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'die dunkle Nacht der Seele' aus Sicht eines Sinnsuchers
#16
(18-05-2017, 20:30)eddyman schrieb:
(18-05-2017, 10:30)Adamea schrieb: Wenn das so ist, dass die Buddhisten dich auf der Straße verrecken lassen, dann ist der Buddhismus wirklich ein einziges Blendwerk. 
Das finde ich jetzt wieder zu pauschal.
 
Ja und Nein.
Wenn da ein Dorf ist mit 800 verhungernden Drawiden, und der Herrscher gibt denen Reis, dann sind aufs Jahr 1000 dort

Je mehr man denen gibt, desto mehr vermehren sie sich.

Ist doch klar, daß dort keiner Interesse hat, zu "helfen"
Denn diese zwar gutgemeinte, aber schädliche "Hilfe" vergrößert die Zahl der Leidenden !

Sehr sehr traurig
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#17
(18-05-2017, 18:50)Sinai schrieb:
(18-05-2017, 10:30)Adamea schrieb: Die Buddhisten streben m.E. eine Einheit an, die daraus besteht dass diese Einheit sämmliche Verantwortung unnötig macht, weil in einem Nirvana der Bedürfnislosigkeit auch keine Verantwortung gebraucht wird.
Ich finde das Nirvana ist ein Nirvana für Faule, also ein "Faulheitsnirvana".
Bitte nicht eine gesetzlich geschützte Religionsgemeinschaft verächtlich machen!
Wenn das jemand anzeigt, ist a) das Forum gesperrt, und b) wirst du schwer bestraft!

Das ist keine Verächtlichmachung sondern meine Meinung und diese ist ebenfalls geschützt. Nur durch die freie Meinungsäußerungsmöglichkeit wird ein Überdenken erst möglich.
Ohne die Meinungsäußerung würden die Meinungen ständig so bleiben wie sie von oben bestimmt wurden. Es würden nur die Meinung und der Wille von Gurus und oberen mächtigen Lenker der Gesellschaft bestand und gültigkeit haben. DAS wäre ungerecht.
Es wäre falsch nur deren Meinung zu schützen um ausschließlich ihnen Bestand und Gültigkeit zu geben nur um diese beizubehalten. Sie würden selbst wenn diese sich irren die Welt nur in ihre Bahnen lenken auch wenn sie sich irren. Alle Irrungen würden geschützt sein!

Wenn man meine Aussage als Verächtlichmachung betrachtet, so ist derjenige der dies als Verächtlichung beurteilt schlicht und einfach nur nicht in der Lage und des guten Willen MIT-Denken zu wollen.
Die MeinungsMacht läge in der Hand der Oberen und somit in der Hand des Geldes!
Die Meinung eines einfachen Menschen (Untertanen) würde nie eine Beachtung finden, sie würde unterdrückt werden von den MeinungsMachern!
Das Leben IST Veränderung.
Das Leben bedingt eine ständige Erweiterung des Wissens und der Erkenntnisse. Dazu gehören ALLE Menschen! Also auch ALLE Meinungen.
Alle sind an der Veränderung beteiligt. Alle! Warum sollte die Welt und ihr Denken nur von den oberen "Gurus" bestimmt werden?

JEDE Verbesserungen geschieht mit Veränderung und diese ist wiederum aus jeder anderen Meinungen möglich.
Meinungen sind das Potenzial der Veränderung.
Entscheidungen von den Oberen bestimmen die Unteren und werden per Gesetz von oben getroffen.
Wieviel Freiheit steckt im Denken wenn von oben das Denken bestimmt und per Gesetz geschützt wird?
Welches Denken ist schützensWert?
Der Wert des Gedachten, wer bestimmt dies?
Die Macht des Geldes?
Oder die Macht des Geistes der Wahrheit?
Das ist meine Meinung, Gedanken, ggf notwendige Vorvorurteile, die ich so gut es mir derzeit möglich ist, ausgedrückt habe.
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#18
(18-05-2017, 20:30)eddyman schrieb:
(18-05-2017, 10:30)Adamea schrieb: Wenn das so ist, dass die Buddhisten dich auf der Straße verrecken lassen, dann ist der Buddhismus wirklich ein einziges Blendwerk. 
Das finde ich jetzt wieder zu pauschal. Ich habe die wie ich meine Schattenseite des Buddh. aufgezeigt, um ihn vom Christentum abzugrenzen. Der Buddh. hat auch sehr viele positive Seiten.
Diese Aussage ist nur das Ergebnis meiner Überlegungen, sie ist pauschal weil die Erklärung fehlt um den Text kurz zu halten.

Diese Schattenseite ist ein Extrem welches das Gute zerrstört! Das ist ein purer "Selbstbeweihräucherungs-Egoismusglaube"!
Eine Erleuchtung ist mit Buddhismus niemals möglich!!! Niemals!!!
Dieses Denken hat definitiv keinerlei Einheitssinn und Gemeinschaftsdenken! Das wichtigste, der extrem wichtige Kern wird unberücksichtigt gelassen!
Der Buddhismus widerspricht sich selbst! Aber total!
Ich war mal auf einer buddhistischen Veranstalltung, ihre Reden sind nur Luftnummern ohne Sinn. Da ist kein Unterschied zu anderen Religionen, es ist das gleiche Spiel.

Welche positiven Seiten hat der Buddhismus?

(18-05-2017, 20:30)eddyman schrieb:
(18-05-2017, 10:30)Adamea schrieb: Was reden die Christen denn eigendlich so von der dunklen Nacht der Seele? Kannst du das näher erläutern? 
Habe jetzt nicht den großen Überblick, aber wenn ich an Mutter Teresa denke, die über Jahrzehnte einem Gefühl der Christusferne ausgesetzt war. Oder die Anfechtungen bei Therese von Lisieux, die Glaubenszweifel ob es ein Reich Gottes überhaupt gibt, im Angesicht überwältigenden Leids in ihren letzten Tagen...
Vielleicht könnte man sagen, dass im Christentum der Seelenführer nicht so große Bedeutung hat, weil man in der Beziehung zu Christus im Grunde nie allein ist, da Er ja alle "Nächte" durchwandert ist, sogar die Gottesferne selbst.

Jedes Gefühl IST an unsere Denkweise gebunden.
Das Gefühl der Gottesferne ist ein Produkt des Denkens. Das betrifft auch einer Mutter Teresa.
Denkweisen entstehen durch das was erkannt und bereits gedacht wurde. Das was erkannt wurde ist immer ein Sammelsurium von allen Menschen, der Menschheit.

Eine Mutter Teresa hat sich mit dem Glauben auseinandergesetzt. Dazu hat sie aus dem Sammelsurium des Glaubens, ihren Weg gewählt.
Sie wird auch über andere Religionen zumindest ein grobes Wissen gehabt haben.
Hat sie sich auch eigenen Gedanken zum gewählten Glaubensgebäude gemacht oder folgte sie nur dem Vorgedachten?
Folgte sie nur dem vorgedachten ist es m.E. nur zu logisch dass sie keine echte Christusnähe haben konnte.

Eine Christusnähe kann nur entstehen wenn zu einem Glaubenskonstrukt der eigene Glaube, das eigene Denken MIT IM Glauben ist. Also mitschwingt.
Ein wahrer echter Glaube kann nur im Herzen jedes einzelnen Menschen sein. Glaube ist sozusagen etwas Stationäres.
Das bedeutet DAS GANZE HERZ muß dabei sein. Damit ist eben auch das eigenen Denken über den Glauben ein sehr wichtiger Bestandteil des Glaubens an sich. Wenn ein Gläubiger seine innere Bestrebung nach der Wahrheitsuche unterdrückt, und in die Hände einer Religion legt, kann sein Glaube nicht rein sein! Das ist unmöglich!
Ein reiner Glaube ist nur der Glaube der Hand in Hand mit dem eigenem Inneren geht und so besteht.
Wer zu seinem Glaubenswunsch ein Glaubenskonstrukt verwenden muss eine eigene Verbindung herstellen können, damit der Glaube rein IST.
Das Innere muß mit dem Äußeren kombiniert werden können ODER das äußere Glaubenskonstrukt muß mit dem Inneren vereinbar sein (je nachdem was zuerst da war, das Gebäude oder das eigene Denken über das Glauben).
Es muß also eine Verbindung vom Gebäude zum Menschen herstellbar sein.
Die Verbindung vom Inneren mit dem Äußeren ODER das Außen mit dem Innen. (2 Richtungen)

Religionen sind nur Anfänge des Glaubens, das womit man beginnen kann wenn man an Gott glauben will, die ersten Wege die man geht, sie sind nicht DER Weg!
Religionen allein sind nicht DER Weg, der den Weg zum wahren Weg macht.
Das ist meine Meinung, Gedanken, ggf notwendige Vorvorurteile, die ich so gut es mir derzeit möglich ist, ausgedrückt habe.
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#19
(18-05-2017, 21:15)Sinai schrieb: Wenn da ein Dorf ist mit 800 verhungernden Drawiden, und der Herrscher gibt denen Reis, dann sind aufs Jahr 1000 dort
Je mehr man denen gibt, desto mehr vermehren sie sich.
Denn diese zwar gutgemeinte, aber schädliche "Hilfe" vergrößert die Zahl der Leidenden !

Hilfe zur Selbsthilfe ist die wirklich wahre Hilfe.
Reis zu geben ist nur eine kurzZEITige Hilfe.

Der Faktor "Zeit" ist ÜBERALL im Leben der wichtigste Faktor!
Die Dauer einer Wirkung. Die Haltbarkeit. Das Vergängliche. Das Sofort und das Später. Die Kurzzeitigkeit. Das auf längerer Zeit kommende und Werdende. ...
Die VOR-hersehung. Zeit läuft weiter, wärend die Zeit vergeht kommt ständig Zeit hinzu. Sie ist das ständig Neue, die Erneuerung.

Eine Reis-Hilfe im Heute IST Morgen veraltet!
Gegessen! Weg! Nicht mehr da. Keine Hilfe die anhält. Eine Nullnummer.

Das Reis geben ist dennoch wichtig, es ist nur kein Mittel das Zustände so verändert, dass sie sich selbst erhalten können.

Ein sinkendes Boot braucht sowohl diejenigen die das Wasser aus dem Boot schöpfen UND diejenigen die es an Land ziehen.
BEIDES ist wichtig. Wirklich rettend ist das an Land ziehen.
Der Erhalt des Lebens. Kurzeitig im Augenblick des Jetzt und langfristig mit Kenntnis um das Sein der Situation, dem Lebendigem und dem Zusammenspiel aller Dinge.
Das ist meine Meinung, Gedanken, ggf notwendige Vorvorurteile, die ich so gut es mir derzeit möglich ist, ausgedrückt habe.
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#20
(19-05-2017, 08:24)Adamea schrieb: Welche positiven Seiten hat der Buddhismus?
Um das herauszufinden reicht es nicht, auf "buddh. Veranstaltungen" zu gehen, man sollte schon einen Meditationskurs mitmachen. Bei solchen habe ich vier, fünf, sechs verschiedene Lehrer gesehen, und war jedesmal erstaunt ob deren Bewusstheit. Die Rigorosität der von mir erwähnten "Schattenseite" hat offensichtlich zu einem substantiellen Selbsterhalt des Buddh. geführt, und eine Übertragungslinie 2500 Jahre lang aufrechtzuerhalten ist mehr als beachtlich! Und sollte man mal eine solch "dunkle Nacht" durchmachen, wäre es sicherlich unheimlich erbaulich, einen solchen Lehrer verfügbar zu haben. Der sieht nämlich gleich mit dem Hühnerauge was los ist Icon_wink
Dennoch finde ich den Buddh. für den Westen nicht ideal, dafür eignet sich die asiatische Mentalität wohl besser.

(19-05-2017, 08:24)Adamea schrieb: Hilfe zur Selbsthilfe ist die wirklich wahre Hilfe.
Ich finde, die größtmögliche Hilfe ist die, einen Menschen davor zu bewahren von Ängsten zerstört zu werden. Und das kann nur ein spiritueller Meister.

(19-05-2017, 08:24)Adamea schrieb: Das Gefühl der Gottesferne ist ein Produkt des Denkens. Das betrifft auch einer Mutter Teresa.
Dann betrifft es auch Christus... Ich habe schon Beispiele von Heiligen gegeben, und meine deren Kämpfe spielen sich in einer anderen Liga ab. Theoretisieren wird wohl nicht heraushelfen...

Theoretisieren ist offensichtlich auch nicht das, was der Themenstarter im Sinn hatte Icon_wink
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#21
(19-05-2017, 21:22)eddyman schrieb: A)  Dennoch finde ich den Buddh. für den Westen nicht ideal, dafür eignet sich die asiatische Mentalität wohl besser.
...
B)  Ich finde, die größtmögliche Hilfe ist die, einen Menschen davor zu bewahren von Ängsten zerstört zu werden. Und das kann nur ein spiritueller Meister.

ad A)  Ist Deiner Ansicht nach der Buddhismus nicht asiatisch ?

ad B)  Es geht nicht um irendwelche eingebildete oder diffuse Ängste, sondern um das verhungern von Menschen im Gangestal.
Adamea hast diese Dache genau aufgezeigt und analysiert!

Bitte korrekt zitieren und die Vorschaufunktion verwenden! / Ekkard
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#22
(18-05-2017, 18:50)Sinai schrieb:
(18-05-2017, 10:30)Adamea schrieb: Die Buddhisten streben m.E. eine Einheit an, die daraus besteht dass diese Einheit sämmliche Verantwortung unnötig macht, weil in einem Nirvana der Bedürfnislosigkeit auch keine Verantwortung gebraucht wird.
Ich finde das Nirvana ist ein Nirvana für Faule, also ein "Faulheitsnirvana".
Bitte nicht eine gesetzlich geschützte Religionsgemeinschaft verächtlich machen
Hier meine Meinung und Erklärung um zu erklären dass es es sich nicht um eine Verächtichmachung handelt! Ein Nirvana als Endzustand macht m.E. einfach keinen Sinn.

Alles IST bereits eine Einheit. Das Nirvana ist nur ein Teil davon. Nur 1 Teil der Einheit.
Diese Einheit hat eine Funktion. Zu dieser Funktion gehört sowohl die Erlebniswelt als auch das Nirvana als "Ruheraum". Die Erlebniswelt ist MIT Bedürfnissen und Nirvana OHNE. Keine Seele strebt das ewige verweilen im Nirvana an.
Der angebliche ewige Glückszustand kann für eine aktive Seele kein Glückszustand sein, das kann dieser Zustand nur für eine inaktive ("faule") Seele.
Im inaktiven DauerZustand der ewigen Glückseligkeit ist die Seele nicht in der Lage ihre EINSEITIGE Situation zu erkennen. WOZU war das Leben da, wenn am Ende ein buntes ewiges Nichts das Ziel sein soll? Es hätte doch dann das Leben und Erleben nie gebraucht!

Wozu hat das göttliche "Was auch immer"  bei der Erschaffung das Bewusstsein miterschaffen? Oder war das ein "Unfall"?
Das Leben, das Denken können, das Bewusstsein hat m.E. aber einen höheren Sinn, also kann das Nirvana kein Endziel sein!
Die Dualität ist Gesetz für immer und ewig, zu jeder Zeit in jedem Raum. Das Ziel besteht darin die Dualität zu verwenden!
Dazu muß man sie erst erkennen und dann lernen mit ihr umzugehen.
Das Endziel ist ein ewiges Tun und Sein. Es besteht m.E. aus 2 Extremen und das ewige Werden und Wechseln. Das Nirvana ist nur 1 Zustand von 3.

Die Einheit ist ein sich bewegendes Fluidum verbunden mit dem Raum und der Zeit. Die Einheit ist ein einziges Sein IM SEIN.
Sie ist die Bewegung des Hin und des Her, das sich bewegende ewige Sein. Das Sein der 2 Zuständen die mit einem 3. Zustand, einer "Brücke/Weg/Schnur/Leitenergie" verbunden sind, um im ständigem Wechselspiel miteinander ewig zu "Tanzen/Schaukeln/Schwingen/Springen/Drehen/Wechseln".
Diese Einheit als Zweiheit ist ständig auf der einen Seite am wegfließen weil es gerade zur anderen Seite hinfließt um wieder zurückzukehren.
Dabei behält die "Zweiheit-Einheit" geschickt das göttliche Gleichgewicht, wärend das eine geht kommt gleichzeitig das andere im Ausgleich. Die Einheit ist wie ein Seiltänzer in Harmonie mit seinem Körper auf dem Seil.

Oder wie ein ständiges von "Ort" A zu "Ort" B fließen, wie das Wachs in einer Lavalampe mit Energie ständig nach oben steigt und wieder hinab fällt auf den Grund. Der LampenRaum BLEIBT dabei immer befüllt und IST nur einmal MIT und einmal OHNE Wachs an DIESER oder JENER Stelle.
Eine Einheit "Lavalampe" die nur durch das Wachs zusammen mit der Flüssigkeit, der Energie und der eingrenzenden Form/Glas eine Einheit "Lavalampe" IST.
Die Einheit ist wie eine sich ewige bewegegende "Lavalampe".
Diese "Lampen-Geist" ist überall, es gibt keinen Raum wo er nicht ist.
Es gibt viele tanzende objektiv verschiedenförmige "Wachsteilchen" (klein+groß,dick,dünn,fädig,globig) und eine Menge umsrömende subjektive "Flüssigkeiten" in verschiedener Temperatur (Temperamente/Aspekte/Archetypen).
----------
Es liegt mir nicht in der Absicht eine Religionsgemeinschaft zu verächten, ich fühle mich jedoch auch nicht dazu verpflichtet Schweigen zu müssen.
Ich bin der Meinung das es gerade das offene Wort ist, das in die Welt muß.
Sollte ein Buddhist nun beleidigt sein, möge er über das Beleidigtsein meditieren und sich dabei an die Bedürfnislosigkeit anhalten!
Sowie ein Buddhist meckert IST er kein Buddhist mehr!!!
Das ist meine Meinung, Gedanken, ggf notwendige Vorvorurteile, die ich so gut es mir derzeit möglich ist, ausgedrückt habe.
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#23
(07-05-2017, 07:01)nescio schrieb: 'namenlose Einheit der Sprung ins namenlose
namenlose Gleichheit'
Einswerdung (ein durchaus christlicher, jüdischer und auch islamischer Begriff)

Du sprichst hier vom Nirvana, oder?
Das ist meine Meinung, Gedanken, ggf notwendige Vorvorurteile, die ich so gut es mir derzeit möglich ist, ausgedrückt habe.
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#24
(13-05-2017, 06:05)nescio schrieb: ...ergeben sich die eigentlichen Fragen …
Bedeutet die aufrichtige Suche nach dem Sinn des Lebens gleichzeitig eine sprachliche, annähernd in die Wirklichkeit hinabreichende Verwandlung, die metaphorisch gesehen bei Adam & Eva gemeinsam in der Kindheit beginnt, mit dem ‚Rauswurf aus dem Paradies‘ und den sich anschließenden dunklen Nächten einer abgetrennten Seele unweigerlich ihre Fortsetzung findet bis der Mensch schließlich, in einem eher unerwarteten Augenblick, zur tiefsten Form der Verbundenheit zurückzukehren vermag, jener (namenlosen) Einswerdung ?

Ja, eine ewige Fortsetzung incl. Erhöhung. Adam und Eva fangen ständig die Nacht von neuem an. Ihre "Kindheit" ist die Nacktheit, der pure freie und unbehaftete neue Anfang. Die Vergebung durch Vergessen.

Ein Neustart um das alte erste Bewusstsein zu verändern, es zu überschreiben. Das erschaffene Bewusstsein wird damit gereinigt.
Altes böses wird gelöscht und kommt in die Hölle, das Gute wird aufgeschrieben und kommt in den vorderen Prägungsraum, der "Wirtschaftsraum die Küche/die Speisekammer/der Schatz".

Das wichtigste muß nach vorne gebracht werden. Die Prägung des Bewusstseines. Ja, das dauert ein paar Runden "Adam und Eva".

Die wiederholten dunklen Nächte erhellen sich dabei stufenartig. Eine gewisse Dunkelheit muß jedoch erhalten werden damit das Spiel des Lebendigen existieren kann. (Erklärung würde zu viel Text geben)

Wie kann sich ein Verbundenheitsgefühl ewig erhalten? Wie lange kann man es fühlen? Du meinst das Nirvana?
Das geht nur wenn die Zeit nicht mehr vergeht, sie still steht. Glückseliger ewiger Tod. Der Dauerzustand des Nichtwissens und Nichtbegeifens.

Das Paradies aus dem A+E geflüchtet sind.
Ein viel zu langweiliger Ort für ein Bewustsein!
Gott erschuf die Form, gab den Lebenshauch ein und dann.... ein Unglück????
Das Denken machte sich breit im Paradies...
Denker werden verbannt?

Will von euch Lesern wirklich jemand dauerhaft ins Nirvana?

Der Buddhismus soll auch mehrere Höllen besitzen... weiß da jemand was darüber?
Das ist meine Meinung, Gedanken, ggf notwendige Vorvorurteile, die ich so gut es mir derzeit möglich ist, ausgedrückt habe.
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#25
(20-05-2017, 07:36)Adamea schrieb: Du sprichst hier vom Nirvana, oder?


im Grunde ja,
wenn auch nur als vorübergehender Zustand
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#26
(17-05-2017, 21:07)eddyman schrieb: Und dann sitzt der Roshi in seinem Kämmerlein, und weint bitterlich über das viele Leid in der Welt... ich werd das nie verstehen


Danke eddyman, da stimmen wir durchaus überein.
Aus dem von dir zitierten Grund und wegen der spürbaren Verbindlichkeit bin ich trotz abweichlerischer Tendenzen stets Christ geblieben und das ist im Nachhinein auch gut so, denn wer weiß, ansonsten wäre diese Art kultureller Analyse vielleicht nicht möglich gewesen
 


Liebe Weggefährten,

aus verständlichen Gründen konnten christliche (und übrigens auch islamische) Institutionen sowie alteingesessene buddhistische Establishments bisher kein Interesse daran haben, die ganze Geschichte mitsamt ihren angeblichen Geheimnissen offen zu legen.  Das könnte sich allerdings bald ändern, denn im Zeitalter kultureller Aufgeschlossenheit und nahezu lückenloser weltweiter Vernetzung wird es zunehmend schwieriger, elementare Bedürfnisse, die nicht nur mittelalterlichen Sinnsuchern in klösterlicher Tradition, sondern wohl allen Menschen dieser Welt in irgendeiner Weise gemein sind, auf Dauer zu verschweigen.
 

Also, fürchtet euch nicht, denn rückblickend gesehen kommen wir Christen bei dem schon angesprochenen Pilgerweg ‚vom Glauben zur Meditation‘ trotz Verschleierung gar nicht so schlecht weg, mit einer kleinen, scheinbar bedeutsamen Ausnahme …
Namen sind normalerweise sehr nützlich um zwischen den tausend Dingen des täglichen Gebrauchs zu unterscheiden. Und solche Unterscheidungen vorübergehend fallen zu lassen scheint mir in morgendlicher Leere am einfachsten zu sein. So vermag von ganz alleine jene Verbundenheit zurückkehren, die sogar mit dem bedeutungsschweren Wort religio, neutral für ‚Rückbindung‘, in gewisser Weise spürbar ist
 

Gewiß kein Geheimnis,
sondern an für sich eine banale und doch wesentliche philosophische Erkenntnis, der bisher nur keine Beachtung geschenkt wurde. Das könnte sich, wie angedeutet, in einer Phase stiller Meditation bald nachhaltig ändern, insofern es der gereifte Mensch versteht, mit seiner neuen Erfahrung sehr behutsam umzugehen und andere Mitmenschen, ganz gleich woher sie kommen, weder zu drängen noch zu überfordern und keinesfalls, das liegt mir wirklich am Herzen, wegen einer anderen Einstellung in irgendeiner Form zu verletzen.
 

Heißt Reformieren nicht auch, die Welt mal mit ganz anderen Augen zu sehen ?
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#27
(Gestern, 08:50)nescio schrieb:
(20-05-2017, 07:36)Adamea schrieb: Du sprichst hier vom Nirvana, oder?
im Grunde ja, wenn auch nur als vorübergehender Zustand

Ich dachte das Nirvana wird von Buddhisten als Endziel gesehen.
Du siehst es als vorübergehenden Zustand, so sehe ich das auch. Ich bin aber keine Buddhistin.
Bist du Buddhist?
Das ist meine Meinung, Gedanken, ggf notwendige Vorvorurteile, die ich so gut es mir derzeit möglich ist, ausgedrückt habe.
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