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Eine Welt ohne Glaube
(08-10-2017, 08:58)Ulan schrieb: Nun, das liegt wohl eher an Deiner Ausdrucksweise.
Dafür habe ich mich zu Forumanfangszeit bereits geäußert und darauf hingewiesen.

(08-10-2017, 08:58)Ulan schrieb: Und dass Deine Leser Deine Ideen nur deshalb ablehnen wuerden, weil sie sie nicht verstehen, halte ich fuer eine ausgesprochen gewagte Hypothese.
Hä?
Wegen meiner Ausdrucksweise könnt ihr mich nicht verstehen und soglaich doch verstehen?

(08-10-2017, 08:58)Ulan schrieb: Das ist ein langer Beitrag, um uns zu erzaehlen, dass Dreifaltigkeit ein Prinzip ist und kein Gegenstand;
Mir wurde per Text vermittelt, dass damit nur Gott als Person gedacht wird. Wenn ich nicht das Gefühl bekomme richtig verstanden zu werden, muß ich länger Erklärungen machen.
Das ist meine Meinung, Gedanken, ggf notwendige Vorvorurteile, die ich so gut es mir derzeit möglich ist, ausgedrückt habe.
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(09-10-2017, 07:22)Adamea schrieb:
(08-10-2017, 09:35)sanctus schrieb: Insofern ist die Existenz von 1 nicht egal und die Dreifaltigkeit kann auch nicht sinnvoll gedacht werden, wenn die Existenz von  1 geleugnet wird.

Doch alle 3 sind auch einzeln ein Ganzes!

Womit es noch unsinniger wird, das Ganze (1) zu leugnen oder seine Existenz für sekundär zu halten.
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(09-10-2017, 07:33)Adamea schrieb: Wegen meiner Ausdrucksweise könnt ihr mich nicht verstehen und soglaich doch verstehen?

Ulan sagte, dass es wahrscheinlicher ist, dass Dir die Leute inhaltlich widersprechen und nicht, weil sie zu doof sind, Deine Sätze zu verstehen.

Ehrlich gesagt habe ich den Anfang nicht ganz mitbekommen, wo Du - so verstehe ich Deine Aussage - erklärt hast, warum es bei Dir Kommunikationsprobleme gibt. Magst Du dazu nochmal kurz was sagen oder einen Link zu der Erklärung setzen?
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Alles ist eine Frage der Interpretation.

In der Natur selbst gibt es keine absolute Eins, keine absolute Dualität und auch keine absolute Dreifaltigkeit.

Wie interpretiere ich etwas nach welchen Grundlagen, nach welchen Empfindungen, nach welchen zuverlässigen und somit auch handfesten Kriterien und vor allem, nach welchen eigenen biografischen Erfahrungen . Handfeste Kriterien können in der Regel immer nachvollzogen werden. Wobei es für jede Regel aber auch immer jene berühmten Ausnahmen gibt.
Wenn wir etwas, oder an Etwas bestimmtes einfach nur aus unserer Laune heraus glauben wollen, dann können wir all das was uns in diesem Wollen durch unerfreuliche Widersprüche behindert, nicht wahrhaben. Ganz besonders hinderlich, beim nachvollziehen Handfester Argumente ist die ideologische Identifikation. Und also das  Idealbild unseres Egos, welches sich in  unserer ideologischen Selbstwahrnehmung widerspiegeln "SOLL". (Weswegen wir dann auch ständig den heiligen Krieg gegen jene führen müssen, die uns vor Augen führen könnten, dass wir uns in der Indetnifikation mit unseren Idealen meist um mehrere Konfektionsgrößen wichtiger und bedeutsamer einschätzen, als wir denn tatsächlich sind.

Ich habe da ein "Leschvideo" gefunden: *https://youtu.be/ue0AwvWetdE  ... worin der bekannte Physiker und Wissenschaftsphilosoph ziemlich unmissverständlich aufzeigt, warum "Gott" immer ein so ausgesprochen egozentrischer und einfältiger Dämon ist. Auch wenn Lesch das im Video nicht ganz so direkt ausspricht und es dann wohl auch mehr zum "eigenen Selbstschutz", politisch ironisieren muss.
Ich habe überhaupt nichts gegen Gläubige, es sei denn, sie behaupten, die Würde des Menschen hinge alleine vom Glauben an einen Gott  ab.
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(09-10-2017, 10:25)sanctus schrieb: Ulan sagte, dass es wahrscheinlicher ist, dass Dir die Leute inhaltlich widersprechen und nicht, weil sie zu doof sind, Deine Sätze zu verstehen.

Lieber sanctus,
wenn DER Inhalt nicht verstanden wird, BEZIEHT sich das Widersprechen auf etwas ANDERES. Etwas, dass ich nie gemeint habe!
Somit hat der Widersapruch mit meiner Meinung abslout nix zu tun.

Oder, wenn man was nicht versteht, hat das auch den Grund dass man das Gesagte aus einer anderen Perspektive/Ebene oder m.E. Kategorie betrachtetn und es deshalb nicht verstehen kann.

Mit doof hat das also nichts zu tun, und das habe ich nie gesagt!
Es hat damit zu tun dass wir unser Denken auch lenken können, es aber nicht tun weil wir es nicht besser wissen.

Ich weiß leider nicht wie ich das was ich meine erklären kann, dass ist MEIN Problem. ICH mache automatisch mein Problem auch zu dem Euren. Probleme sind  ja auch etwas das sich weiter trägt. Nicht nur Fehler können sich weitertragen sondern auch Probleme.
Oft haben Probleme die an einem Ort sind, nicht auch ihren Ursprung an diesem Ort.

Was ich deutlich erkenne ist, dass 1 Satz in seiner Aussage genauso doppeldeutig sein kann wie 1 Wort. Also sowas wie nur im größeren Maß oder Stil....oder wie man das nennen kann.
Das bedeutet also dass der Inhalt ja genau dass ist, was falsch verstanden wird!

(09-10-2017, 10:25)sanctus schrieb: Ehrlich gesagt habe ich den Anfang nicht ganz mitbekommen, wo Du - so verstehe ich Deine Aussage - erklärt hast, warum es bei Dir Kommunikationsprobleme gibt. Magst Du dazu nochmal kurz was sagen oder einen Link zu der Erklärung setzen?

Ich weiß nicht mehr wo ich was gesagt habe. Das ist aber egal, es wiederholt sich eh alles.
Ich denke dass die Kommunikationsprobleme darin bestehen, dass ich mich FÜR euch falsch ausdrücke. Dies wurde mir auch gesagt. Ich verwende falsche Begriffe und diese setze ich ggf auch noch falsch ein. Ihr setzt diese Begriffe in anderer Beziehung als ich.
Des weiteren sehe ich dass der Begriff Gott und alle bilblischen Ausdrucksweisen einem Sprachvorurteil unterworfen sind. Diese m.E. schönen einfachen Wortsschatz darf ich also leider auch nicht verwenden weil er voll mit Vorurteilen den Wörtern gegenüber ist.
Dies ist ein weiteres sehr großes Problem für mich, dass zum eigendlichen Problem hinzu kommt.
Ich besitze keinerlei Fachsprache und habe ein Problem Wörter zu verstehen die ihren Sinn nicht mittransportieren.
Das ist meine Meinung, Gedanken, ggf notwendige Vorvorurteile, die ich so gut es mir derzeit möglich ist, ausgedrückt habe.
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(09-10-2017, 09:11)sanctus schrieb:
(09-10-2017, 07:22)Adamea schrieb:
(08-10-2017, 09:35)sanctus schrieb: Insofern ist die Existenz von 1 nicht egal und die Dreifaltigkeit kann auch nicht sinnvoll gedacht werden, wenn die Existenz von  1 geleugnet wird.
Doch alle 3 sind auch einzeln ein Ganzes!
Womit es noch unsinniger wird, das Ganze (1) zu leugnen oder seine Existenz für sekundär zu halten.

Für mich ist es kein Unsinn.
Wenn 3 Ganze 1 Ganzes sind, dann sind die einzelenen drei Ganze nur 3Teile die auch alleine etwas sind. Sie sind für sich stehend ein Ganzes und ALS Teil einer Gruppe DIE 1 Gruppe.
1 übergeordnetes Ganzes aus ganzen Teilen. Das bedeutet doch dass das Ganze mehr ist als seine Teile, oder nicht?
1 Schuh ist ein Ganzes Ding, und besteht aus Leder, Schnüre, Ösen usw., die jeweils auch etwas für sich stehendes sind und somit in einem ganz eigenem Sein sind als dass was sie sind, nämlich Ösen, Schur und Leder.
Also diese "UrEINS" ist ja etwas noch Größeres als nur seine Teile je sein können gerade weil dazu mehr als 1 Teil notwendig ist.
Achtung:
1 ist also weniger als 1, weil 1 größer ist als 1 ... Tard Tard Tard ich weiß! ...natürlich nur in diesem Sinne.
IM SINNE des Gedankens. ....das ist das Problem! Den gedachten Sinn DES anderen zu finden, ist ein wichtiger Kommunikationsfaktor den man nun nicht so leicht findet.

Noch ein Beispiel, eine 3köpfige Familie, jeder für sich ist weniger auch wenn jeder ein ganzer Mensch ist, das Menschsein ist erst lebenswert wenn wir mehr als unser Ich sind...also allein sind.
Ein Teil 1 ganze Familie zu sein, ist etwas größeres und mehr als nur 1 ganzer Mensch zu sein.
3 ist auch die erste und kleinste Zahl um die Menschenanzahl einer Familie zu bezeichnen. ALS Familie (oder auch Gruppe) bedingt es sozusagen 3 Personen.
1 Familie oder Gruppe ist nur die größere 1

Das Ganze ist im Ganzen des Ganzem!

Oder: Das Universum ist unendlich weil es ständig Universen im Universum des Universums gibt.

Das Holonsystem bietet da m.E. ein schönes Vorstellungsbild, sofern ich das ganz verstanden habe. Ich weiß nicht ob man unter dem Holonystem nur etwas meint dass inneinander IST oder ob es auch meint dass mehreres inneinander greift wärend es auch gleichzeitig ineinandere IST.

Erklärversuch meiner Gedanken über das inneinander SEIN..also 1 Verlauf oder eine Reihenfolge UND dem zusätzlichem Ineinandergreifen.
Also inneinander SEIN wäre wie diese Puppe in den Puppen. Sich das bildlich mal als Reihe vorgestellt, würde zwar einen Trichter ergeben, aber das macht jetzt mal nichts.
Die letzte innere Puppe ist dann ja DIE 1 Puppe aller Puppen in der äußeren 1 Puppe.
Also egal wieviele Puppen es dazwischen gibt.
Wenn es nun aber keinen Anfang und kein Ende der Puppenreihe geben würde, ist das auch völlig egal, weil es dann halt nur 2 Richtungen gibt in denen die Puppen ständig ins Unendliche verlaufen könnten. Die Unendlichkeit hätte also nur 2 Seiten und würde sozusagen doppelt existieren.
(der Gedanke ist jetzt nicht vollständig...Textlängenbeachtung)

Wenn es aber zu dieser 1 Puppenreihe zusätzlich noch weitere Puppenreihen gibt, können sich diese zusätzlich noch ineinander greifen.
Dazu ist dann das Vorstellungsbild der Blume des Lebens aber aus Kugeln gedacht besser. Mit Kugeln gedacht ist es halt runder als wie mit Puppen. Es gehen auch Dreiecke/Pyramiden oder Würfel usw., ach ja, auf den Pyramiden ist die Blume des Lebens auch.
Sie ist wirklich ein super schönes Vorstellungsmodel des ineinandergreifens und des inneinanderverlaufendem. Wenn man die Blume des Lebens auch in sich selber mit kleineren oder größerem Maß zeichnet oder sich denkt, sind sowohl Kugeln ineinander wie die Puppen, also auch mit anderen ineinandergreifend.
Wenn das Universum dieses Bild trägt, dann kann der Mensch niemals ALLES erfassen! Niemals.
Für einem gedachten, egal wie vorgestellem Gott, ist so wahnsinnig viel Platz und Raum da, sich diesen denken zu können. Denn der Mensch könnte die wirklich großen Lücken eh niemals erkennen. Gott auch als Lückenbüßer für das fehlende wissenschaftliche Wissen, hat so unzählbar viele Lücken zur Verfügung, dass der Begriff "Lückenbüßergott" der im Internet rumläuft, nur wieder ein atheistischer Witz ist.
Wenn das Universum so ist, dann sind da sehr sehr viele Wissenslücken.

Wenn die Unendlichkeit des Universum aus Verschachtelung und dem Inneinandergreifen besteht, dann gibt es sehr viele Kreuzungspunkte, oder "Kreuzwege", oder Überkreuzungen.
Anmerkung: Es gibt Wissenschaftler die sich mehrere Universen v o r s t e l l e n können!
So "blöd" ist diese Vorstellung nun also nicht.

Da kann man seine Fantasie nun wunderbar mit Zeittore/Zeitreisen und Sternentore usw., beflügeln kann, haben wir zwar schnell ein ZukuntsMärchen ausgedacht oder gar einen Glauben, aber ein kleiner Kern des Möglichen bleibt in unserem Hirn haften, weil die Vorstellung durch ein v o r s t e l l b a r e s Bild genährt wird. Das was der Mensch sich vorstellen KANN, kann sein Hirn auch nicht loslassen.
Die Vorstellungsfähigkeit ist der Stoff den Forscher antreibt. Haben sie sich etwas vorstellen können, packt sie der Drang zum WISSENwollen.
Das Problem der Vorstellung ist, dass man auch die Vorstellung erstmal finden muß.

Also auch ganzes 1zelnes Universum stelle ich mir sowohl inneinandergehen mit anderen Universen vor, wie auch zeitgleich mit anderen Universen ineinandergreifend.
Wenn das so ist, ist dieser gesammte Komplex aus vielen Ganzen auch wieder 1 Ganzes.
Auch wenn wir nur 1 Universum sehen und erleben können, wenn diese vorstellung stimmt, gibt es ein übergeordenetes Ganzes.

Wir können nicht alle Universen wahrnehmen weil wir m.E. nicht die passende "Freguenz" haben. OB der Begriff "Frequenz" der passende für meinen Gedanken ist, weiß ich nicht so wirklich.
Das ist meine Meinung, Gedanken, ggf notwendige Vorvorurteile, die ich so gut es mir derzeit möglich ist, ausgedrückt habe.
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Schluss der Debatte um Verständigungsprobleme (3 off-topic Beiträge entfernt). HIER geht es um eine (mögliche) Welt "ohne Glaube". Wenn zum Thema nichts mehr kommt, machen wir den Thread dicht!
Ekkard
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