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Aus gegebenem Anlass: Muttergottes hat ein Einsehen.
#1
Die Meldung gab's heute auf standard.at:

"Muttergottes sagt Marienerscheinungen in Medjugorje vorerst ab

Auch die Muttergottes reagiert offenbar auf die Corona-Krise und will vorerst ihre Erscheinungen im Ort Medjugorje suspendieren, wie uns unsere Korrespondentin Adelheid Wölfl aus Sarajevo berichtet. Die Seherin Mirjana Dragicevic, eine Frau, die behauptet, dass ihr seit 39 Jahren jeden Monat die Muttergottes erscheint, hat die Öffentlichkeit darüber informiert, dass sie keine Botschaften mehr von der Mutter Gottes erhalten und keine öffentlichen Erscheinungen in Medjugorje empfangen werde."

Anstatt einmal pro Monat auf einer Versammlung ueber Frau Dragicevic ihre Botschaften zu verteilen, wird sie nunmehr nur noch am Geburtstag der Seherin erscheinen - und auch nur in deren Heim.

Da wuerde mich schon interessieren, ob die Seherin alleine - mit Hilfe der Muttergottes natuerlich - auf diese Neuerung gekommen ist, oder ob da nicht jemand mehr oder weniger sanft nachgeholfen hat.

Fuer dieses Subforum ist das Phaenomen selbst natuerlich eher das Interessante. Aehnliche Seherinnen gab's im deutschsprachigen Raum ja auch, wobei da zum Teil auch gewisse christliche Sekten entstanden sind.
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#2
Wer sich für solche Themen näher interessiert, sei auf "Seher, Grübler, Enthusiasten / Das Buch der traditionellen Sekten und religiösen Sonderbewegungen" von Kurt Hutten hingewiesen. Die 15. Auflage von 1997 hat fast 900 Seiten.
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#3
Ich würde jetzt gerne etwas dazu schreiben.. aber im Moment kann ich nicht, weil ich vom Lachen fast platze.
Der Mensch erschuf sich Gott nach seinem "Bilde" und hat noch immer schwer daran zu schaffen. 
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#4
wie bereits früher gesagt, maria erscheint imme nur guten katholiken, niemals angehörigen anderer religionen. wenn sie etwas sagt, sagt sie immer das selbe: tuet busse und betet den rosenkranz.
während sich der protestantismus zu maria eher zurückhält, hat es sich der katholizismus nicht verkneifen können, auch noch nach der aufklärung absurde lehren zu dogmatisieren, so die unbefleckte empfängnis  marias 1854, die leiblichliche aufnahme  marias in den himmel 1950 und zum blanken entsetzen  kritischer katholiken, die unfehlbarkeit des papstes 1871.
alle diese  absurditäten  von der der kirche "glaubenswahrheiten" genannt, muss ein katholik glauben, sonst muss er in der hölle schmoren.
kein wunder, dass viele kritiker meinen, dass die katholische kirche noch im mittelalter stecken  geblieben ist. ein kritiker versöhnlich: zumindest trifft man in der hölle die interessanteren leute.
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#5
(26-03-2020, 22:33)edi schrieb: wie bereits früher gesagt, maria erscheint imme nur guten katholiken, niemals angehörigen anderer religionen. wenn sie etwas sagt, sagt sie immer das selbe: tuet busse und betet den rosenkranz.
während sich der protestantismus zu maria eher zurückhält, hat es sich der katholizismus nicht verkneifen können, auch noch nach der aufklärung absurde lehren zu dogmatisieren, so die unbefleckte empfängnis  marias 1854, die leiblichliche aufnahme  marias in den himmel 1950 und zum blanken entsetzen  kritischer katholiken, die unfehlbarkeit des papstes 1871.
alle diese  absurditäten  von der der kirche "glaubenswahrheiten" genannt, muss ein katholik glauben, sonst muss er in der hölle schmoren.
kein wunder, dass viele kritiker meinen, dass die katholische kirche noch im mittelalter stecken  geblieben ist. ein kritiker versöhnlich: zumindest trifft man in der hölle die interessanteren leute.


Naja edi.. die Katholische Kirche in Deutschland hat viele Rivalen.. die oft nicht weniger sadistische wie ebenso totalitäre Züge aufweisen..


aber ansonsten ist gerade die Katholische Kirche (heutzutage) wieder auch eine der tolerantesten und aufgeschlossensten Religionen der Welt. Es ist für die katholische Kirche überhaupt kein  Problem, dass ihre Gläubigen überall auf der Welt und in jedem Kuhdorf draußen in der Pampa, auch ihre ganzen alten heidnisch-kulturellen Traditionen in die ihre katholische Glaubenszelebration aufnehmen/einbeziehen  möchten und auch dürfen.. insofern es sich dabei um keine Menschenopferungen handelt.

Wichtig bei all dem ist nur, dass sich die katholischen Gläubigen in ihrem Glaubensbekenntnis dazu bekennen, die göttliche Souveränität der Kirche nicht anzuzweifeln und auch die Heiligkeit der ganzen katholischen Heiligen nicht in Frage zu stellen. Es besteht übrigens auch keine Pflicht, nicht doch und trotz allem auch immer noch ein bisschen kritisch zu bleiben, oder gar todernst alles für bare Münze nehmen.............zu müssen. Und in die Hölle kommt man auch als Katholik nur mehr dann, wenn man ganz schwere Sünden vorzuweisen hat.
Der Mensch erschuf sich Gott nach seinem "Bilde" und hat noch immer schwer daran zu schaffen. 
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#6
(26-03-2020, 22:33)edi schrieb: alle diese  absurditäten  von der der kirche "glaubenswahrheiten" genannt, muss ein katholik glauben, sonst muss er in der hölle schmoren. 
Ganz berechtigt ist die Kritik an der fehlenden Realitaetswahrnehmung der Kath. Kirche nicht. 

Immerhin hat der päpstliche Marienverehrer JohPaul II im Jahre 1992 zugegeben, dass die RK dem armen Galileo Unrecht getan hat. Dafuer brauchte sie nur  300 Jahre  - währenddessen jeder Fuenftklaessler schon lange wusste, dass sich die Erde um die Sonne dreht.

MfG
Davut
Wer in Glaubenssachen den Verstand befragt kriegt unchristliche Antworten (W. Busch) 
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