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Jesus-Zitate
#46
Milch und Fleisch in einer Schüssel ist verboten !
Das ist tatsächlich so in der mosaischen Religion

Im liberalen Judentum (das es erst seit 200 Jahren gibt) ist das weniger streng und wird in manchen Gemeinden nicht mehr beachtet.

Wußtest Du das nicht mit den strengen Vorschriften zu 2 Mose 23:19 im Orthodoxen Judentum ?
In der Antike gab es kein liberales Judentum, da gab es nur religiöse Juden

Wenn Dir das Ganze lächerlich vorkommt, ist das nicht meine Schuld.
Mache Dich kundig, lies darüber.

Falls es Dich interessiert, kann ich Dir dazu Auskunft geben und weiterführende Literatur anbieten.

Im Talmud werden darüber etliche Seiten mit Vorschriften genannt

Das Thema "Fleischiges und Milchiges" ist ein uralter Dauerbrenner im Judentum.
Rabbi Maimonides schrieb Bände darüber

Die Sadduzäer spotteten lange vor der Geburt Jesu darüber. Es war ein ernstes Thema
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#47
Wenn es Dich interessiert:

 
Gib ein im Google: Frag den Rabbi
 
Dort siehst Du die Homepage der berühmten Zeitung Hagalil
Fragen an den Rabbi - haGalil
 
(Darf hier im Forum nicht anklickbar gemacht werden)
 
Dort
Die Frage:
Das Kaschern (Koschermachen) von Messer und Besteck
 
Kannst lesen:
 
"Sehr geehrte Damen und Herren,

folgende Frage wurde gestellt:

Vor einiger Zeit verwechselte ich milchiges und fleischiges Besteck miteinander. Meine Freundin erklärte mir, wenn es sich um kalte Speisen handelt, genügt es, das Besteck für drei Tage in die Erde zu stecken, handelt es sich jedoch um heiße Speisen, so müsse ich das Besteck wegwerfen. 
Warum? Welche Erklärung gibt es dafür?

Antwort:
  • Hat man ein fleischiges Messer (ein in der Regel zum Fleischschneiden genutztes) zum Schneiden von kaltem Käse benutzt, muss man das Messer zehnmal in die Erde stecken. Dadurch werden Fettreste vom Messer entfernt und der Geschmack von Käse verschwindet. War der Käse jedoch warm, so reicht das Stecken in die Erde nicht und man muss es abbrühen oder durch Feuer fast zum Glühen bringen.
  •  Hat man fleischiges Besteck mit milchigem verwechselt oder umgekehrt, verfährt man wie folgt: Man lässt das Besteck 24 Stunden ungenutzt, danach wird es in kochendes Wasser getan, mit kaltem Wasser gespült, danach ist es parve (neutral – weder fleischig noch milchig) und kann entweder für Fleischiges oder für Milchiges genutzt werden.
  •  Die Kaschern-Regeln sind umfangreich und kompliziert, jedoch gibt es eine Faustregel: So wie das Geschirr unkoscher wurde, so wird es auf umgekehrtem Weg (eine Art Rückspulen) gekaschert.
Woher stammt der Brauch, das Messer in die Erde zu stecken?
Im Talmud (Ende des Traktats Awoda Sara) wird folgende Geschichte erzählt: Einst saßen Mar Jehuda und Bati bar Tobi vor dem Perserkönig Sapor. Dieser aß von einer Zitrusfrucht. Er schnitt sich eine Scheibe ab und aß. Er schnitt eine weitere Scheibe ab und reichte sie Bati bar Tobi, danach steckte er das Messer zehnmal in die Erde, schnitt eine Scheibe ab und reichte sie Mar Jehuda. Bati bar Tobi war erstaunt, dass der König ihn anders behandelt hatte als Mar Jehuda und fragte ihn: Bin ich kein Israelit? Der König erwiderte: Von ihm bin ich überzeugt, dass er die Gebote streng einhält, von dir aber nicht. Erinnere dich, was du vergangene Nacht gemacht hast (nach persischer Sitte stellte er jedem von ihnen nachts eine Frau zur Verfügung; dieser hat sie behalten, jener aber nicht).
 
Mit freundlichen Grüßen
Ben Rabbi Nathan"
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#48
(20-09-2014, 20:36)Sinai schrieb: Zum Thema „Jesus-Zitate“

Sinai fragte:
"Übrigens Gysi, wäre es sehr sinnvoll, wenn Du neben der Fundstelle auch immer den Namen der verwendeten Bibelübersetzung angibst. Damit wir wissen, wovon wir reden. Das ist wichtig."
 
Gysi antwortete:
"Neue-Welt-Übersetzung, 1986. Ändert das was?"


Manchmal schon. Schauen wir zu Lukas 23:43
 
Einheitsübersetzung der Katholiken
Jesus antwortete ihm: Amen, ich sage dir: Heute noch wirst du mit mir im Paradies sein.
 
Neue Welt Übersetzung der Zeugen Jehovas
Und er sprach zu ihm: „Wahrlich, ich sage dir heute: Du wirst mit mir im Paradies sein.“
Ich meinte: Ändert die Neue-Welt-Übersetzung was an den an diesen hier diskutierten Jesus-Zitaten?
"A million heads are better than one!" John Lennon
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#49
@ Sinai

Es ist sicher manchmal schwer zu sehen, was denn nun die Übersetzung ist, die das Original exakt trifft. Sie können auch leicht in die Richtung der Exegese manipuliert sein, die man selber für richtig hält.
"A million heads are better than one!" John Lennon
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#50
Sinai:
Ich habe keine Lust, die vielen hundert mosaisischen Gebote durchzudiskutieren. Du hattest behauptet, dass die Gebote im Neuen Testament viel schwieriger zu halten wären, obwohl Jesus die Einhaltung der mosaischen Gebote für unwichtig erklärt hatte. Und du hast außerdem behauptet, dass Gott im Alten Testament leicht zufrieden zu stellen gewesen wäre, also eigentlich ein "umgänglicher" Gott. Ich dachte, DAS sollte das Thema sein. Anscheinend war das ein Irrtum.
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#51
Wenn man das AT (Tanach) liest, so erkennt man, daß dort Gott sehr leicht zufriedenzustellen war:
Kein wandern, kein arbeiten, ja nicht einmal Holzsammeln am Sabbat
Kein Schweinefleisch
Keine Skulpturen aufstellen
Keine fremden Götter anbeten
Keine Kleidung aus Leinen-Wolle Mischgewebe tragen
Bei Tisch gibt man Fleisch und Käse auf separate Teller
Man wäscht sich vor dem Essen die Hände bis zum Ellbogen
 
Jesus befreite seine Jünger vor diesen lächerlich geringen Bürden des Alten Bundes:
er ließ es ihnen durchgehen, daß sie aßen ohne sich die Hände bis zu den Ellbogen zu waschen, er sah großzügig darüber hinweg, daß sie am Sabbat Weizen für den Eigenverbrauch ernteten - dafür bürdete er den Menschen ganz enorme, untragbare Lasten auf. Feindesliebe ! Andere Backe hinhalten ! Das Haus verkaufen und den Erlös den Armen schenken, ohne danach zu fragen ob das Arbeitsunfähige oder Arbeitsscheue sind !
Das war ein schlechter Tausch ! Da war ja der Alte Bund noch viel harmloser
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#52
(21-09-2014, 12:26)Sinai schrieb: Jesus befreite seine Jünger vor diesen lächerlich geringen Bürden des Alten Bundes:

"Habe den Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!" Mit diesem Satz hatte Kant seine "Jünger" von dem Unterwerfungsbefehl Jesus'  befreit. Wieder ein Schritt weiter.

Wie sangen Fehlfarben in den 80ern? => "Keine Atempause, Geschichte wird gemacht - es geht voran!"  

Hänge dich doch nicht an Worte von Männern, die vor 4.000 - 2.000 Jahren gesagt worden waren. Und dann noch mit deiner Neigung zur Überinterpretation. Die Männer damals haben aus ihren Interessen, ihrer Kenntnis und ihren Bedingungen heraus gedacht und geschrieben und angeordnet. Jesus z.B. hatte an sein Israel und die 12 Stämme gedacht. Und an die römische Knechtschaft und an die Pharisäer, die mit der Besatungsmacht kollaborierten. An die Menschheit der Welt des 21. Jahrhunderts hatte er damals bestimmt nicht gedacht! Deine ethische Orientierung kann und darf ruhig etwas moderner sein... Icon_smile
"A million heads are better than one!" John Lennon
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#53
An welche Männer denkst Du konkret, die vor 4000 Jahren etwas gesagt haben ?
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#54
Gysi, zu den "Befreiern"

Oft brachten die Befreier mehr Zwang, als er vorher war !
 
Rotchina hat das tibetische Volk von der feudalen Unterdrückung durch den lamaistischen Klerus befreit – das ist unbestritten. Aber der Zwang im Lande wurde noch strenger !
 
Jesus befreite seine Jünger von den lächerlich geringen Bürden des Alten Bundes.
Nun durften sie am Sabbat Getreide ernten, durften essen ohne sich vorher zu waschen, aber dafür kamen tausendmal ärgere Regeln ! Feindesliebe ! Andere Backe hinhalten ! Das Haus verkaufen und den Erlös den Armen schenken, ohne danach zu fragen ob das Arbeitsunfähige oder Arbeitsscheue sind !
 
Und dann kam Kant mit seiner Tautologie
"Habe den Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!"

Das tut ein Zeuge Jehovas auch. Er nutzt seinen eigenen Verstand und forscht selbstständig in der Bibel. So wie der Naturwissenschaftler sich des Logarithmenbuchs bedient, schlägt der Zeuge Jehovas in der Bibel nach
 
Kant befreite seine Anhänger von der Last der Forderungen Jesu. Aber es kamen andere Zwänge !
Der Bürger in den aufgeklärten USA lebt unter schweren Zwängen. Es gibt tausende gesellschaftliche Normen neuerer Art, denen er sich nicht entziehen kann.
 
Das können gerade die Amish, eine religiöse biblische Gruppe
 
Sie sagen, sie sind frei – und die Anderen Unterworfene der Konsumgesellschaft.
Haben sie so unrecht ?
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#55
(21-09-2014, 15:44)Sinai schrieb: An welche Männer denkst Du konkret, die vor 4000 Jahren etwas gesagt haben ?
An alle. Auch an die mit den guten Ideen. Aber in unserem Kontext an Moses, Jesus und die Evangelisten. Und die Christetum-Erfinder sowieso. Jeses ist damit nicht gemeint. Er wusste nichts vom Christentum.

"Ene gute Welt braucht Wissen, Güte und Mut;
sie braucht keine schmerzliche Sehnsucht nach der Vergangenheit,
keine Fesselung der freien Intelligenz durch Worte,
die vor langer Zeit von unwissenden Männern gesprochen wurden."

(Bertrand Russell)
"A million heads are better than one!" John Lennon
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#56
Statt Konsumgesellschaft kann man auch Kapitalismus sagen, oder Demokratie

(Theoretisch ist Kapitalismus nicht mit Demokratie identisch. Zumindest nicht in Westeuropa. In den osteuropäischen Ländern, die früher im Ostblock waren (Slowakei, Ungarn) sind das in der Umgangssprache Synonyma. Wenn die jungen Leute arbeitslos sind, geben sie nicht dem Kapitalismus die Schuld, sondern der Demokratie

Dort gilt das WIRTSCHAFTS-System als demokratisch. So unrichtig ist das nicht)
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#57
(21-09-2014, 15:58)Sinai schrieb: Und dann kam Kant mit seiner Tautologie
"Habe den Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!"

Das tut ein Zeuge Jehovas auch. Er nutzt seinen eigenen Verstand und forscht selbstständig in der Bibel.
Den Eindruck hatte und habe ich nicht. Da sagt die Watch Tower, was er zu denken und zu sagen hat!
Zitat:Kant befreite seine Anhänger von der Last der Forderungen Jesu. Aber es kamen andere Zwänge !
Der Bürger in den aufgeklärten USA lebt unter schweren Zwängen. Es gibt tausende gesellschaftliche Normen neuerer Art, denen er sich nicht entziehen kann.

Das können gerade die Amish, eine religiöse biblische Gruppe

Sie sagen, sie sind frei – und die Anderen Unterworfene der Konsumgesellschaft.
Haben sie so unrecht ?
Nö. Gar nicht mal. Aber wir haben die Freiheit zur Erkenntnis. Und unser Begehren zu erkennen nach einer besseren Welt. Und die Freiheit, für sie zu kämpfen! Der Konsumtionismus ist ein Phänomen des modernen Kapitallismus. Ich bin auch dafür, uns von seiner Stumpfheit zu befreien. Ich bin voll dafür, die entfalteten Produktivkräfte bewusster und vor die Menschheit vorteilhafter einzusetzen!
"A million heads are better than one!" John Lennon
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#58
Blöd ist nur eine Fesselung der freien Intelligenz durch Worte,
die in heutiger Zeit von unwissenden Männern und Frauen gesprochen werden


Im Klartext:
Es gibt heute eine Menge von schädlichen Gesetzen und ungeschriebenen Gesellschaftsnormen.
Man muß sie befolgen. Ist damit gefesselt

Um mal ein Beispiel zu suchen, das auch Dir zusagt:
Nimm die Todesstrafe in den aufgeklärten USA. Die Intelligenz des Landes (einige Prozent der Bevölkerung) ist dagegen. Aber in der Demokratie sagt nun mal die Masse (die Mehrheit) wie der Hase läuft. Sie sagt, was "Recht" ist
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#59
Du schreibst: "Der Konsumtionismus ist ein Phänomen des modernen Kapitallismus. Ich bin auch dafür, uns von seiner Stumpfheit zu befreien."

Es gibt eben nur die Demokratie, die zwangsläufig zum Kapitalismus führt (freie Allokation der Produktivkräfte) oder die staatliche Planwirtschaft, die aber nur in einer Diktatur existieren kann
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#60
(21-09-2014, 16:18)Sinai schrieb: Blöd ist nur eine Fesselung der freien Intelligenz durch Worte,
die in heutiger Zeit von unwissenden Männern und Frauen gesprochen werden


Im Klartext:
Es gibt heute eine Menge von schädlichen Gesetzen und ungeschriebenen Gesellschaftsnormen.
Man muß sie befolgen. Ist damit gefesselt

Um mal ein Beispiel zu suchen, das auch Dir zusagt:
Nimm die Todesstrafe in den aufgeklärten USA. Die Intelligenz des Landes (einige Prozent der Bevölkerung) ist dagegen. Aber in der Demokratie sagt nun mal die Masse (die Mehrheit) wie der Hase läuft. Sie sagt, was "Recht" ist
Die Demokratie taugt soviel, wie ihre Bürger taugen. Für eine Demokratie muss man natürlich ein Bildungslevel mitbringen. Dir wird nicht entgangen sein, dass die amerikanische Bevölkerung zu einem Großteil christlich-fundamentalistisch ist. Und die andere - meist etwas kleinere Hälfte - ist christlich-ensptannt, tolerant, liberal und atheistisch. Die Aufklärung hat die nur zur Hälte erfasst....


Kommen wir jetzt nicht vom Thread-Thema ab?
"A million heads are better than one!" John Lennon
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