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Papst Franziskus : 7-Jahres-Bilanz
#76
Ich rede nicht von seinen kirchenrechtlichen Möglichkeiten.
De Facto hat heute ein Papst Null Einflußmöglichkeit - während die weit überwiegende Zahl der Katholiken heute nicht mehr an die Unfehlbarkeit der Päpste glaubt, muß er sich jedes Wort das er sagt, zweimal überlegen. Es wird ihm ja jedes Wort im Mund umgedreht. Nur inhaltsloses Geplänkel, juristisch aalglattes nichtssagendes Zeug

Große Feier vor der großen Gläubigenmenge - viel Weihrauch - das war es schon !

Ein Stadtbischof einer südamerikanischen Stadt kann die Leute aufhetzen - der Papst muß heute vor seinen Feinden zu Kreuze kriechen

Die Masse der Katholiken hat das längst erkannt!
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#77
(19-05-2021, 20:26)Ekkard schrieb: Diese Diskussion entbehrt nicht einen gewissen Spaßfaktor bzw. Unterhaltungswert: Gläubige Menschen neigen dazu, genau und gewiss zu wissen
- wie oder gar was Gott ist
- was ER tut (und vor allem, was ER tun sollte!)

Heraus kommt ein Despot des vorderen Orients, der Menschen nötig hat, die ihn bewundern und anbeten, der irgendwann einmal die Welt geschaffen hat, und nun eifersüchtig darüber wacht, dass seine "nicht ganz so gelungenen" Geschöpfe keinen Unfug treiben - hin und wieder ein Bisschen Vernichtung eingeschlossen.

Herrschaften?! Was für eine himmelschreiende Projektion menschlichen Klein-Denkens in die Dimension "Himmel"!

tja, so waren sie halt damals drauf - natürlich auch die verfasser der "heiligen schriften". sicher aus ihrer zeit heraus nachvollziehbar, aber so ist es nun mal und steht so geschrieben. das wirft eben die frage auf, wieweit diese schriften überhaupt zeitlos normativen charakter haben können
einen gott, den es gibt, gibt es nicht (bonhoeffer)
einen gott, den es nicht gibt, braucht es nicht (petronius)
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#78
(20-05-2021, 14:42)petronius schrieb:
(19-05-2021, 20:26)Ekkard schrieb: Heraus kommt ein Despot des vorderen Orients

Höre ich hier ein klitzeklein wenig Rassismus heraus ? 
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#79
Du hoerst in letzter Zeit aus jeden noch so weithergeholten Beitragsschnipsel "Rassismus" heraus. Keine Ahnung, was das Wort fuer Dich bedeutet, aber mit der gelaeufigen Definition hat Deine wohl nichts zu tun.

Jahwe ist ein Gott mit Ursprung im vorderen Orient und ein typischer Despot, genau wie die Koenige (oder welchen Titel sie auch immer hatten) seiner Zeit in der Gegend. Er ist in der Bibel als Typus auf dem Bild des orientalischen Despoten modelliert: mit absoluter Macht ueber seine Untertanen, jaehzornig, eitel, gewalttaetig, unberechenbar. Ein Gutteil der Schilderungen in der Bibel stellt dar, wie er "sein Volk" maltraetiert.
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#80
(20-05-2021, 10:53)Sinai schrieb: Ich rede nicht von seinen kirchenrechtlichen Möglichkeiten.
De Facto hat heute ein Papst Null Einflußmöglichkeit

auf wen?

natürlich hat er keine möglichkeit, jemanden außerhalb seines disziplinarbereichs weltlich zu maßregeln. so wie auch z.b. ein bundeswehroffizier

hättest du es denn lieber anders?

Zitat:während die weit überwiegende Zahl der Katholiken heute nicht mehr an die Unfehlbarkeit der Päpste glaubt

die päpste sind ja auch nicht generell unfehlbar, also mit allem, was sie sagen - auch nicht nach unfehlbarkeitsdogma. informier dich doch bitte zuerst mal, was es überhaupt besagt

Zitat:muß er sich jedes Wort das er sagt, zweimal überlegen

das stünde auch dir gut an

eher dreimal, wenn ichs recht bedenke

Zitat:Es wird ihm ja jedes Wort im Mund umgedreht

von dir bestimmt, wenn man von etlichen deiner postings ausgeht

Zitat:Nur inhaltsloses Geplänkel, juristisch aalglattes nichtssagendes Zeug

Große Feier vor der großen Gläubigenmenge - viel Weihrauch - das war es schon !

wie hättest es den gern? daß er öffentlich über sünder den kirchenbann verhängt?

Zitat:Ein Stadtbischof einer südamerikanischen Stadt kann die Leute aufhetzen

ja, so was wär nach deinem geschmack, nicht wahr?

Zitat:der Papst muß heute vor seinen Feinden zu Kreuze kriechen

ach so?

erzähl uns mehr...
einen gott, den es gibt, gibt es nicht (bonhoeffer)
einen gott, den es nicht gibt, braucht es nicht (petronius)
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#81
(20-05-2021, 17:52)Ulan schrieb: Jahwe ist ein Gott mit Ursprung im vorderen Orient und ein typischer Despot, genau wie die Koenige (oder welchen Titel sie auch immer hatten) seiner Zeit in der Gegend. Er ist in der Bibel als Typus auf dem Bild des orientalischen Despoten modelliert: mit absoluter Macht ueber seine Untertanen, jaehzornig, eitel, gewalttaetig, unberechenbar.

Sieht Ekkard das auch so?
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#82
(20-05-2021, 19:19)petronius schrieb: die päpste sind ja auch nicht generell unfehlbar, also mit allem, was sie sagen - auch nicht nach unfehlbarkeitsdogma. informier dich doch bitte zuerst mal, was es überhaupt besagt

Na klar gilt das nur in Religionsangelegenheiten, und auch nur dann, wenn es der Papst ex cathreda verkündet

Aber die weit überwiegende Zahl der Katholiken glaubt heute nicht einmal mehr an derartige feierlich verkündete Glaubensaussagen der Päpste
- obwohl extrem selten.

Und gewöhnliche Meinungen der Päpst interessieren sie noch viel, viel weniger.

Der Papst ist kein Führer mehr von der katholischen Christenheit !

Mehr ein Repräsentationsposten - wie die Queen in England  Icon_cheesygrin
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#83
Sollte ich mich nicht klar genug ausgedrückt haben, dann stimme ich 'Ulan' hiermit zu.
Mit freundlichen Grüßen
Ekkard
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