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Araber als Securities ?
#1
Eine gute Bekannte von mir ist Ärztin in Italien. Ich kenne sie von einem gemeinsamen Sprachkurs in Frankreich während der Studentenzeit.
Eine liebeswürdige Dame. Mitglied der Partito Democratico PD
Heute hat sie mich angerufen und mir angeekelt folgenden Vorfall erzählt:

Sie war einkaufen im Supermarkt und hatte eine schon einmal kurz getragene Schutzmaske in der Handtasche, weil sie unmittelbar vorher in einem anderen (billigeren) Supermarkt war, der aber ein eher bescheidenes Sortiment führt. 
Im Eingangsbereich des zweiten Supermarkts stand ein Security (in Wahrheit ein Tagelöhner) mit Weste in Neonfarbe, der ihr eine Schutzmaske in die Hand gab.
(Dieses Personal ist laut der Bekannten in Italien erforderlich, da sonst jeder der den Supermarkt betritt gleich ein Dutzend Schutzmasken einsteckt und hamstert)
Sie nahm die Schutzmaske dankend entgegen, steckte sie ein und zog aus der Handtasche die bereits einmal kurz getragene Schutzmaske heraus und setzte sie auf. Um die neue Schutzmaske als Reserve zu haben, man kann ja nie wissen ob im nächsten Supermarkt Schutzmasken vorhanden sind.
Darauf wurde der junge Security - ein Araber - anmaßend und begann mit belehrender Stimme viel ärger als ein Polizist es wagen würde mit der Ärztin zu schimpfen.

Dies geht zu weit!
Klar war das Verhalten der Bekannten nicht 100 % einwandfrei - aber sie hat kein Vergehen begangen und ein privater Angestellter oder Tagelöhner hat kein Recht, sich aufzuspielen. Italien ist noch ein Rechtsstaat (wo selbst echte Polizisten sehr brav sein müssen) und derartige Sheriffs sollen sich nicht aufspielen. Sonst kippt sehr bald die Stimmung!
Es ist schon klar, dass die Supermarktketten gerne arabische Flüchtlinge für solche Zwecke anstellen, da sie sehr billig sind (5 € pro Stunde)
Und die Flüchtlinge machen das lieber als Reklame austragen, denn da muß man nicht von Haus zu Haus laufen.
Allerdings schwillt diesen jungen Männern der Kamm - sie fühlen sich gleich jeder wie ein Polizeichef in Syrien, dem nicht widersprochen werden darf
Sie diskutieren nicht, sondern befehlen
Nach Art der deutschen Polizisten vor 1848

Demokratie haben sie ja nie gelernt, sie flüchteten ja aus Bürgerkriegsgebieten und Kriegsgebieten

Sie geben das weiter, was sie gelernt haben. Leute die Schlange stehen, werden sofort diszipliniert
Und ihr Verhalten zu Frauen ist ausgesprochen respektlos und rüde bis frech

Ich denke, wir Europäer sollten unsere Politiker sofort dazu verpflichten, gegen die Anstellung solcher "Bullen" in der Notzeit gesetzlich vorzugehen - solche Securities brauchen wir nicht !

Es gehört diesen Burschen sofort bei der Einstellung gesagt, wo ihr Platz ist und welche Rechte der Kunde hat. Bei uns ist der Kunde König und nicht der Türsteher !
#2
Hier wird also das Einschreiten einer Hilfskraft, die wahrscheinlich unter der strikten Anweisung durch den Arbeitgeber steht, das Hamstern zu unterbinden, zur Rassenfrage gemacht? Ist das jetzt ein Testballon, wie weit Du mit der Hetze gehen kannst?
#3
Wenn deine Freundin sich falsch behandelt fühlt, steht ihr der Weg der Beschwerde beim Marktleiter offen. Ist vermutlich sinnvoller, als ein anonymer Beitrag in einem deutschsprachigen Religionsforum.
Es mag in der Tat vorkommen, dass Frauen von Männern aus anderen Kulturkreisen nicht korrekt behandelt werden, auch in der Öffentlichkeit. Imho wird auch oftmals in naiver Weise angenommen, dass Menschen aus nichtdemokratischen und unaufgeklärten Ländern ganz selbstverständlich demokratische und aufgeklärte Werte annehmen sobald sie in Deutschland sind. Das wird bei vielen sicherlich auch in gewisser Weise der Fall sein (insbesondere bei den Menschen, die aufgrund fehlender Demokratie und Menschenrechte aus ihren Herkunftsländern geflohen sind), aber natürlich nicht bei allen. So wie die regionale Erziehung und Umwelt die Menschen in Deutschland prägt, ist das natürlich auch in anderen Ländern der Fall.
Aber, Sinai, du begehst immer wieder erneut die Unverschämtheit der Pauschalisierung und anonymen Diffamierung ganzer Menschengruppen. Und derlei ist nicht ok.
Vielleicht stellte sich der Fall ja auch ganz anders dar: Deine Freundin hätte die Maske nicht nehmen brauchen, wenn sie gar nicht vorhatte, diese auch zu tragen. Oder sie hätte sie tragen können. Und vermutlich war sie nicht die einzige Person, die meinte, mit dem Türsteher um irgendwelche Sonderbehandlungen diskutieren zu müssen. Und vielleicht wurde der harsche Ton auch überinterpretiert, da es sich um einen "Araber" handelte.
Ich möchte gar nichts behaupten, sondern nur sagen, dass wir die Umstände doch gar nicht kennen. Was lohnt da eine Aufregung hier im Forum?

#4
(11-04-2020, 10:07)Gundi schrieb: Was lohnt da eine Aufregung hier im Forum?


Ich denke, das ist der perfide Trick von manchen Firmenleitungen.
Wenn sie Kunden wegen irgend eines unerwünschten Verhaltens (nicht so tanzen wie die Firmenleitung es sich erwartet) auf die Zehen steigen wollen, wählen sie Flüchtlinge als Werkzeug aus, denn gegen die darf man aufgrund des guten Benehmens nichts sagen.

Ist ja auch logisch nachvollziehbar, aber nicht in Ordnung. Das italienische Volk ist traditionell sehr freiheitliebend und liberal und setzt individuelles Verhalten sehr hoch. Nach dem Motto "erlaubt ist alles"
Italienische Frauen und Männer lassen sich nichts sagen

Da setzt man nun Leute ein, gegen die man nichts sagen darf

Heute sind es Türsteher im Supermarkt, morgen könnten es Securities in Hörsälen von Universitäten sein
#5
Junge, Junge... wie kommt man auf so krude und hässliche "Ideen"?
Du weist doch nicht mal, ob es sich um einen Flüchtling gehandelt hat.
Mal davon abgesehen, dass der ungerecht behandelte Kunde einfach in einen anderen Supermarkt gehen würde und der erste Supermarkt somit ein Verlustgeschäft  hätte. Wird er wohl kaum wollen und daher die Beschwerden von Kunden nicht einfach übergehen.

#6
(11-04-2020, 12:18)Sinai schrieb: ..., das ist der perfide Trick...

Ein perfider, aber durchschaubarer Trick ist es, Sachverhalte zu erfinden und dazu eine Quelle zu behaupten, die nicht überprüfbar ist. Danach wird munter darauf los gehetzt.

Ich, für meinen Teil, glaube dir solche Geschichtchen schon lange nicht mehr.
MfG B.
#7
(11-04-2020, 12:41)Gundi schrieb: . . . dass der ungerecht behandelte Kunde einfach in einen anderen Supermarkt gehen würde . . .


Es ist nicht alle 20 Meter ein vollwertiger Supermarkt

Die schweren Einkaufstaschen mit Getränken und der Zeitdruck nach der Arbeit erlauben den Leuten nicht so ohne weiteres, auszuweichen und bei den täglichen Einkäufen spazieren zu gehen
#8
Ich dachte die Freundin ist Ärztin? Da hat sie bestimmt ein Auto.

Deine ganze Geschichte klingt unglaubwürdig und geht in die allbekannte Richtung: Stimmung gegen Flüchtlinge und Menschen aus dem arabischen Raum machen.

#9
Thema vorläufig geschlossen, weil unkontrollierbar und rassistisch.
Ich weise darauf hin, dass Themen mit ähnlicher Intension nicht eröffnet werden dürfen und sofort gelöscht werden. In diesen Fällen wird eine Verwarnung ausgesprochen, bei Wiederholung: Sperre.


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