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Der Große Stalinsche Plan zur Umgestaltung der Natur
#1
"Der Große Stalinsche Plan zur Umgestaltung der Natur"

Umlenkung der sibirischen Flüsse nach Süden

"Der Dawydow-Plan war ein Projekt zur Umgestaltung der Natur in Russland, der auch unter dem Namen „Der Große Stalinsche Plan zur Umgestaltung der Natur“ bekannt wurde. Dabei sollten die sibirischen Flüsse Ob und Jenissei umgelenkt werden, um die weit entfernten Trockengebiete um den Aralsee und das Kaspische Meer durch Bewässerung landwirtschaftlich nutzbar zu machen.

Das Projekt wurde 1950 vom Ministerrat der UdSSR verkündet und 1986 unter Michail Gorbatschow, dem neuen Generalsekretär der Kommunistischen Partei, aufgegeben."
Dawydow-Plan - Wikipedia

Ein erster Teil des Projekts war der
Sibaral-Kanal
"Im Oktober 1984 gab Ministerpräsident Nikolai Tichonow bekannt, dass das Ende der Projektierung unmittelbar bevorstehe, die Entscheidung zur Verwirklichung des Plans sei gefallen."
Dawydow-Plan - Wikipedia

Im August 1985 soll es laut Wikipedia bereits die ersten Sprengarbeiten gegeben haben

1984 / 85 war man startklar, dann kam Gorbi und beendete das Prestigeprojekt.

Wer weiß, vielleicht setzt Putin diesen Plan fort. Viele würden das begrüßen wenn sich Rußland in der Energieversorgung ein wenig aus der nuklearen Abhängigkeit lösen würde (die Katastrophe von Tschernobyl ist noch nicht vergessen) und Wasserkraft ist die sauberste Kraft - sie erzeugt keinen Rauch wie die kalorischen Kraftwerke die Unmengen Kohle verbrennen.

Das Projekt hat gewaltige positive und negative Auswirkungen auf das Klima und die Pflanzenwelt und Tierwelt Sibiriens

Im zitierten Wikipedia Artikel kann man das alles nachlesen

Mir ist es überhaupt unklar, wie Flüsse wie Ob und Jenissei um 180° nach Süden umgelenkt werden können, wenn offenbar das natürliche
Gefälle Richtung Norden weist

----
Noch nie gehört.
Ich fand diesen Plan zufällig:
Atlantropa - Wikipedia > Rotes-Meer-Damm (Red Sea Dam - Wikipedia) > Andere Makro-Engineering-Vorschläge > Dawydow-Plan (Umlenkung der sibirischen Flüsse nach Süden)
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#2
Flüsse um zu lenken war noch nie ein gute Idee.  https://de.wikipedia.org/wiki/Aralsee
Der Mensch erschuf sich Gott nach seinem "Bilde" und hat noch immer schwer daran zu schaffen. 
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#3
Das Amudarja-Projekt und seine langfristig negativen Auswirkungen auf die Gegend waren sicher mit ein Grund, die Plaene aufzugeben. Dann waren da noch die flaechendeckenden Sprengungen mit Atombomben, die auch in der UdSSR irgendwann als nicht opportun galten.
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#4
(16-10-2019, 19:11)Ulan schrieb: flaechendeckenden Sprengungen mit Atombomben

Fürchterlich !
Woher hast Du das mit den Atombomben ?
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#5
Es waren riesige Erdmassen fuer das Projekt zu bewegen, und das sollte ueber Atomsprengungen gemacht werden. Ist jetzt schon ein paar Jahre her, dass ich das letzte Mal ueber das Projekt gelesen habe.

Was die Bewaesserung der Wueste angeht, so muss man da sehr vorsichtig sein. Das Amudarja-Projekt hat weite Landstriche in Zentralasien unfruchtbar gemacht, durch flaechendeckende Versalzung. Das war uebrigens auch immer ein Problem in Mesopotamien, wo die jaehrliche Ueberflutung zur falschen Jahreszeit kommt, im Vergleich zu Aegypten.
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#6
Wenn ich es richtig verstanden habe, weil Sinai mit dem Thema die Aufmerksamkeit auf die unzumutbare Gefährlichkeit der Atomkraft lenken. Ohne darauf Rücksicht zu nehmen, dass solche irrsinnigen Eingriffe in die natürlich gewachsenen Ökosysteme unseres Planeten noch weit verheerender Folgen haben, als ein Atomunfall in einem Kernkraftwerk.
Der Mensch erschuf sich Gott nach seinem "Bilde" und hat noch immer schwer daran zu schaffen. 
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#7
(16-10-2019, 19:19)Ulan schrieb: Es waren riesige Erdmassen fuer das Projekt zu bewegen, und das sollte ueber Atomsprengungen gemacht werden. Ist jetzt schon ein paar Jahre her, dass ich das letzte Mal ueber das Projekt gelesen habe.


Das klingt entsetzlich. Aber wo hast Du das gelesen? Eine Quellenangabe wäre interessant
denn es ist ein gewaltiger Unterschied ob dort mit einigen Tonnen Dynamit oder mit einem Dutzend Atombomben gearbeitet wird . . .

Irgendwelche Vermutungen die Umweltschutz-Organisationen zwecks Panikmache in Umlauf setzen, darf man nicht immer für bare Münze nehmen

Im derzeitigen Artikel Dawydow-Plan - Wikipedia habe ich keinen Hinweis auf Atomsprengungen gefunden

----

Der Suezkanal wurde ja auch ohne Atomsprengungen gebaut, und der ist so breit und so tief, daß selbst Ozeanriesen durchfahren können

Das ist in Sibirien sicher nicht geplant Icon_cheesygrin
Die wollen halt Transportschiffe in der Größenordnung wie am Rhein durchs Land schicken

Nur eines verstehe ich noch nicht: Sibirien ist eine riesige Platte, die leicht geneigt ist - der Norden ist um einige hundert Meter tiefer als der Süden - daher rinnen alle Flüsse nach Norden ins Eismeer - durch welche Maßnahmen ist es möglich, die Flüsse zu veranlassen in den Süden zu fließen ?

Da geht es nicht um Sprengung, sondern um die Neigung eines halben Kontinents

Aber ich will das nicht belächeln, russische Ingenieure waren schon immer sehr gut (Sputnik 1957)
ich will nur wissen, wie das funktionieren soll

Die Flußrichtung großer Ströme umzudrehen, daß sie dann tausende Kilometer lang nicht nach Norden sondern nach Süden fließen . . .

Für die Menschen am Aral-See wäre das eine Wohltat. Dieser See versteppt und überall Trockenheit
"Seit den 1960er Jahren bis 1997 sank der Wasserspiegel um 18 Meter
( . . . )
Überlegungen wurden in der sowjetischen Ära angesichts der beginnenden Austrocknung des Aralsees konkret konzipiert (Dawydow-PLan). Ähnliche Pläne werden jedoch bis heute immer wieder aufgegriffen, zuletzt vom kasachischen Präsidenten Nursultan Nasarbajew 2010."
Aralsee - Wikipedia

Die Sache ist also aktuell !
Wenn sogar ein unterentwickeltes Land wie Kasachstan derartige Pläne schmiedet, dann kann Rußland erst recht in dieser Liga mitspielen.

(Kasachstan ist zwar unterentwickelt, aber es ist statisch und entwickelt sich leider nicht, daher wäre der Ausdruck "Entwicklungsland" derzeit zu optimistisch und ist daher irreal. Falls aber Kasachstan Erfolg hat (mit russischer Hilfe) den von Verlandung bedrohten Aralsee zu retten und damit einen green belt rund um diesen See zu errichten, wäre das ein großer Aufschwung)

Rußland braucht ja nicht Kasachstan dazu, es kann die großen Flüsse ja auch in andere Trockengebiete schicken. Trockengebiete gibt es in Zentralasien genug

Im Artikel Dawydow-Plan - Wikipedia ist ein neues Meer in Rußland eingezeichnet, mit dem Namen "Ob-Irtysch-Stausee". Das hat aber das Ausmaß der Ostsee

Da aber Kasachstan 2010 solche Pläne zur Rettung des Aralsees aufgriff, wird es wohl Rußland bitten müssen, daß es sein Wasser Richtung Aralsee schickt

Es ist auch eine Änderung der großräumigen Wetterlage zu erwarten: Wenn etwa die Wüste Gobi zu Grünland wird, dann verdunstet dort Wasser und es wird wieder Niederschläge in dieser Region geben. Der Kreislauf der Natur.

Und dort, wo jetzt Brennesseln und Diesteln als Nahrung für Esel wachsen, werden dann grüne Wiesen mit Salat und leckerem Gemüse sein, und Wälder emporwachsen (was allerdings 30 Jahre lang dauert)

Nomaden werden dann Gelegenheit haben, statt auf Eseln zu reiten, auf den Feldern zu arbeiten
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#8
Die englische Version des Artikels erwaehnt die nuklearen Sprengungen:

"In 1971, at a meeting of the International Atomic Energy Agency in Vienna, the Soviets disclosed information about earthworks on the route of the Pechora–Kama Canal using detonations of three 15-kiloton nuclear devices spaced 165 metres (540 ft) apart, claiming negligible radioactive fallout.[1] However, no further construction work, nuclear or otherwise, was conducted on that canal.

It was estimated that 250 more nuclear detonations would have been required to complete the levelling for the channel if the procedure had been continued."

Die ersten Sprengungen sind also aktenkundig, durch die sowjetische Regierung selbst.


Die Loesung Deines "geographischen Problems" sprichst Du doch selbst an: den Stausee. Der dient zur Schaffung des Gefaelles.
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#9
(16-10-2019, 21:09)Ulan schrieb: Die englische Version des Artikels erwaehnt die nuklearen Sprengungen:

"In 1971, at a meeting of the International Atomic Energy Agency in Vienna, the Soviets disclosed information about earthworks on the route of the Pechora–Kama Canal using detonations of three 15-kiloton nuclear devices . . . "


Könntest Du angeben, welche Wortfolge man da im Google eingeben muß um zur englischen Version zu kommen ?
(Zu "Dawydow" kommt eine Flut von Artikeln. Offenbar eine weitverzweigte Familie)

Vielen Dank
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#10
(16-10-2019, 22:01)Sinai schrieb: Könntest Du angeben, welche Wortfolge man da im Google eingeben muß um zur englischen Version zu kommen ?
(Zu "Dawydow" kommt eine Flut von Artikeln. Offenbar eine weitverzweigte Familie)

Du gehst zum deutschen Wikipedia-Artikel und klickst links bei dem Punkt "In anderen Sprachen" auf "English".
Oder so: https://en.wikipedia.org/wiki/Northern_river_reversal

Edit: Atlernativ haettest Du auch einfach mein Zitat suchen koennen.
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#11
(16-10-2019, 21:09)Ulan schrieb: Die englische Version des Artikels erwaehnt die nuklearen Sprengungen:

"In 1971, at a meeting of the International Atomic Energy Agency in Vienna, the Soviets disclosed information about earthworks on the route of the Pechora–Kama Canal using detonations of three 15-kiloton nuclear devices . . . "


Leider sind derartige Atomdetonationen bei Großmächten üblich

So unglaublich es klingen mag, zündeten die Amis am 16. Juli 1945 in nur 100 Km Entfenung der US Stadt Alamogordo eine Atombombe:
"Am 16. Juli 1945 wurde die erste Atombombe oberirdisch bei Alamogordo gezündet (Trinity-Test). Das in der Bombe verwendete nukleare Brennmaterial war Plutonium und besaß eine Sprengkraft von 21 Kilotonnen TNT-Äquivalent."
Kernwaffe - Wikipedia

Vgl. Alamogordo - Wikipedia

Und alle kennen das weltbekannte Photo von der Militärübung Desert Rock während des Dog-Testes, Yucca Flats, 1. November 1951, wo eine große Zahl von US-Soldaten auf dem Boden kauert und mit dem Stahlhelm auf dem Kopf den Atompilz bewundern.
"Operation Buster-Jangle war eine Serie von amerikanischen Kernwaffentests, die Ende 1951 auf der Nevada Test Site durchgeführt wurde. Insgesamt fanden sieben Tests statt, sechs davon oberirdisch und einer unterirdisch."
"Erster „Truppentest“ des amerikanischen Verteidigungsministeriums. 2796 Soldaten beobachten im Rahmen des Manövers „Desert Rock I“ aus knapp 11 Kilometern Entfernung die Explosion. Nach der Detonation rückten 883 Soldaten bis auf 450 Meter an die Abwurfstelle heran."
Operation Buster-Jangle

Bekanntlich machte China mehrere Dutzend Atomdetonationen im eigenen Land

"Die Volksrepublik China zündete am 16. Oktober 1964 eine erste Atombombe im Kernwaffengelände Lop Nor im autonomen Gebiet Xinjiang."
Kernwaffe - Wikipedia

Zum Kernwaffengelände Lop Nor:
"Dort sind zwischen 1964 und 1996 insgesamt 45 oberirdische (zuletzt am 16. Oktober 1980) und unterirdische Atomtests für Plutoniumbomben und ab 1967 auch für Wasserstoffbomen durchgeführt worden."
Kernwaffengelände Lop Nor - Wikipedia

1998 zündete Indien eine 60 Kilotonnen Bombe im Jaisalmer Distrikt und im selben Jahr zündete Pakistan eine 40 Kilotonnen Bombe im Gebiet Belutschistan
Liste von Kernwaffentests - Wikipedia
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#12
Zitat:Leider sind derartige Atomdetonationen bei Großmächten üblich

So unglaublich es klingen mag, zündeten die Amis am 16. Juli 1945 in nur 100 Km Entfenung der US Stadt Alamogordo eine Atombombe:

So unglaublich es klingen mag, hatten damals weder die Amis noch sonst wer eine Ahnung davon, was so eine Atombombenexplosion alles an unerwünschten Nebenwirkungen mit sich bringt.

So ähnlich wie Kinder, die mit Streichhölzern experimentieren.

Sich im Nachhinein darüber zu empören, dass sie doch wissen hätten müssen, was dabei alles passieren kann.. ist nicht weniger unglaublicher Unsinn...
Der Chef-Physiker und Manager der Atombomben-Entwicklung hat im Nachhinein ja selbst erst erkannt, welche unguten Geister er da gerufen hat. Während aber die Ideatoren dieses stalinistischen Irrsinn-Projektes hingegen schon wussten, dass Atomsprengungen auch sehr unangenehme Nebenwirkungen haben..
Der Mensch erschuf sich Gott nach seinem "Bilde" und hat noch immer schwer daran zu schaffen. 
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#13
Es gibt mehr Details auf der (englischen) Seite zum Petschora-Kama-Kanal. Die eingesetzten Bomben waren schon speziell so zugeschnitten, moeglichst nur kurzlebige radioaktive Isotope von der Fusionsreaktion zu erzeugen:

"The Taiga explosions may be among the devices that produced the highest proportion of their yield via fusion-only reactions, with 98% of their 15 kiloton explosive yield being derived from fusion reactions, a total fission fraction of 0.3 kilotons in a 15 kt device. Such bombs are known as clean bombs, as it is fission that is responsible for generating radioactive fallout."

Natuerlich ist "sauber" auch hier nur relativ. Bei 250 notwendigen Bomben kommt da einiges zusammen, und dann soll ja letztlich Wasser durchgeleitet werden, das dann zur Bewaesserung fuer die Landwirtschaft benutzt werden soll, und da sind auch geringe Mengen nicht wirklich tolerierbar. Letztlich war das Projekt aber wahrscheinlich schlicht zu teuer.
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#14
Wer wissen will, wie es in der Hitlerzeit um die Pläne für eine deutsche Atombombe stand, lese bei Wikipedia den Eintrag über den Physikprofessor Carl Friedrich von Weizsäcker (1912 - 2007), den Bruder des früheren deutschen Bundespräsidenten. Weizsäcker sagte in einem Interview, illusionäre Hoffnungen auf politischen Einfluss hätten ihn bewegt, an der Erforschung von Nuklearwaffen zu arbeiten. Nur durch göttliche Gnade sei er vor der Versuchung bewahrt worden, die deutsche Atombombe tatsächlich zu bauen. Diese Gnade habe darin bestanden, dass die deutsche Kriegswirtschaft die erforderlichen Ressourcen nicht bereitstellen konnte.
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#15
(22-10-2019, 13:14)Ulan schrieb: Es gibt mehr Details auf der (englischen) Seite zum Petschora-Kama-Kanal


Ich habe das gefunden:

Pechora–Kama Canal -Wikipedia
"The Pechora–Kama Canal (Russian: Канал Печора-Кама), or sometimes the Kama–Pechora Canal, was a proposed canal intended to link up the basin of the Pechora River in the north of European Russia with the basin of the Kama, a tributary of the Volga. An accomplishment of this project would integrate the Pechora into the system of waterways of European Russia, centered on the Volga – something that was of particular importance before the advent of the railways, or before the first railway reached the Pechora in the 1940s. Later on, the project was proposed mostly for the sake of transfer of Pechora's water to the Volga and further on to the Caspian Sea.

19th century proposals
In the 19th century, communication between the Kama and the Pechora was conducted mostly over a 40-km portage road between Cherdyn and Yaksha. There was also an option to use very small boats that could go up the uppermost reaches of Kama and Pechora tributaries, and cart the goods over the 4 km portage remaining."

Im 19. Jahrhundert kannte man noch keine Atombomben
Das hört sich spannend an
Der Zar wollte also den Fluß Petschora mit der Wolga und mit dem Kaspischen Meer verbinden.

Doch später kamen Eisenbahnen auf und Kanäle verloren an Wichtigkeit. Man denke an das dichte Kanalnetz in England, das vor dem Eisenbahnbau entstand. In Rußland ging es etwas langsamer und laut dem von Dir genannten Wikipedia-Artikel erreichte die Bahn den Fluß Petschora erst in den 40er Jahren.

Es wäre jedenfalls möglich, dieses Projekt aus der Zarenzeit ohne Atomsprengungen zu bauen.

Aber lassen wir das Thema "Atomsprengungen Ja oder Nein" zunächst beiseite. Denn wenn Länder wie Indien oder Pakistan nicht daran gehindert werden konnten, auf ihren Gebieten im Jahre 1998 Atomsprengungen zu machen (und zwar ganz gewaltige, siehe Beitrag # 11), dann kann auch niemand Rußland daran hindern, Atomsprengungen zu machen.

Aber vielleicht ist auch geplant, ohne Atomsprengungen zu arbeiten.

Immerhin will Kasachstan seit 2010 Wasser aus Sibirien zur Rettung des Aralsees
(siehe Beitrag # 7)

Dieser See vertrocknet und es entsteht eine dürre Steppenlandschaft

Es scheint ja wirklich nicht wünschenswert zu sein, daß riesige Ströme aus den feuchten Wäldern Sibiriens sinnlos nach Norden durch die Tundra rinnen wo wegen der Kälte ohnehin keine Landwirtschaft ist und dann sinnlos ins Polarmeer fließen - während in Zentralasien Steppen und Wüsten sind. Die Wüste Gobi kennen wir, und nun droht die Wüste Aral
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