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Pädophilie in Religion erlaubt
#1
Question 
Hallo :)

Ich bin auch Christ und bin am überlegen rauszugehen aus der Religion. 

Diese Berichte um die Pfarrer und Päpste die Sex mit Kindern haben sind schon schlimm. Vorallem wenn manche dich fragen welche Religion du bist und sagst Christ kommt gleich Kindersex.

Darf man als Pfarrer oder Papst Sex mit Kindern haben? Wieso gibt es da keine Bestrafung? Jedenfalls bekommt man nie mit das einer bestraft wird.
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#2
Der Titel enthielt eine falsche Schreibweise, die unsere Suchmaschine nicht finden würde (Konjunktiv, Zukuft).

Selbstverständlich ist Sex mit Kindern verboten, und das hat nichts mit Religion zu tun. Das wissen auch die Leute.

Nur, bei den christlichen Pädophilen ist die Sache in großem Stil heraus gekommen. Vielleicht auch deshalb, weil viele Geistliche im Zölibat leben müssen.

Aber m. E. ist das eine Frage, welche die jeweilige Person mit den Strafverfolgungsbehörden ausmachen muss. (Motto: Man darf sich nicht erwischen lassen!) Die Gesellschaft ist als Ganze und im Allgemeinen strikt dagegen, weil Kinder für ihr späteres Leben seelisch vermurkst werden (einhergehend mit mangelndem Selbstwertgefühl, Angst und Depression).

Dass es in neuerer Zeit keine Bestrafung geben soll, halte ich für ein böses Gerücht. Andererseits muss der Missbrauch aber detailliert nachgewiesen werden. Da Zeugen aus Scham vielfach geschwiegen haben, war der Beweis juristisch nicht zu erbringen. Die staatliche Rechtspflege darf in diesem Fall nicht strafen.
Mit freundlichen Grüßen
Ekkard
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#3
(15-04-2020, 17:42)Snowcastor schrieb: Hallo :)

Ich bin auch Christ und bin am überlegen rauszugehen aus der Religion. 

Diese Berichte um die Pfarrer und Päpste die Sex mit Kindern haben sind schon schlimm. Vorallem wenn manche dich fragen welche Religion du bist und sagst Christ kommt gleich Kindersex.

Darf man als Pfarrer oder Papst Sex mit Kindern haben? Wieso gibt es da keine Bestrafung? Jedenfalls bekommt man nie mit das einer bestraft wird.

Pädophilie ist ein gesellschaftliches Tabuthema mit dem sich die allermeisten nicht sonderlich gerne auseinandersetzen. (Mir selbst macht es auch keinen Spaß)

Pädophilie kommt auch außerhalb der Kirche viel häufiger vor, als man gerne wahrhaben wöllte. Dass auch Pfarrer und Priester davon betroffen sind und dass dann solche aufgedeckte  Fälle die große Öffentlichkeit weit mehr empören, als wenn mal in den Nachrichten ganz nebenbei darüber berichtet wird, welch großem Pädophilen-Netzwerke  heute wieder das Handwerk gelegt wurde .. fast jede Woche einmal hört man oder liest man darüber.. hat  nichts damit zu tun, dass Pädophilie ein ausschließliches Problem der Kirche oder der Christenheit wäre.  Einzeln überschaubare Skandale ergötzen halt unsere Aufmerksamkeit um einiges mehr, als diese ganzen grausam Tatsachen an die wir uns längst gewöhnt haben.

Und es spricht überhaupt nicht für den guten Charakter all jener, die sich dann auch besonders für solche ausgesuchten Skandale interessieren. Auch wenn es nicht weniger schlimm ist, dass auch Priester, Bischöfe und Päpste diese Neigung manchmal haben.

Zudem, kann man sich wohl auch kaum eine noch schlimmere Strafe für einen erwischten pädophielen Pfarrer vorstellen, als dass er danach vor eine große Gemeinde treten muss, um Sonntag ein und Sonntag aus.. die misstrauischen Zuhörer in der Predigt zu mehr Sittsamkeit und Moral zu ermahnen.
Eine wirksamere Methode der Umerziehung für derlei Straftäter gibt es wahrscheinlich gar nicht.
Der Mensch erschuf sich Gott nach seinem "Bilde" und hat noch immer schwer daran zu schaffen. 
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#4
Der Hauptanteil der Faelle passiert uebrigens immer noch im Familienrahmen oder engstem Umkreis.

Die Bestrafung ist dabei heutzutage weitaus eher zu erwarten. Bis in die Sechziger wurde das systematisch verschwiegen, in den 70ern und 80ern war das ein Kavaliersdelikt, und in den letzten zwei, drei Jahrzehnten oder so rueckte es langsam immer weiter in den Focus gesellschaftlicher Betrachtung.
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#5
Zumal man ja heutzutage ziemlich sicher weis, dass die pädophile Neigung, die übrigens zu einem viel geringerem Prozentsatz auch bei Frauen gelegentlich vorkommt, in den allermeisten Fällen ein angeborener Irrtum der Natur ist.
Der Mensch erschuf sich Gott nach seinem "Bilde" und hat noch immer schwer daran zu schaffen. 
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#6
(16-04-2020, 08:03)Geobacter schrieb: Zumal man ja heutzutage ziemlich sicher weis, dass die pädophile Neigung, die übrigens zu einem viel geringerem Prozentsatz auch bei Frauen gelegentlich vorkommt, in den allermeisten Fällen ein angeborener Irrtum der Natur ist.

Ist das so? Empirisch erforscht und irgendwo publiziert? Die Quelle wäre doch sehr interessant. 

MfG
Wer in Glaubenssachen den Verstand befragt kriegt unchristliche Antworten (W. Busch) 
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#7
(15-04-2020, 19:39)Geobacter schrieb: Pädophilie kommt auch außerhalb der Kirche viel häufiger vor, als man gerne wahrhaben wöllte. Dass auch Pfarrer und Priester davon betroffen sind und dass dann solche aufgedeckte  Fälle die große Öffentlichkeit weit mehr empören, als wenn mal in den Nachrichten ganz nebenbei darüber berichtet wird, welch großem Pädophilen-Netzwerke  heute wieder das Handwerk gelegt wurde .. fast jede Woche einmal hört man oder liest man darüber.. hat  nichts damit zu tun, dass Pädophilie ein ausschließliches Problem der Kirche oder der Christenheit wäre.  Einzeln überschaubare Skandale ergötzen halt unsere Aufmerksamkeit um einiges mehr, als diese ganzen grausam Tatsachen an die wir uns längst gewöhnt haben. 


Gibt es auch dafuer Statistiken, seriöse Berichte oder ist es  sonst irgendwie verifizierbar?
MfG
Wer in Glaubenssachen den Verstand befragt kriegt unchristliche Antworten (W. Busch) 
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#8
Das ist so ein Bereich, wo man fuer fast jede Position entsprechende Studien findet. Oder anders ausgedrueckt: das ist noch weitgehend unklar. Dass Leute sich wohl nicht wirklich aendern koennen, wenn der Trieb in eine gewisse Richtung geht (egal, was das jetzt ist), ist jedenfalls klar; das kann bestenfalls unterdrueckt werden. Vielleicht war das gemeint.
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#9
(24-04-2020, 15:44)Ulan schrieb: Das ist so ein Bereich, wo man fuer fast jede Position entsprechende Studien findet. Oder anders ausgedrueckt: das ist noch weitgehend unklar.  

Wo fängt Pädophilie an wo hört sie auf?

Oft wird dem Religionsgründer Mohammed  vorgeworfen, mit einer 9-Jährigen verheiratet gewesen zu sein. Pädophilie also! Klar für Islam-Kritiker.

Wo aber sind die christlichen Kritiker, die  an der jesuanischen Zeit Anstoß nehmen? Maria, seine Mutter, wird auch nicht älter als 12/13 Jahre jung gewesen sein, als sie schwanger wurde - egal ob von Josef oder dem Heiligen Geist. Pädophilie ist Pädophilie. Die drei Jahre Unterschied machen den Kohl  auch nicht fett. Es war einfach so üblich damals.

Und Islam-Gründer Mohammed wird von Islam-Gegnern immer seine 9-jährige Frau vorgehalten. In Wirklichkeit  hat er jahrelang mit seiner ersten Frau, der Witwe Khadice, monogam gelebt - bis sie starb. Erst dann verheiratete er sich übrigens wieder überwiegend mit Witwen.

Ayshe, die 9-Jährige war mit ihm bereits drei Jahre früher als 6-jährige "versprochen", was damals dem Verheirateten-status entsprach. Das war einfach so üblich. Auch bei Christen. sie zog aber erst mit den besagten 9 Jahren in seinen Haushalt, wo bereits mehrere (Witwen)-Frauen Mohammeds Bett hüteten. Sie wird wohl langsam in die Rolle einer Ehefrau herangeführt worden sein wie nochmal 700 Jahre später bei den osmanischen Sultanen.

Da wurden geraubte  tscherkessische Mädchen im zarten Alter auch in den  Sultans-Harem einverleibt - entlaust, ausgestattet mit erlesenen Umgangsformen, gebildet und sexuell von den älteren Frauen und der Sultansmutter "geschult", bis sie von letzterer des Abends incl. genauer Beischlafbuchführung ihrem Sohn zugeführt wurden. Da waren auch etliche junge Knospen dabei.

Alles in der Geschichte der Religionen muss man mit den Maßstäben damaliger Bedingungen sehen. Worüber wir heute gewaltig die Nase rümpfen, war damals selbstverständliche Übung.

Und waren es nicht die Evolutionstheorie bzw. der große Schöpfergott, die die Vertilität der Frauen so früh eingerichtet haben. Kindermissbrauch durch Priester ist natürlich ein anderes Thema; aber so heißt der Thread ja auch nicht.

MfG
Wer in Glaubenssachen den Verstand befragt kriegt unchristliche Antworten (W. Busch) 
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#10
(26-04-2020, 18:14)Davut schrieb: Alles in der Geschichte der Religionen muss man mit den Maßstäben damaliger Bedingungen sehen. Worüber wir heute gewaltig die Nase rümpfen, war damals selbstverständliche Übung.
Ja, so denke ich mir das auch, ganz sicher ohne an Pädophilie zu denken.

(26-04-2020, 18:14)Davut schrieb: Und waren es nicht die Evolutionstheorie bzw. der große Schöpfergott, die die Vertilität der Frauen so früh eingerichtet haben. Kindermissbrauch durch Priester ist natürlich ein anderes Thema; aber so heißt der Thread ja auch nicht.
In wärmeren Ländern sind und waren die Frauen früher fruchtbar, d. h. ihre Periode begann vor weiter nörlich lebenden Mädchen.

Sollten wir der Menschheit nicht einen geistig-sozialen Erkenntnisgewinn zubilligen und heute einfach andere Maßstäbe ansetzen?
Mit freundlichen Grüßen
Ekkard
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#11
(26-04-2020, 19:11)Ekkard schrieb: Sollten wir der Menschheit nicht einen geistig-sozialen Erkenntnisgewinn zubilligen und heute einfach andere Maßstäbe ansetzen?

Völlig d'accord, aber nicht fuer die Religion des Christentums und des Islam.

Fuer uns "Christen" - die Atheisten moegen mal weghoeren - ist das Geschehen um Jesus, den Apostel Paulus, die echten Evangelien auf Punkt und Komma kriegsentscheidend. Kein Jota wollte selbst Jesus am Gesetz der Vaeter ändern.

Also wird jeder Christ mit der Bibel in der Hand buchstabengetreu im Geist damaliger Zeit/Erkenntnis "erzogen". Dieser Maßstab ist unveränderlich fuer die Religion, ueber die wir hier diskutieren. Brechen die Daemme, wird sie beliebig.

Ausdrücklich nehme ich den Bestandsschutz fuer all das aus, was Menschenhand verfälscht, geschoent, hinzugefügt oder gestrichen hat. Der Grat ist schmal, ich weiss. 

MfG
Wer in Glaubenssachen den Verstand befragt kriegt unchristliche Antworten (W. Busch) 
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