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Vorurteilslosigkeit
#1
Es ist überall nur eine Kritik an Religion und vorzugsweise an das Christentum zu lesen, die verachtend über Christen und das Christentum spricht. Nirgendwo ist dafür eine vorurteilslose Erarbeitung der Bedeutung des Christentums zu lesen.
Prüfet alles, das Gute behaltet!
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#2
(07-06-2020, 12:25)Wanderer schrieb: Es ist überall nur eine Kritik an Religion und vorzugsweise an das Christentum zu lesen, die verachtend über Christen und das Christentum spricht. Nirgendwo ist dafür eine vorurteilslose Erarbeitung der Bedeutung des Christentums zu lesen.

Vielleicht liegt das einfach nur daran, dass es gar keine solche Bedeutung des Christentums überhaupt gibt, die man vorbehaltlos gelten lassen könnte. Es ist ja immer der einzelne Christ und Mensch auf den es ankommt. Die allergrößten "selbstverliebten A*******cher" und Sadisten der Weltgeschichte, waren halt leider allzuoft auch besonders fromme Christen.
Der Mensch erschuf sich Gott nach seinem "Bilde" und hat noch immer schwer daran zu schaffen. 
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#3
Geobacter schrieb:Vielleicht liegt das einfach nur daran, dass es gar keine solche Bedeutung des Christentums überhaupt gibt, die man vorbehaltlos gelten lassen könnte. Es ist ja immer der einzelne Christ auf den es ankommt. Die allergrößten "selbstverliebten Arschlöcher" und Sadisten der Weltgeschichte, waren halt leider allzuoft auch besonders fromme Christen.

Ist das denn vorurteilslos?
Prüfet alles, das Gute behaltet!
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#4
(07-06-2020, 14:53)Wanderer schrieb:
Geobacter schrieb:Vielleicht liegt das einfach nur daran, dass es gar keine solche Bedeutung des Christentums überhaupt gibt, die man vorbehaltlos gelten lassen könnte. Es ist ja immer der einzelne Christ auf den es ankommt. Die allergrößten "selbstverliebten Arschlöcher" und Sadisten der Weltgeschichte, waren halt leider allzuoft auch besonders fromme Christen.

Ist das denn vorurteilslos?

Aber natürlich!
Der Mensch erschuf sich Gott nach seinem "Bilde" und hat noch immer schwer daran zu schaffen. 
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#5
Geobacter schrieb:
Wanderer schrieb:
Geobacter schrieb:Vielleicht liegt das einfach nur daran, dass es gar keine solche Bedeutung des Christentums überhaupt gibt, die man vorbehaltlos gelten lassen könnte. Es ist ja immer der einzelne Christ auf den es ankommt. Die allergrößten "selbstverliebten Arschlöcher" und Sadisten der Weltgeschichte, waren halt leider allzuoft auch besonders fromme Christen.

Ist das denn vorurteilslos?

Aber natürlich!

Ist das denn frei der Verachtung?
Prüfet alles, das Gute behaltet!
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#6
Wanderer schrieb:Es ist überall nur eine Kritik an Religion und vorzugsweise an das Christentum zu lesen, die verachtend über Christen und das Christentum spricht. Nirgendwo ist dafür eine vorurteilslose Erarbeitung der Bedeutung des Christentums zu lesen.
Ich denke es reicht nicht, nach einer Quelle Ausschau zu halten, in welcher eine "vorurteilslose Erarbeitung der Bedeutung des Christentums zu lesen" ist. Die sachlichen Informationen zum Thema finden sich aber durchaus in den Weiten des Internets oder (für die eher haptischen Interessierten) in den Bibliotheken. Die Vielzahl an Quellen führt da meines Erachtens nach zu einer möglichst vorurteilsarmen Sammlung von Ansichten, aus denen dann jeder für sich lernen kann.

Generell entspricht es allerdings eher dem Zeitgeist, Religion und den Glauben an Gott als Karikatur darzustellen. Zumindest für die sog. westliche Welt lässt sich ein solcher Eindruck nicht ganz von der Hand weisen. Und da ist die Polemik oft lauter, als die Sachlichkeit.
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#7
Praytes schrieb:vorurteilsarmen

Vorurteilsarm ist nicht vorurteilsfrei!
Prüfet alles, das Gute behaltet!
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#8
(07-06-2020, 15:36)Wanderer schrieb: Vorurteilsarm ist nicht vorurteilsfrei!
Das weiß ich auch.

Und da kein Mensch von Vorurteilen befreit ist, geschweige denn sich selbst gänzlich befreien kann, halte ich die Suche nach "vorurteilsfreien" Informationen - egal zu welchem Thema - auch für müßig.
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#9
Praytes schrieb:
Wanderer schrieb:Vorurteilsarm ist nicht vorurteilsfrei!
Das weiß ich auch.

Und da kein Mensch von Vorurteilen befreit ist, geschweige denn sich selbst gänzlich befreien kann, halte ich die Suche nach "vorurteilsfreien" Informationen - egal zu welchem Thema - auch für müßig.

Vorurteilsfreiheit ist Thema des Threads!



Praytes schrieb:Und da kein Mensch von Vorurteilen befreit ist, geschweige denn sich selbst gänzlich befreien kann, halte ich die Suche nach "vorurteilsfreien" Informationen - egal zu welchem Thema - auch für müßig.

Ich nicht!
Prüfet alles, das Gute behaltet!
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#10
(07-06-2020, 16:14)Wanderer schrieb: Vorurteilsfreiheit ist Thema des Threads!
Richtig. Und nun kennst du auch meine Ansicht dazu.



(07-06-2020, 16:14)Wanderer schrieb: Ich nicht!
Dann wünsche ich dir viel Erfolg bei deiner Suche! Icon_smile
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#11
Praytes schrieb:Dann wünsche ich dir viel Erfolg bei deiner Suche!

Warum machen wir beide das nicht zusammen?
Prüfet alles, das Gute behaltet!
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#12
(07-06-2020, 15:36)Wanderer schrieb:
Praytes schrieb:vorurteilsarmen

Vorurteilsarm ist nicht vorurteilsfrei!

Und das da oben  ist Wortklauberei.

Vielleicht liegt die oft zu lesende Kritik am Verhalten der Kirche, den Bibelfetischisten und den Christen schlechthin auch an etwas ganz anderem:

An dem Auserwähltheitsanspruch, den die offizielle christliche  Kirchenlehre ihren Mitgliedern einerseits beibringt und andererseits auch einräumt! 

Wenn man jahrhunderterlang eingetrichtert bekommt, als getaufter Mensch und Kirchenmitglied etwas besonders Auserwähltes zu sein, dann glaubt man es irgendwann selbst. Zeitweise half der Papst noch nach, indem er einfältigen Gläubigen den Einlass in den Himmel durch Sündenerlass verkaufte.

Und siehe da: Das Vorurteil war geboren.

MfG
Wer in Glaubenssachen den Verstand befragt kriegt unchristliche Antworten (W. Busch) 
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#13
Davut schrieb:Und siehe da: Das Vorurteil war geboren.

Dann wissen wir ja schon einmal, was abgelegt werden muss, um Vorurteilslosigkeit zu gebären.
Prüfet alles, das Gute behaltet!
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#14
(07-06-2020, 15:18)Wanderer schrieb: Ist das denn frei der Verachtung?
Sowohl als auch.

Auch die Vorsicht ist ein Vorurteil!
Ist Vorsichtigkeit deswegen verachtenswert?

Die Geschichte/Erfahrung zeigt, dass es kein "Christentum" ohne Versagen, ohne  Verbrechen, ohne Gewaltfreiheit , ohne Unmenschlichkeit und ohne Verachtung der Menschenrechte gibt. Es kommt also immer auf den jeweiligen Menschen an, der hinter dem Christen steckt.

Auch in unseren heutigen Tagen gibt es verdammt viele Narzissten denen es ein besonderes Erfolgserlebnis beschert, Macht und Kontrolle über die Gedanken und Emotionen ihrer Mitmenschen auszuüben. Anderer Menschen ihr Gehirn zum Stadthalter der eigenen fanatischen Ideen zu machen.
Der Mensch erschuf sich Gott nach seinem "Bilde" und hat noch immer schwer daran zu schaffen. 
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#15
(07-06-2020, 17:04)Wanderer schrieb:
Davut schrieb:Und siehe da: Das Vorurteil war geboren.

Dann wissen wir ja schon einmal, was abgelegt werden muss, um Vorurteilslosigkeit zu gebären.

Schwach, sehr schwach!

Die Einsicht hätte schon Hunderte Jahre früher kommen müssen. Jetzt ist der Untergang, wie man an der Massenflucht aus den Kirchenregistern sieht, nicht mehr aufzuhalten. Nicht durch Geld (Papstablaß) und gute Worte (Predigten).

MfG
Wer in Glaubenssachen den Verstand befragt kriegt unchristliche Antworten (W. Busch) 
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