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Nachhaltigkeit
#1
Liebes Forum,
Ekkard hat als Thema für die Wochendiskussion / Thema der Woche Nachhaltigkeit vorgeschlagen.
Damit der Wochenthemen-Ideenfindungsthread nicht noch weiter ins Offtopic abrutscht, eröffne ich hier nun den Thread für die Nachhaltigkeit und übergebe das Mikrophon an Ekkard für die detaillierte Ausführung seiner Ideen, Ansätze und Thesen, die er hier vorstellen und zur Diskussion freigeben möchte.

Applaus für Ekkard.  Eusa_dance  Eusa_clap  Occasion14
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#2
Nachhaltigkeit ist ein sehr schwieriges Thema, weil wir Menschen gar keine nachhaltigen Wesen sind. All unserer Bemühungen diesbezüglich, können von daher immer nur sehr kurzfristigen Erfolg haben. Je mehr Menschen sich immer weniger Ressourcen mit einander teilen müssen, um so kurzfristiger werden alle unsere Bemühungen zur Nachhaltigkeit ausfallen.
Alle Atombomben abzuschaffen, wäre vielleicht noch die einzige wie auch beste Möglichkeit. Das Wiederaufflammen von konventionellen Kriegen, in deren Folge  die Überlebenden einfach gezwungen sind, nachhaltiger in die Zukunft zu planen und Ressourcen wesentlich effizienter zu nutzen, scheint fast der einzige noch halbwegs realistische Ausweg aus dem Nachhaltigkeitsdilemma  zu sein.
Ich habe überhaupt nichts gegen Gläubige, es sei denn, sie behaupten, die Würde des Menschen hinge alleine vom Glauben an einen Gott  ab.
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#3
Um über das Thema in Sache Nachhaltigkeit nachdenken zu können, wird es mir sicherlich wieder passieren dass ich zuerst über scheinbar Nebensächliches schreiben müsste. Denn ich brauche dazu immer zuerst alle Überlegungszweige dieser Sache.

Können Rohstoffe überhaupt als etwas, mit dem man Nachhaltig umgehen kann, bezeichnet werden? Da sie doch eine längere Entstehungszeiten haben als ein Mensch überhaupt leben kann, wäre da nicht der Begriff Sparsamkeit treffender?
Der Begriff Nachhaltigkeit bedeutet m.E. dass man etwas in einer Zeit nachwachen läßt wärend man gleichzeitig das zuvor Gewachsene verwendet und somit das Nachwachsen und Verwenden im Gleichgewicht hält. Desweiteren braucht Nachhaltigkeit auch genügend AnbauFläche um für die MenschenMenge und Tieren sowohl Nahrung wie auch Lebensraum da ist.

Mit der Erfindung von Stromgewinnung und folglich der Stromverwendung, sind die Verlangen der Menschen nach stromverbrauchenden Produkten sehr schnell (m.E. zu schnell) gewachsen.
Wie kann man da überhaupt nachhaltig sein? Ist es nicht eher unser Verbrauch der in das unermessliche führt? Woran ist Nachhaltigkeit noch messbar und einschätzbar, ist es dem Menschen noch möglich nachhaltig zu sein?

Laut Zukunfsprognose eines Wissenschaftlers (Dvd) sieht man für 2057 fliegende Autos vor. Es wird fleißig an sehr vielen "Stromfressern" geforscht.
Wie kann das Verlangen nach immer mehr Technik überhaupt mit Nachhaltigkeit gedacht werden?
Wenn es tatsächlich einmal fliegende Autos gibt, nimmt man allen fliegenden Tieren auch noch ihre Flugbahn weg.
Welche Rolle spielt die Tierwelt in bezug zur Nachhaltigkeit?
Läst man Tiere aus dieser Frage heraus oder berücksichtigt man auch sie und das gesammte Leben auf der Erde?
Wo also legt ihr den Maßstab an wenn ihr die Nachhaltigkeit gedanklich ermessen wollt?

Was gehört zur Nachhaltigkeit? ....Ich meine dass Zeit und die Geschwindigkeit eine Rolle spielt.

Da der Mensch deutlich mehr in die Erde eingreift als die Tiere, und nur der Mensch das Wesen ist dass Produkte herstellt, verbraucht der Mensch immer mehr Platz als Tiere. Die Versiegelung von Böden durch Gebäude kommt hinzu.
Die Fläche der Erde, das Örtliche wo sich das lebendige Leben abspielt, spielt also auch eine Rolle.
Die Erde ist in ihrer Fläche begrenzt so wie der Tag durch seine Stunden. (Ort+Zeit)
So ist es m.E. die Geschwindigkeit des Menschen die eine Nachhaltigkeit erschwert.

Wenn man über Nachhaltigkeit nachdenken will, muß man m.E. also Ort, Zeit und der (im Verhältins dazu stehende) zu schnelle Verbrauch der Resoursen berücksichtigen.
Die Wissenschaft ist ständig im Erfindungsfieber, und vieles ist ja auch sehr nützlich und wichtig, aber alles ist m.E. nicht lebenswichtig.
Nachhaltigkeit müsste sich an die Wichtigkeit orientieren. Oder was sagt ihr? 

Ist es wirklch wichtig seine Lebensmittel vom Kühlschrank organiesiert zu bekommen und in Zukünft von fliegenden Autos beliefert zu bekommen?
Wieviel zerstört und verändert der Mensch die Erde nur wegen Bequemlichkeit? Oder was ist es sonst?
Ich glaube dass sich unter den Menschen eine neue Armut entwickelt. Armut sieht dann nur anderes aus als jetzt.
Das eigendliche Problem von Arm und Reich wird m.E. durch einen schnellen Fortschritt nicht beseitigt.
Der schnelle Fortschritt verhindert m.E. die Nachhaltigkeit.
Das ist meine Meinung, Gedanken, ggf notwendige Vorvorurteile, die ich so gut es mir derzeit möglich ist, ausgedrückt habe.
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#4
(12-10-2017, 12:43)Adamea schrieb: Können Rohstoffe überhaupt als etwas, mit dem man Nachhaltig umgehen kann, bezeichnet werden?
Das ist eine Frage der Interpretation.

Der meiste Plastikmüll besteht aus dem Rohstoff Erdöl. Selbst die kleinsten Autos mit fossilem Treibstoff haben und nur einen energetischen Nutzungsgrad, von 0,1%...Fossile Ressourcen sind es aber überhaupt erst, dass wir Metalle, Werkzeuge, Stahl .. usw herstellen können. Mit nachwachsenden Rohstoffen allein, könnten höchstens um die hundert  bis 200 Millionen Menschen gleichzeitig auf dem Planeten leben..

Nachhaltigkeit hat also ganz sicher etwas mit effizienter Nutzung der zur Verfügung stehenden Ressourcen zu tun. Aber vor allem mit der Masse der gleichzeitig auf dem Planeten lebenden Menschen. Ein Mensch alleine kann keine ökologischen Schäden anrichten, welche seine Umwelt nicht verkraften würde. 7einhalb Milliarden Menschen hingegen, brauchen nur pro Kopf und Jahr 1 KG Seife verwerten, um den empfindlichen Ökosystemen unseres Planeten schon"nachhaltig" zu schaden.. Mit sparen alleine kommen wir da nicht weiter. Wir brauchen Lebensraum, Nahrung, Kleidung und mit nur ein Kilo Seife pro Kopf und Jahr ist das nicht zu bewerkstelligen. Um einigermaßen nachhaltig zu leben, müssten wir alle die uns zur Verfügung stehenden Rohstoffe so verwerten, dass sie uns für sehr lange Zeit nützlich sind.


(12-10-2017, 12:43)Adamea schrieb: Da sie doch eine längere Entstehungszeiten haben als ein Mensch überhaupt leben kann, wäre da nicht der Begriff Sparsamkeit treffender?
Das Problem dabei ist alle, dass nicht alle überall gleich sparen können. Wir müssten auf die nicht nur auf fast alle Annehmlichkeit des Lebens verzichten, sondern auch auf den größten Teil jener technischen Errungenschaften, die das  Leben in unserer Gegenwart relativ sicher machen.


(12-10-2017, 12:43)Adamea schrieb: Der Begriff Nachhaltigkeit bedeutet m.E. dass man etwas in einer Zeit nachwachen läßt wärend man gleichzeitig das zuvor Gewachsene verwendet und somit das Nachwachsen und Verwenden im Gleichgewicht hält.
Sieben Milliarden Menschlein würden unseren Planeten in weniger als einem Jahr komplett kahl gefressen haben, wenn wir es allein mit  nachwachsenden Ressourcen versuchen wollten.
Wir bräuchten jetzt schon fast 2 Planeten wie unsere Erde..


(12-10-2017, 12:43)Adamea schrieb: Desweiteren braucht Nachhaltigkeit auch genügend AnbauFläche um für die MenschenMenge und Tieren sowohl Nahrung wie auch Lebensraum da ist. [/quote) Das ist genau das größte Problem... Mit den Anbau von Nahrung für Mensch und Vieh hängen noch ganz viele andere Probleme zusammen. Anbauflächen haben die Eigenheit, dass die in den Böden (der Anbauflächen) vorhandene Mineralstoffe sehr schnell aufgebraucht sind.. Anbauflächen errodieren sehr schnell, Es gibt nur wenige ideale Gegenden auf der Welt, wo brauchbare klimatisch Bedingungen für Anbauflächen vorkommen. Da diesen Anbauflächen ständig all die für das Pflanzenwachstum, notwendigen Mineralien und Element zugeführt werden müssen.. wie auch die Schädlige bekämpft werden müssen, führt das wieder zu ganz andern ökologischen Problemen diie wir inzw. alle kennen.

(12-10-2017, 12:43)Adamea schrieb: Mit der Erfindung von Stromgewinnung und folglich der Stromverwendung, sind die Verlangen der Menschen nach stromverbrauchenden Produkten sehr schnell (m.E. zu schnell) gewachsen.
 Strom ist aber nun mal die einzige Energieform, welche die Menschheit noch vor dem baldigen Untergang durch Kannibalismus retten wird. Strom ist die beste und nachhaltige Energeiform die wir haben. Wir können Strom sogar in der Wüste gewinnen und auch überall dort, wo "Anbauflächen" mehr  eine ökologische Katastrophe sind,, als das sie etwas zur Nachhaltigkeit beitragen würden..

(12-10-2017, 12:43)Adamea schrieb: Wie kann man da überhaupt nachhaltig sein? Ist es nicht eher unser Verbrauch der in das unermessliche führt? Woran ist Nachhaltigkeit noch messbar und einschätzbar, ist es dem Menschen noch möglich nachhaltig zu sein?
Wir müssen das Wachstum der Menschheit stoppen...  Das ist die einzige Möglichkeit.


(12-10-2017, 12:43)Adamea schrieb: Laut Zukunfsprognose eines Wissenschaftlers (Dvd) sieht man für 2057 fliegende Autos vor.rch einen schnellen Fortschritt nicht beseitigt.
Der schnelle Fortschritt verhindert m.E. die Nachhaltigkeit.
Die sich immer schneller fortplanzende Menschheit verhindert jegliche Möglichkeit zur Nachhaltigkeit. Menschen leben nun mal auch nicht nur "von Brot alleine"..Je mehr Schafe auf einer Wiese, um so schneller wird aus ihr eine Wüste.
Ich habe überhaupt nichts gegen Gläubige, es sei denn, sie behaupten, die Würde des Menschen hinge alleine vom Glauben an einen Gott  ab.
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#5
Der Begriff "Nachhaltigkeit" taucht in vielen Gebieten des Wirtschaftens auf. Gemeint ist, dass nicht mehr Ressourcen verbraucht werden sollen, als natürlicherweise nachwachsen oder sich bilden können.
Bei genauerem Hinsehen sollen sich künftige Generationen nicht schlechter stehen, als wir heute (enkelgerechtes Wirtschaften).

Im Übrigen hat Adamea Recht, wenn man nicht erneuerbare Ressourcen sparsam verwenden soll. Diesen Fall müssen wir also abspalten. Nicht erneuerbare Ressourcen sind zum Beispiel Metalle, Kohle, Erdöl, Minerale. Hier bedeutet nachhaltiges Wirtschaften, die Wiedereinführung des verbrauchten Materials in den Wirtschaftskreislauf oder, wie im Falle der Brennstoffe, deren Ersatz (Substitution) durch andere Verfahren. Denn fossile Brennstoffe sind nicht nur Energieträger, sondern auch chemisches Reservoir. Außerdem tauchen Brennstoffe nach Gebrauch als Abgas in der Atmosphäre auf - im Grunde ein Unding!

Was ebenfalls gar nicht geht und jedem Gedanken an nachhaltiges, "enkelgerechtes" Wirtschaften zuwider läuft, ist die ungebremste Entsorgung von künstlich hergestellten Stoffen in die Umwelt (Müll).

Bei den natürlichen Ressourcen wie etwa Land- und Forstwirtschaft, Fischerei wird das Entnommene durch natürliche Entwicklung regeneriert. Im Falle der Energiewirtschaft wird im Idealfall nur die von der Sonne gelieferte und umgesetzte Energiemenge "verbraucht" - und nicht mehr. Das betrifft vor allem Industrie und Verkehr, die heute noch viel mehr Energie aus prähistorischen Reservoiren entnehmen.

Im Übrigen verweise ich auf folgende Links, in denen auch die Geschichte der Nachhaltigkeit zu finden ist. Der Gedanke der Nachhaltigkeit tauchte nämlich schon vor unserer Zeit im Zusammenhang mit der Forstwirtschaft auf:
- Wikipedia
- Lexikon der Nachhaltigkeit
Mit freundlichen Grüßen
Ekkard
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#6
(12-10-2017, 19:08)Geobacter schrieb:
(12-10-2017, 12:43)Adamea schrieb: Der Begriff Nachhaltigkeit bedeutet m.E. dass man etwas in einer Zeit nachwachen läßt wärend man gleichzeitig das zuvor Gewachsene verwendet und somit das Nachwachsen und Verwenden im Gleichgewicht hält.
Sieben Milliarden Menschlein würden unseren Planeten in weniger als einem Jahr komplett kahl gefressen haben, wenn wir es allein mit  nachwachsenden Ressourcen versuchen wollten.
Wir bräuchten jetzt schon fast 2 Planeten wie unsere Erde..
-------------------
Wir müssen das Wachstum der Menschheit stoppen...  Das ist die einzige Möglichkeit

Ja. Das wäre dann eine Mengenbegrenzung. Dies zu erschaffen/erreichen erfordert einen Eingriff.
Wo baut man sich gedanklich diese Grenze auf um diesbezüglich Handlungsanweisungen für dieses Ziel geben zu können?
In welchen LebensBereichen zieht und steckt man diese Grenze ab?  Welchen obere Zahlenwert der die Menschheit kann die Erde, bei gleichem menschlichem Verhalten verkraften?
(Nebenanmerkung die HIER nicht weiter diskudiert werden soll, jedoch ein mir sehr wichtiges Anliegen ist darauf hinzuweisen, weil so das gesammte Leben zu uns spricht: Es ist immer 1 gemeinsamer Nenner zu finden. Die Fragen eines Themas sind die selben wie das ANDERE Thema hat. Ich will dies eurem eigenem Denken überlassen, also keine weitere Threadveränderungsdiskusion notwendig.)

Kurz einiges was dieser Wachstumsstoppung entgegenläuft:
Die Wissenschaft forscht daran das Leben zu verlängern. Sterbehilfe...kranke sterbewillige dürfen nicht freiwillig sterben. Die Abtreibungsfrage.

Da wir nicht über den Menschen uns seinem Leben werten sollten, kann diese Grenze nur am Anfang und am Ende des Lebens gezogen werden. Wärend eines Lebens, also zwischen Geburt und Tod sollte keine Abwertung des Menschen geschehen, welches die Zahl der Menschen verringert. Das ist sicher für euch auch klar. Eine Lösung kann also nur am Anfang und am Ende liegen.
(Kurzkommentar für Denkprozessverknüpfungswillige vieler Themenbereiche: Eine Problem-Lösung bringt Erlösung. Eine Lösung ist ein Ergebnis.)

(12-10-2017, 19:08)Geobacter schrieb: Das ist genau das größte Problem... Mit den Anbau von Nahrung für Mensch und Vieh hängen noch ganz viele andere Probleme zusammen.
Ich weiß dass ALLES zusammenhängt. Darum sind auch Lösungen überall zu finden. Problemlösungen gefallen nicht jeden und werden von diversen/mächtigen Menschen entschieden. Entscheidungen tragen ein Wichtigkeitspotenzial.

(12-10-2017, 19:08)Geobacter schrieb: Es gibt nur wenige ideale Gegenden auf der Welt, wo brauchbare klimatisch Bedingungen für Anbauflächen vorkommen.
Da diesen Anbauflächen ständig all die für das Pflanzenwachstum, notwendigen Mineralien und Element zugeführt werden müssen.. wie auch die Schädlige bekämpft werden müssen, führt das wieder zu ganz andern ökologischen Problemen diie wir inzw. alle kennen.

Ja. Hinzu kommt die Klimaveränderung.
Irgendwann wird wahrscheinlich alles aus dem Gewächshaus kommen oder in großen überdachten Anlagen wie es z.B. Schwimmbäder gibt. Selbst die Gebäude müssten je nach Standort stabiler gebaut werden oder erst garnicht an bestimmten Orten stehen.
Wenn es zu extremen Klimaveränderungen kommt, kann es ja auch sein, dass größere Bereiche der Erde unbewohnbar werden und die Menschheit auch noch näher zusammenrücken muß. Da wäre es heute schon dringend notwendig wenn man sich mit dem Nächsten, also alle Völker verstehen würde. Fremdenhass würde die Menschheit sonst tierisch natürlich reduzieren.
Da der Mensch einen Denkaparat hat, kann er sich eigendlich gegen diesem tierischem Verhalten was vernünftiges einfallen lassen. Aber wie immer ist es wichtig die Dosis nicht zu überschreiten. Gerade weil es auf der Erde immer zu großen Völkerwanderungen kommen kann, und diese dann für 1 Land ggf zu viel auf 1x sein könnten, wäre es gut wenn der Mensch bereits besser im Kleinen gelernt hätte, dass wir in Zukunft vielleicht alle Fremde sein können. Je nach dem welcher Teil der Erde einmal eine zeillang unbewohnbar sein könnte, müssen ja diese Menschen umsiedeln.
Das kann ja im Grunde jeden Teil der Erde treffen, oder?
Kann die Wissenschaft die Klimaveränderung so vorhersehen um wissen zu können, wann wo, die Erde eine zeitlang unbewohnbar sein wird?
Braucht es auch das Wissen um das veränderte Klima, den Plantenzustand, um für eine Nachhaltigkeit auch tatsächlich funktionell wirklichkeit werden lassen zu können?

(12-10-2017, 19:08)Geobacter schrieb:
(12-10-2017, 12:43)Adamea schrieb: Mit der Erfindung von Stromgewinnung und folglich der Stromverwendung, sind die Verlangen der Menschen nach stromverbrauchenden Produkten sehr schnell (m.E. zu schnell) gewachsen.
 Strom ist aber nun mal die einzige Energieform, welche die Menschheit noch vor dem baldigen Untergang durch Kannibalismus retten wird. Strom ist die beste und nachhaltige Energeiform die wir haben. Wir können Strom sogar in der Wüste gewinnen und auch überall dort, wo "Anbauflächen" mehr  eine ökologische Katastrophe sind,, als das sie etwas zur Nachhaltigkeit beitragen würden..

Es ist ja auch nicht DER Stom der das Problem verursacht, sonderen wie bereits gesagt, DIE Verwendung außer Maßen.
Jede Stromgewinnung bedingt ihre Quelle. Ja, Strom ist nur eine Form der Energie die vorher in etwas anderem ist.
Für die Stromherstellung müsste um der Nachhaltigkeit gerecht zu kommen, nur etwas verwendet werden dass nachwächst oder immer und überall da ist. die 4 Elemente.... Luft, Sonne, Wasser.... Erde... Erdwärme .... kann man eigendlich auch die Erdbewegung nutzen oder irgendwelche Teilchen die eh ständig durch uns und die Erde hindurchrasen?
Das ist meine Meinung, Gedanken, ggf notwendige Vorvorurteile, die ich so gut es mir derzeit möglich ist, ausgedrückt habe.
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#7
Um es mal auf einen Nenner zu bringen: Die weitere exponentielle (multiplikative z. B. 1,01 pro Jahr) Vermehrung der Menschheit läuft auf eine Grenze zu, die durch die Ressourcen der Erdoberfläche und der Sonneneinstrahlung gegeben ist. @Adamea: Die Erdrotation kann man in Form der Gezeiten nutzen, das hat aber nur regionale Bedeutung. Vor allem überholt ein exponentielles Wachstum der Menschen alles irgendwann. Warum also nicht Trends fördern, die dem entgegenwirken? Beispiel Freigabe von Drogen, von Kontrakonzeptiva, von Kondomen, von Sterilisationen. Klarmachen, dass Kinder nur in beschränktem Umfang ein Gewinn sind, im Übrigen ein Armutserzeuger.
Beispielsweise ist die Geburtenrate dort gesunken, wo entsprechende Aufklärung stattgefunden hat bzw. stattfindet. So etwas kann man (eine Regierung) fördern, wenn sie den Wohlstand ihres Landes mehren will.

Andererseits gibt es eine Fülle von völlig überflüssigen "Wohlstandsverhaltensweisen", Verschwendung genannt, die nur wenigen nutzen. Wir können ja mal ein paar Verschwendungen zusammen tragen. Ich denke da auch an Unterlassungen.
- Es wäre längst möglich, Solarenergie (Photovoltaik, Wasserstofftechnologie, Wasserkraft, Windkraft) weit mehr zu nutzen, als das geschieht
- Der Grad unserer privaten Mobilität ist schlichter Wahnsinn. Bei unserer Vernetzung sind andere Verhaltensweisen (E-bike- und Carsharing auf dem Land), verstärkter öffentlicher Personennahverkehr in den dichteren Siedlungsgebieten durchaus möglich.

M. E. fehlt nur der politische Wille, den Geldstrom insbesondere der privaten Haushalte auf Gemeinschaftsprojekte zu kanalisieren. Was ich beobachte, läuft auf Vereinzelung und mithin Verschwendung hinaus.
Weiteres?
Mit freundlichen Grüßen
Ekkard
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#8
(13-10-2017, 18:22)Ekkard schrieb: - Es wäre längst möglich, Solarenergie ... weit mehr zu nutzen, als das geschieht  

Laut einer DVD vom ZDF können Solarmodule bisher nur einen geringen Teil der Sonnenenergie als Energie/Strom umsetzen.
Es können bisher nur bestimmte Wellen der Sonne zu Strom umgewandelt werden, und man forsche daran alle Wellen (Farben) nutzbar zu machen. Irgendeine Flüssigkeit würde das können.... habe ich vergessen. Die DVD ist schon 10 Jahre alt, viell. gab es ja schon Fortschritte.

Zudem gibt es m.W. immernoch einige Meinungsverschiedenheiten wegen der Herstellungsenergie und der tatsächlichen Stromgewinnung.

(13-10-2017, 18:22)Ekkard schrieb: - Der Grad unserer privaten Mobilität ist schlichter Wahnsinn. Bei unserer Vernetzung sind andere Verhaltensweisen ...

Leider wird immer mehr erwartet dass man für seine Arbeitstelle eine weitere Fahrtstrecke in kauf nehmen muß.
(Nebenbei: Genau dies führt m.E. auch zu vielen Ungerechtigkeiten bezüglich dem was jeden einzelne arbeitende Menschen von seinem Lohn real für sich wirklich übrig hat. Geringverdiener müssen prozentual DEUTLICH mehr bezahlen um überhaupt erst auf die Arbeit zu kommen als die Besserverdiener.)
Nach der Nachhaltigkeit fragt sich also nichteinmal der Arbeitsmarkt.
Wenn immer mehr Menschen kein Geld haben (Sprittkosten bei Geringverdiener) dann MÜSSEN diese Menschen auf Minderwertige Billigproduktionien zurückgreifen die m.E. die Nachhaltigkeit mehr schaden als Produkte mit einem höheren Wert.
Je billiger der Mensch kaufen MUSS, desto teurer wird es für die Erde!
Das Kaufverhalten ist nicht nur am freien Willen persönlicher Entscheinungen gekoppelt, sondern viele Menschen werden immer mehr dazu gezwungen billig einzukaufen. 

Der Mensch verschwenden m.E. nicht nur Energie, sonderen er organisiert die Energie zudem auch nicht lukrativ.
Des weiteren werden viel zu viele Menschen finanziell von der Gesellschaft abgehängt weil keine gerechte "Rechnung" verwendet wird.


Carsharing....
Ich glaube dass man das nur für einzelne Lebensbereiche nutzen kann und wird, die der Mensch frei einteilen kann. Ich bezweifle dass alle anderen Nutzungsbereiche von denen wir abhängig sind und uns zu bestimmten Zeit ein persönliches Erscheinen erzwingen, wie z.B. die Fahrt zur Arbeitsstelle, viel zu unterschiedlich sind um funktionieren zu können.
Gerade weil die Menschen für ihre Arbeit auch 1. weitere Strecken 2. in alle Richtungen, 3. zu jeder Zeit fahren müssen und dabei auch noch total flexibel sein müssen (sie also zudem auch nie in einem gleichbleibenden Rhytmus arbeiten müssen), werden am Ende so viele Autos gebraucht dass die Katze wieder auf den alten Füßen stehen wird.
Das Problem kommt dann also auch nur von der anderen Seite hat aber das Problem immernoch dabei.

Es ist die wilde Flexibilität (Chaos) die Ordnung und Struktur stört.
Nachhaltigkeit aber IST Ordnung!
Das ist meine Meinung, Gedanken, ggf notwendige Vorvorurteile, die ich so gut es mir derzeit möglich ist, ausgedrückt habe.
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