit samenhaltigen Früchten, euch sollen sie zur Nahrung dienen" (Mo 1:29) wollte er ja damit auch nicht dazu aufrufen, daß die Menschen alle Pflanzen und Bäume auffressen und schlägern und zu Brennholz machen.
Man muß einen ziemlichen Teil von Getreidekörnern als Saatgut fürs nächste Jahr übriglassen und man darf pro Jahr nur 1/60 der Bäume schlägern, um der Natur Zeit zu lassen, nachzuwachsen !
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#10
(20-09-2019, 20:42)Sinai schrieb: New York hat samt den (rechtlich noch selbständigen) Vororten bereits 22 Mio Einwohner !
Solche Ballungszentren gab es schon in der Antike, lange bevor...die ersten Sätze der Bibel niedergeschrieben wurden.
Menschen sind als Einzelne nicht überlebensfähig. Ballungszentren entstehen deswegen, weil dort wo viele zusammen leben, sich der einzelne  nicht mehr um alles selber kümmern muss, was er für sein Überleben benötigt.

Ein allwissender Gott, hätte das eigentlich auch wissen müssen.
Der Mensch erschuf sich Gott nach seinem "Bilde" und hat noch immer schwer daran zu schaffen. 
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#11
(20-09-2019, 09:42)Adamea schrieb: Die Erde wehrt sich und macht ggf Teile der Erde unbewohnbar. So kann die Erde die Überzahl am Menschen verringern.



Daß die Ballungszentren (10 Millionen Einwohner Städte) problematisch sind, ist richtig.
Da habe ich Dir recht gegeben. Siehe Beitrag # 9

Das Thema heißt "Bewahrung der Schöpfung als Bibelgrundsatz" und ich kann Deine Kritik nachvollziehen, daß es nicht im Sinne des Schöpfers ist, wenn derartige Ballungszentren entstehen.

Die USA sind ja sonst so bibelgläubig (auf jeder Dollarnote wird auf Gott hingewiesen) und daher wären die USA zu fragen, was sie zum Ballungszentrum New York sagen

Allerdings kann ich Deinen Gedanken, daß sich die Erde wehrt, nicht nachvollziehen.
Die Erde ist ein Ding ohne Bewußtsein und ohne Wille. Die Erde ist kein Gott

Wenn irgendwo ein Tsunami ist oder ein Erdbeben, dann sicher nicht weil die Erde sich "wehren" würde

Derartige Gedanken führen in die uralte, längst vergessene Welt der chthonischen Götter

Chthonismus - Wikipedia
"Dazu zählt der animistische Glaube von der Beseeltheit aller Kreaturen und Naturerscheinungen,  die pantheistische Vorstellung einer Mutter Erde im Sinne eines „mit Geist oder göttlicher Kraft ausgestatteten Planeten Erde“"
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#12
Es wäre sicherlich mal interessant zu erfahren, was der Papst denn nun konkret kund tun wird in Sachen Klimaschutz und Bewahrung der Schöpfung.

Die Vorankündigung von ihm habe ich zwar vernommen über den Inhalt habe ich aber bis dato nichts erfahren. Das geht natürlich auch unter im Hype des neuen Klimaschutzgesetzes.
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#13
Umweltenzyklika "Laudato si" des Papstes

(24-09-2019, 11:38)Kreutzberg schrieb: Die Vorankündigung von ihm habe ich zwar vernommen über den Inhalt habe ich aber bis dato nichts erfahren.

Dann mußt Du sie halt lesen. Icon_cheesygrin
Falls Dich die Umweltenzyklika "Laudato si" des Papstes tatsächlich interessiert, kannst Du sie um wenig Geld in jeder katholischen Buchhandlung kaufen


(24-09-2019, 11:38)Kreutzberg schrieb: Es wäre sicherlich mal interessant zu erfahren, was der Papst denn nun konkret kund tun wird in Sachen Klimaschutz und Bewahrung der Schöpfung.

Natürlich kann der Papst nun nichts konkret tun, er ist ja nicht der Kaiser der ganzen Welt
Rotchina, Rußland, USA tanzen bekanntlich nicht nach der Pfeife des Papstes Icon_cheesygrin

Selbst Deutschland ist kein katholischer Staat, da gibt es bekanntlich die Evangelische Kirche und nichtchristliche Religionen und Atheisten

Frankreich ist laut Article 1 seiner Verfassung ein laizistischer Staat

Ich denke, daß die Umweltenzyklika "Laudato si" des Papstes den zahlreichen Bischöfen auf der ganzen Welt lediglich freie Hand gibt, nun auch das politische Thema Umweltschutz in die Sonntagspredigten einarbeiten zu dürfen - um auch dieses aktuelle Tagesthema zu bedienen

Bis 2015 wurde das Thema "Umweltschutz" von der katholischen Kirche gemieden, und es war untersagt darüber in Sonntagspredigten zu reden, da es ein hochpolitisches Thema der GRÜNEN Parteien ist. Die Priester sollten sich aus Politik raushalten, man will ja keinen politischen Katholizismus mehr

2015 erkannte der Papst, daß das Thema "Umweltschutz" ein dankbares Thema ist, da können die Priester mitmischen wenn sie wollen, der Papst ermöglichte halt den Priestern, bei Bedarf auf den Zug aufzuspringen . . .

In manchen Gemeinden geschieht das gerne, weil Gläubige es gerne hören
In anderen Gemeinden ist kein Interesse vorhanden


--


Dein Thema heißt "Bewahrung der Schöpfung als Bibelgrundsatz"

Wenn man an die Bibel glaubt, dann darf man erwarten, daß Gott seine Schöpfung schützen wird.
Er wird rechtzeitig eingreifen

Da braucht es keine menschlichen Eingreifer
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#14
(24-09-2019, 20:43)Sinai schrieb: Wenn man an die Bibel glaubt, dann darf man erwarten, daß Gott seine Schöpfung schützen wird.
Er wird rechtzeitig eingreifen
Oh, das wird ER sicher tun. Beispiele dieser Art sind sogar biblischer Standard: Sintflut, Feuerhagel über Sodom und Gomorra. Irgend ein Noah bzw. Abraham (mit ihren Sippen und ihrem Hauspersonal) werden schon gerettet. Wir anderen sind überflüssig.
Mit freundlichen Grüßen
Ekkard
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#15
(24-09-2019, 20:43)Sinai schrieb: Wenn man an die Bibel glaubt, dann darf man erwarten, daß Gott seine Schöpfung schützen wird.
Er wird rechtzeitig eingreifen

Da braucht es keine menschlichen Eingreifer

Kannst du dafür garantieren?
Der Mensch erschuf sich Gott nach seinem "Bilde" und hat noch immer schwer daran zu schaffen. 
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