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Ganzheitliche Weltsicht
#16
(21-12-2017, 15:23)Urmilsch schrieb: Einen Inhalt nicht gleich mit seinem Intellekt erfassen zu können, sagt meiner Meinung nach wenig über dessen Wahrheitsgehalt aus.
Was ist denn eine Wahrheit, wenn ich einen Text nicht verstehe?

Und da stellt sich die Frage, was Wahrheit denn sein soll?

Wir haben den Begriff "rauf und runter" hinterfragt (hier, hier und hier). Letztlich ist der Begriff entweder subjektiv, oder Wahrheit ist die nachprüfbare Übereinstimmung mit Sachverhalten.  

(21-12-2017, 15:23)Urmilsch schrieb: Relativ einfach erscheint es mir die vorhandenen Schriften von vornherein als Mumpitz abzustrafen.
Das war bei mir jedenfalls nicht der Fall. Ich habe nur die Interpretation von hier "Markandeya Purana" und dort "Stringtheorie" (oder moderne Physik) angegriffen.

(21-12-2017, 15:23)Urmilsch schrieb: Viel schwerer erscheint es mir jedoch, die vorhandenen Schriften so auszulegen, dass ein gemeinsames und friedvolles  Miteinander auf diesem Planeten möglich erscheint, dies gerade im Hinblick darauf, dass das Abschaffen der Schriften reine Utopie ist. Hierzu müsste man aber den unbändigen Willen aufbringen die zersplitterte Weltbevölkerung ...
Lobenswert! Aber so sind die Menschen nun mal nicht. Meines Erachtens ist das nicht einmal eine Frage des Wollens. In vielen Fällen sind die Kämpfe solche ums pure Überleben.

(21-12-2017, 15:23)Urmilsch schrieb: Nochmal vereinfacht und hoffentlich verständlich ausgedrückt. Das Markandeya Purana zum Beispiel als Teil dieser alten Schriften mag dem Leser auf den ersten Blick suspekt vorkommen. Das hängt (...) zum einen damit zusammen, dass eine veraltete Schreibweise und das damit verbundene Vokabular der damaligen Zeit benutzt wurde und zum anderen, dass der Inhalt zum Teil Dinge beschreibt, welche zugegebenermaßen harte Kost ist und eher in den Bereich der Quantenphysik gehört.

Ich weiß jetzt nicht, ob ich mich verständlich machen kann: Alle diese Schriften sind Weltdeutungen, Sichtweisen. Sie erzeugen Denkweisen, die ganzen Gesellschaften gemeinsam sind, und damit die Beziehung innerhalb der Gesellschaften beeinflussen. Sie sind, sofern sie sich auf die Sachebene begeben, reine Spekulation.

Ganz anders die Naturwissenschaften einschließlich der Physik. Diese enthalten sich jeder weltanschaulichen Deutung, es sei denn man liest populärwissenschaftliche Magazine, die gerne und häufig den Fehler machen, über die reine Beschreibung von Sachverhalten weit hinaus zu gehen. Damit verlassen sie aber die Sachebene. Und genau das passiert, wenn man die Stringtheorie weltanschaulich mit den Schöpfungsmythen verbindet. Das ist einfach ein Denkfehler.

(21-12-2017, 15:23)Urmilsch schrieb: ... der Welle-Teilchen Dualismus erklärt im Grunde doch nichts anderes, als dass alles (Sichtbare; Materielle) ohne Beobachtung in Superposition (Alle möglichen Zustände) ist.
Nein, der Welle-Teilchen-Dualismus tut nichts dergleichen. Er ist bereits eine Deutung. Die Quantenphysik ist nichts anderes, als eine Methode zur Berechnung und Voraussage von Experimenten. Und sie funktioniert gut.
Alles, was danach gesagt, besser erzählt wird, ist weltanschauliche Deutung. Und da wir Menschen ganz gerne Mythen hören, sind wir nur allzu gern bereit, Parallelen und Analogien zu bereits bestehenden Geschichten zu verinnerlichen!

(21-12-2017, 15:23)Urmilsch schrieb: Dies wiederrum bedeutet stark vereinfacht ausgedrückt, dass man von einem Getrenntsein der einzelnen Individuen in unserem bekannten Sinn nicht sprechen kann und dass der Begriff von Materie nicht das beschreibt was wirklich ursächlich für unsere sichtbare Welt ist. Das Bewusstsein scheint im Übrigen eine größere Rolle zu spielen, als es unsere bekannte Welt (samt der erlernten Strukturen) erahnen lässt.
Der stimme ich zwar zu, aber aus ganz anderen Gründen.

(21-12-2017, 15:23)Urmilsch schrieb: Wenn also eine zugegebener Maßen alte und fragwürdige Schrift, hier das Vishnu Purana (1.4. Die Schöpfung der Erde) erklärt, dass das Universum eher einen geistlichen Charakter besitzt, dann mag diese Aussage zwar unverstandener Maßen Gelächter auslösen, dem Charakter dieser für uns sichtbaren Welt jedoch sehr nahe kommen.
Nein, daran gibt es nichts zu verstehen, sondern bestenfalls als Sichtweise zu akzeptieren oder mit anderen Gläubigen abzustimmen.

Von einem "geistlichen Charakter" des Universums zu sprechen, ohne dazu zu schreiben, wie man dies messen oder nachprüfen kann, ist reine Weltanschauung, nichts weiter. Vielleicht sind es angenehme Vorstellungen, und vielleicht kann man sie in deinem Sinne nutzen. Meine Erfahrung ist aber, dass Weltanschauungen eher Streit bedeuten als Einheit.
Mit freundlichen Grüßen
Ekkard
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#17
Hallo Urmilsch

(21-12-2017, 15:23)Urmilsch schrieb: Viel schwerer erscheint es mir jedoch, die vorhandenen Schriften so auszulegen, dass ein gemeinsames und friedvolles  Miteinander auf diesem Planeten möglich erscheint

In der Tat, das ist schwierig. Es stellt sich daher die Frage, warum man überhaupt diesen Versuch unternehmen sollte?
Wäre es nicht vernünftiger, die "heiligen" Schriften als menschengemachte Erzeugnisse einer bestimmten Zeit anzuerkennen, die uns Einblicke in Gedanken und Vorstellungen dieser Zeit geben und aus denen man vielleicht ein paar brauchbare Dinge extrahieren kann, die in ihrer Gesamtheit aber nicht für ein gesellschaftliches Miteinander in der heutigen Zeit zu gebrauchen sind?


(21-12-2017, 15:23)Urmilsch schrieb: dies gerade im Hinblick darauf, dass das Abschaffen der Schriften reine Utopie ist.

Man muss sie nicht abschaffen. Religionen und ihre Schriften sind wertvolle Kulturgüter der Menschheitsgeschichte. Aber eben keine göttlichen Wahrheiten.

(21-12-2017, 15:23)Urmilsch schrieb: Nochmal vereinfacht und hoffentlich verständlich ausgedrückt. Das Markandeya Purana zum Beispiel als Teil dieser alten Schriften mag dem Leser auf den ersten Blick suspekt vorkommen. Das hängt (meiner Meinung nach)zum einen damit zusammen, dass eine veraltete Schreibweise und das damit verbundene Vokabular der damaligen Zeit benutzt wurde und zum anderen, dass der Inhalt zum Teil Dinge beschreibt, welche zugegebenermaßen harte Kost ist und eher in den Bereich der Quantenphysik gehört.

Das Markandeya Ourana beschreibt sicherlich keine Quantenphysik. Nur weil etwas kompliziert geschrieben ist, bedeutet das nicht, dass es irgendeine Wahrheit beinhaltet. Und während die Quantenphysik Wissenschaft ist, ist das M. P. eine religiöse bzw. historische Schrift. Also zwei völlig unterschiedliche Dinge.


(21-12-2017, 15:23)Urmilsch schrieb: Diese entstanden auf der Suche nach dem gemeinsamen Nenner in den Schriften in der Hoffnung, endlich eine Grundlage für ein gemeinsames Miteinander (ohne krankhafter Konkurrenz) schaffen zu können.

Ein löbliches Vorhaben. Nur hatten die Religionen genug Zeit, für ein friedliches Miteinander auf der Welt zu sorgen und sind allesamt gescheitert. Wirklichen Fortschritt (Menschenrechte, Meinungsfreiheit, Gleichstellung von Mann und Frau etc.) gab bzw. gibt es vor allem dort, wo Religion zurückgedrängt und Gesellschaften säkularisiert wurden.

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#18
Die Aehnlichkeiten zwischen religioeser Schrift und Quantenphysik verschwinden ja auch spaetestens dann, wenn man ins Detail geht.
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#19
(21-12-2017, 09:14)Urmilsch schrieb: Tut mir echt Leid, ich scheine da Dinge kreuz und quer durcheinander zu würfeln. Ich dachte immer der Begriff Konkurrenz beschreibt eine Art von Wettbewerb, bei der intraspezifischen Konkurrenz zum Beispiel das Konkurrieren um Ressourcen und dergleichen:

Dieser Wettbewerb ist die Natur unserer Welt, Ohne diesen Wettbewerb gäbe es uns als Menschen gar nicht..
Alle Lebewesen in der Natur müssen ständig gegeneinander und miteinander um ihre Überlebensnische konkurrieren und nicht zuletzt, damit auch das Überleben der eigenen direkten Nachkommen sichern.

Leider haben "die Götter" unsere Welt nun mal so geschaffen, dass die Lebewesen darin, vom Überlebenstrieb ihrer Mitbewerber immer übervorteilt werden, wenn sie nicht ständig neue gegen-Strategien entwickeln..

Da kannst du in der Natur hinschauen wo du willst.. Selbst bei den Pflanzen "überwuchern" die besser angepassten immer die weniger tauglichen.. Was auf den ersten Blick grausam anmutet, bringt die Weiterentwicklung.. Symbiosen z.B.  .. Rivalen müssen kooperieren, Kompromisse finden, taktisch zusammenarbeiten..

Überall wo Konkurrenz verlorengeht, tritt die Rivalität an ihre Stelle. Wenige Konkurrenten werden all zu leicht übermütig..

Das kann man auch zweifelsohne an der Marktwirtschaft unserer Zeit beobachten... Es sind nicht die Bauern, die sich als Konkurrenten gegenseitig das Leben schwer machen, sondern die Verteiler, die sich immer mehr zu Superkonzernen zusammenschließen, um somit die eigene Konkurrenz auszuschalten. Weniger Konkurrenz ist weniger Demokratie und weniger Demokratie ist der Ideale Acker für rücksichtslose Rivalität der Korrupten... Schau dir mal die politische Landschaft in Russland an...

Und was deinen eingefärbten Beispielen mit den Ressourcen angeht: Immer mehr Menschen wollen gute Lebensbedingungen.. Als ich zur Welt kam, lebten hier auf dem Planeten Erde knapp 3 Milliarden Menschen. Gegenwärtig sind es 7,3 Milliarden.. egal wie wir es drehen und wenden..Nur viel Konkurrenz kann uns noch retten.. sonst werden wir uns schon in absehbarer Zeit gegenseitig fressen.
Der Mensch erschuf sich Gott nach seinem "Bilde" der ihn dafür zu einem Auserwählten machte.
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#20
Und bezüglich der ganzheitlichen Weltsicht schließe ich mich Ekkard an. Mit dieser ganzheitlichen Weltsicht haben schon viele Gurus jede Menge unnötiges Unheil über die Welt gebracht.
Der Mensch erschuf sich Gott nach seinem "Bilde" der ihn dafür zu einem Auserwählten machte.
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#21
Stimmt, die Aufforderung: "Liebet euch untereinander" hat ein irrsinniges Potential Unfug in der Welt anzustellen. Confused
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#22
(21-12-2017, 21:02)Ulan schrieb: Die Aehnlichkeiten zwischen religioeser Schrift und Quantenphysik verschwinden ja auch spaetestens dann, wenn man ins Detail geht.

Wer einen Zusammhang unten stehender Textstellen negiert, der macht dies allein aufgrund seiner persönlichen Einstellung und nicht wegen der Faktenlage. Das ist ja mal Ironie pur, dass die Wissenschaftsfanatiker ihre eigene Arbeitsweise verwerfen, um ihre eigenen Denkstrukturen nicht gefährden zu müssen. 

Markandeya Purana Kap. 45: Oh Muni, zur Zeit einer Neuentstehung geraten die Eigenschaften zum Zwecke der Schöpfung wieder in schwingende Bewegung, die Essenz des Pradhana entfaltet sich und bildet das noch unmanifestierte Mahat.
- Wie sich im unentfalteten Pradhana das Mahat entfaltet, so entfaltet sich im Mahat das Ichbewusstsein. Und durch Schwingungen aus dieser Quelle der Erscheinungen entsteht der universale Klang, ein Element, das dem Gehörsinn zugeordnet wird (das Schwingende, das Hörbare). Damit ist das (feinstoffliche) Raumelement (Akasha) geschaffen, dessen Eigenschaft vom Klang geprägt ist. So entfaltet sich im Bewusstsein das Raumelement, dessen Maß der einfache Klang (die Schwingung) ist.

Stringtheorie:
Elementarteilchen kann man sich als Schwingungsanregung der Strings vorstellen, wobei die Frequenz nach der Quantenmechanik
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#23
(21-12-2017, 21:51)!Urmilsch schrieb:
(21-12-2017, 21:02)Ulan schrieb: Die Aehnlichkeiten zwischen religioeser Schrift und Quantenphysik verschwinden ja auch spaetestens dann, wenn man ins Detail geht.

Wer einen Zusammhang unten stehender Textstellen negiert, der macht dies allein aufgrund seiner persönlichen Einstellung und nicht wegen der Faktenlage. Das ist ja mal Ironie pur, dass die Wissenschaftsfanatiker ihre eigene Arbeitsweise verwerfen, um ihre eigenen Denkstrukturen nicht gefährden zu müssen. 

Markandeya Purana Kap. 45: Oh Muni, zur Zeit einer Neuentstehung geraten die Eigenschaften zum Zwecke der Schöpfung wieder in schwingende Bewegung, die Essenz des Pradhana entfaltet sich und bildet das noch unmanifestierte Mahat.
Und was hat man dann davon.. einen VOLL-Rausch durch Glückshormone?
Und wusstest du, dass man davon genauso süchtig werden kann, wie von den Alkaloiden des Schlafmohns? Sogar mit den selben Entzugssymptomen..

Liebe Wissenschaftler bleibt nüchtern!!
Der Mensch erschuf sich Gott nach seinem "Bilde" der ihn dafür zu einem Auserwählten machte.
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#24
(21-12-2017, 21:51)Urmilsch schrieb: Das ist ja mal Ironie pur, dass die Wissenschaftsfanatiker ihre eigene Arbeitsweise verwerfen, um ihre eigenen Denkstrukturen nicht gefährden zu müssen.
Was du sagen möchtest, ist ja gut zu verstehen. Da kommen so ein paar "Wissenschaftsfanatiker" daher, und stören "meine Kreise". Es ist üblich, in religiösen Dingen Analogien heran zu ziehen. Dass wir, insbesondere ich, da "Wasser in den Wein kippen" hat einen einfachen Grund: Die Methodenlehre der Wissenschaften ist nicht dazu da, Meinungen - und Mythen, Geschichten, Deutung und Bedeutungen sind solche - zu produzieren, sondern Faktenwissen, also Wissen, das man überprüfen kann - und sogar können muss!

Deine Idee, Menschen mehr Nächstenliebe beizubiegen hat etwas Bestechendes. Wenn eine mythologische Weltdeutung hier helfen kann, dann ist das aller Ehren wert.

Nur, exakt daran zweifle ich und nicht nur ich, weil die Erfahrung zeigt, dass wir Menschen leicht dazu neigen, uns über Weltanschauungen (offizielle Weltdeutungen) hoffnungslos zu zerstreiten.
Mit freundlichen Grüßen
Ekkard
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#25
(18-12-2017, 16:59)dharma schrieb:
(18-12-2017, 13:08)Urmilsch schrieb:
Die Schrift ist die Referenz des Göttlichen, denn man muss sich nur vor Augen führen, dass die Menschen ohne diese Schriften keinerlei Kenntnis vom dem was wir göttlich nennen hätten.
Wenn es die Menschen sind, die etwas göttlich nennen, dann brauchen sie keine Schrift als Referenz des Göttlichen.
Eine Referenz in Form einer Schrift wäre dann notwendig, wenn diese Schrift etwas als göttlich benennt, von dem die Menschen nicht wussten, dass es göttlich wäre. Solange es aber Menschen sind, die das Attribut der Göttlichkeit vergeben, funktioniert das auch ohne Schriften.

Wie lange bleibt ein Wissen dem Menschn in Erinnerung wenn er es NICHT aufschreibt und schriftlich weiter gibt sondern NUR mündlich?
WIE GENAU wird Wissen dass nur durch eine mündliche Weitergabe noch vorhanden ist, vollständig richtig erhalten bleiben können?
Was wäre wenn das Wissen von Einstein NICHT in Büchern nachlesbar wäre? WER müsste ALLES STÄNDIG NEU erkennen?

Alle Texte lassen sich FORMIEREN!
Hier der obige Text in einer umgewandelter Form (oder transferiert, transportiert transpariert, transparent oder welches "trans" auch immer hier passt):
"Wenn es die Menschen sind, die etwas WISSEN nennen, dann brauchen sie keine Schrift als Referenz des Wissens."
Hat dieser Satz von oben, den ich hier unten ein gaaanz wenig verändert habe auf Erden Gültigkeit?
Von der ganzheitlichen Weltsicht hat die Menschheit nur die Spitze des Eisberges erkannt!

Die Menschheit
Die Menschheit IST IN einer "Kettenreaktion" von Leben und Tod. Zerfall und Entstehenung. Geburt und Sterben.
Wir hängen ALLE zusammen wie Perlen auf der Schnur!
WAS sind die GRUND-Funktionen? Was ist sichtbar durch Situationen (Passionen) im GEMEINSAMEN zusammenseins?
Dass was passiert IST unsere Passion, jede Situation!
Ereignisse, Geschenisse oder ANDERES ausgedrückt, das was uns ständig passiert, hat immer eine erkennbare FUNKTION. Auch wenn wir sehr vieles erst durch die Zeit und viele Wiederholungen LERNEN.

Nur MIT Aufmerksamkeit ZUM lebendigen Leben, kann die Passion verstanden werden, also die Situation.
Wahre Erkenntnis bewegt sich!
Wahre Messungen sind lebendig! InterAKTIN ist eine lebendige Messung. Kommunikation ist eine lebendig Messung.
Beurteilungen sind Messungen! Zwischen jeder Frage und Antwort liegt das Urteilen und Bewerten als Prozes(sion).

Nur wenn die Menschheit lernt DAS lebendige LEBEN zu messen kann er wahrlich Erkenntnis gewinnen. Wer trägt die Dornenkrone der schweren Situation/Passion? Wurde einem anderen etwas schwer gemacht, hat man ihm eine Dornebkrone aufgesetz ODER hat ein anderer seine eigene Last, ODER hat ein anderer sich SELBER eine Dornenkrone aufgesetzt als er sich dazu entschlossen hat diesen dornigen Weg zu gehen um den Menschen diese Wissen mitzuteilen?
Eine Frage die zu einem Maxim (K I) werden kann: "Welcher Mensch er-lebt in dieser Situation (Passion) ein ähnliches Leid wie Jesu, nur ANDERS?

ALLEN Messungen an Materie und totem FEHLT die Bewegung des Lebendigen! Wenn man die Lebendigkeit messen will, muß man auch das Lebendige messen! UND was sich bewegen kann, kann jederzeit weglaufen. Aber mit Psychologie, die auch eine Art Messung der Seele ist, ist nicht alles getan! In der Phlosophie und im Nachdenken sind noch viele Messungen offen und unerledigt.
Welche Philosophen haben die Aufforderung zu näheren Überlegungen, die z.B. Kant machte, denn erledigt?

Messung gibt es in dreierlei Art!
Wenn der Mensch sein AugenMerk nur auf 1 Messungsart legt und nur dieser GEWICHT gibt, WERT schenkt und als SINNvoll sieht, DANN KANN der Mensch KEINE tiefere Erkennntis gewinnen!!! DAS IST unmöglich! Nur wenn auch wirklich 100% 3 dimensional gemessen WIRD, wird 1 Messung erst sinnvoll. JEDE 1nzelne Messung ist unvollständig ohne die 2 anderen! Alles muß auf 3erlei gemessen werden!

Das was notwendig ist,DAS IST nun mal NOTWENDIG! Die Dreifaltigkeit IST ein Notwendiges Sein welches wir uns niemals entziehen können, egal wie sehr sich der Mensch dagegen wehrt! WAS zu einer funktion gehört, gehört nun mal zur Funktion!!!

Die Weltsicht
Das höchste GUT auf Erden IST das Notwendige!!! Alles was notwendigerweise ZUM lebendigen Leben GEBRAUCHT wird, ist und immer war!
Das höchste GUT ist NICHT die pure Glückseeligkeit ohne den ständigen Wechsel dorthin oder die Vollkommenheit ohne die Unvollkommenheit!
Die Philosophen irren, wenn sie die Glückseeligkeit und die Vollkommenheit als höchstes Gut sehen ohne zu ihre Funktion zu erkenen.
Dabei ist das notwendige Wissen zur Erkenntnis bereits in der Welt.

DAS OBERE IST das UNTERE und das UNTERE ist das OBERE!
Wie Oben so Unten und wie Untern so Oben!
DAS Höchste IST DAS Niedrigste! Das Mindeste!
Eine Welt MUSS z.B. auf einen Mindestlohn bestehen. ALLES HAT ein MINDEST-Maß und darauf muss GE ACHTET werden und immer eingehalten und bewahren werden!

Eine ganzheitliche Weltsicht MUSS das haargenau verstehen!!! 100% genau!!! Denn nur wenn 100% verstanden ist, ist der vorhanden Spielraum für die Fehler FREI die sowieso passieren (Passion). Fehlerfrei = Sündenfrei... der Spielraum der Zeit (das Leben) ist für alle Sünden da die nun mal gemacht werden IM Lebendigem! Die Sündenfreiheit entsteht DURCH den Spielraum den die Fehlerhaftigkeit des Menschen durch sein gesammtes Leben BEGLEIDET!
Die Dummheit ist Teil des lebendigen Lebens und ist die Freiheit!
NUR mit dem 100% Wissen um das rechte Maß funktioniert alles was passiert, jede Passion! Nur das kleine Restrisiko bleibt, doch diese Sünden sind vergeben durch Jesu! NUR diese!!! Für alle anderen Sünden muß bezahlt werden, sie müssen ausgeglichen werden.
Es gibt nur 1 Karma für alle!
Eine ganzheitliche Weltsicht macht nur Sinn, wenn es ein einziges Karma für alle gibt! Weil nur so Verantwortung Füreinander entstehen kann.

Funktion ist ein Bestimmtes.
Eine Funktion funktioniert WEIL sie ihrer Funktions-Bestimmung 100% folgt. So wie ein Teil kaputt ist oder ein Sandkorn ins Getiebe kommt, kracht es oder es läuft nicht mehr r e i b u n g s l o s .
Die Reibung, das An-ein-ander geraten, der Feuerschweif der Verursachung.... jede Diskusion lässt ihre Spuren zurück, so wie jede er-lebte Situation. ERlebt... wer? Jesus? Ja, überall!
Das ist meine Meinung, Gedanken, ggf notwendige Vorvorurteile, die ich so gut es mir derzeit möglich ist, ausgedrückt habe.
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#26
(21-12-2017, 23:25)Ekkard schrieb:
(21-12-2017, 21:51)Urmilsch schrieb: Das ist ja mal Ironie pur, dass die Wissenschaftsfanatiker ihre eigene Arbeitsweise verwerfen, um ihre eigenen Denkstrukturen nicht gefährden zu müssen.
Was du sagen möchtest, ist ja gut zu verstehen. Da kommen so ein paar "Wissenschaftsfanatiker" daher, und stören "meine Kreise". Es ist üblich, in religiösen Dingen Analogien heran zu ziehen. Dass wir, insbesondere ich, da "Wasser in den Wein kippen" hat einen einfachen Grund: Die Methodenlehre der Wissenschaften ist nicht dazu da, Meinungen - und Mythen, Geschichten, Deutung und Bedeutungen sind solche - zu produzieren, sondern Faktenwissen, also Wissen, das man überprüfen kann - und sogar können muss!

Deine Idee, Menschen mehr Nächstenliebe beizubiegen hat etwas Bestechendes. Wenn eine mythologische Weltdeutung hier helfen kann, dann ist das aller Ehren wert.

Nur, exakt daran zweifle ich und nicht nur ich, weil die Erfahrung zeigt, dass wir Menschen leicht dazu neigen, uns über Weltanschauungen (offizielle Weltdeutungen) hoffnungslos zu zerstreiten.

Nein, der Schreiber wird überhaupt nicht verstanden. Niemand hier im Forum stört meine Kreise, denn ich Werte meine Ansichten lediglich als eine Möglichkeit und stelle keinen Anspruch darauf der Weisheit letzter Schluss zu sein. Die Welt wird sich auch weiterhin drehen, wenn man diesen Ansichten keine Beachtung schenkt. 

Eine Sache verstehe ich allerdings nicht. Inhalte von Büchern, welche alt sind und darüber hinaus die Grundlage von irgend einer Religion darstellen, werden hier grundsätzlich verworfen unabhängig ihres Inhaltes. 

Rein von den Aussagen der Schrift her muss man zu folgendem Ergebnis (kein Wunschdenken) kommen. 

Das Markandeya Purana beschreibt hier, dass die feinstofflichen Elemente (kleinsten Teilchen) in unserem Universum durch Schwingungen geprägt sind und dies die Grundlage für die sichtbare Welt ist.  Die Stringtheorie beschreibt dies in gleichem Maßen, indem sie erklärt, dass die feinstofflichen Elemente (kleinsten Teilchen) keine Teilchen im Sinne von Punkten sind, sondern vibrierende eindimensionale Objekte. Elementarteilchen kann man sich also als Schwingungsanregung der Strings vorstellen. 

Die beiden Aussagen sind nicht nur gleichartig, sie sind absolut identisch, indem sie die gleiche Sache eben gleich beschreibt. Was hat das mit Deutung zu tun? Das ist eine Feststellung

In erster Linie geht es doch um den Inhalt. Die Schrift beschäftigt sich in diesem Kapitel mit der Funktionsweise unserer sichtbaren Welt und versucht dem Leser zu erklären wie sie funktioniert. Nichts anderes macht doch die Stringtheorie. Auch diese von Wissenschaftlern aufgestellte Theorie versucht die Funktionsweise dieser sichtbaren Welt zu beschreiben. 

Ich möchte es schon gut sein lassen. Eine vorgefasste Meinung zu zertrümmern ist schwieriger, als ein Atom zu spalten (Albert Einstein). Das mag in diesem Fall ja auch bei mir stimmen  Eusa_wall Man kann hier keine Gleichartigkeit der Aussage der Schrift und der Stringtheorie erkennen und die Porta Nigra ist eine Frittenbude


Ich wünsche noch allen ruhige und besinnliche Festtage. 
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#27
(18-12-2017, 16:59)dharma schrieb: Glaubt man den nachfolgenden Schriften, haben die Menschen die vorangehenden Schriften mit der Zeit immer falsch gedeutet. Glaubt man vorangehenden Schriften, gerade im Bereich der östlichen Religion, werden die Menschen die heiligen Schriften später falsch interpretieren. Man könnte also meinen, die Menschen haben die Schriften nie richtig interpretiert, weil es so etwas wie eine "richtige Interpretation" gar nicht geben kann. 

Die Deutungen sind nur Unvollständig. Da geht noch sehr viel mehr!

(18-12-2017, 16:59)dharma schrieb: ...erklären nichts von dem, was funktioniert oder nicht funktioniert, schon gar nicht "mit beängstigender Genauigkeit". 

Doch, nur wird es nicht ganz verstanden.

(18-12-2017, 16:59)dharma schrieb: Wenn ein Mensch aus egoistischen Gründen einen Dienst am Mitmenschen tut, glaube ich nicht, dass es ein Gottesdienst ist.

Nur das was dem 1 Ego dient ist gegen den Dienst am Mitmenschen. Jeder Dienst am Mitmenschen wird nicht ALS Dienst erkannt! Das ist das Problem!
Der Dienst am Mitmenschen darf und kann sich auch bei dem Menschen der den Dienst ausführt, als dienlich erweisen. Das ist eine Winn-Winn-Situation und diese IST Göttlich. Denn dieser Dienst enthält Gleichgewicht! Dieser Dienst IST aus sich selbst heraus ein Gleichklang und eine Ausgleichen ist damit nicht notwendig WEIL es bereits ein Gleiches IST.

Wir sind alle Gott! Somit ist JEDER Dienst AM Mitmenschen ein Dienst am Mitmenschen.
Egostische Gründe sind alle Gründe die irgendwann GEGEN den Dienst AN ALLEN Menschen verlaufen werden. ALLES hat eine Zeiltliche Wirkung und ist dem Wandel unterworfen. Ein vollkommener Dienst am Menschen muß allzeit bereit sein zur Umkehr, wenn es sich zum Bösen wendet! Nicht alle Dienst"leistungen", also nicht jedes Tun im Dienste der Menschheit, bleibt ewig gültig in seinem Wert.  Wenn man ständig gibt, gwöhnt sich der Empfänger des Dienstes an das Gute und kann es nicht mehr richtig Wertschätzen.
WAS wird mit einem Dienst wirklich unterstützt und welcher Dienst sollte irgendwann entlohnt werden? Wie lange muß man einem Menschen dienen und ab wann wird ein Dienst AUSGENUZT?
Wie oft sagt der Mensch: "ja wenn der so blöd ist und alles her gibt, seine Kraft, Arbeit, seine Ideen, sein Wissen usw., wenn er so freizügig alles hergibt, dann ist der doch selber schuld, warum sollte ich ihm freiwillig etwas dafür geben (bezahlen)? Logisch dass man den guten aber dummen Menschen ausgebeutet und ausnutz."
Dienst wird sehr oft ausgenutzt! Es gibt Menschen die sind im Grunde ihrers Wesenskernes gute Menschen die gerne zum Geben bereit sind und dies tun. Doch genau diese Menschen WERDEN sehr oft von anderen Menschen UND vom System ausgebeutet.

Jede Unterlassung des Besseren WISSENS dient nicht dem Menschen!!! Das ist ein Dienst gegen den Menschen!
Also das Nichttun ist ein Tun dass nur dem Ego dient.
Die freiwillige Gabe (z.B. eine freiwillige Bezahlung eines Dienstes) ist DAS wahre göttliche Opfer!
Viele Menschen bezahlen nie freiwillig auch wenn sie es könnten!!!!
Die ANNAHME eines Dienstes/Leistung OHNE Bezahlung/Gegenleistung ist ein Tun GEGEN die Menschheit.
Nehmen + Geben muß einen Ausgleich, einem Gleichgewicht FOLGEN! Dies ist dem Wandel unterworfen, einer Wendung, Drehung, AB-wechslung, Reihenfolge, Hierarchie....
Es kann sehr gut sein, dass es eine ZEITlang mal hier mal dort mehr oder weniger geben muss UM ein ERSTES STABIELES Gleichgewicht zu erreichen. DIE Erhaltung des Gleichgewichtes ist DANN einfacher!!! ERST DANN!
Zuerst muß immer erst ein Gleichgewicht BESTEHEN bevor man es Erhalten KANN!!!! LOGISCH!

So lange es auf der gesammten Welt keine Gerechtigkeit (=Gleichgewicht) gibt, IST die Welt aus den Fugen!
Gerechtigkeit/Gleichgewicht MUSS sich AUSBREITEN, das bedeutet in JEDEM Land muß eine Stabilität VORHANDEN sein und sie muß ERHALTEN werden! Logisch!
Deutschland IST m.E. nicht STABIL. So lange die Schere zwischen Arm und Reich INNERALB eines Landes auseinander geht, ist dieses Land ersichtlich NICHT in sich SELBST stabil und trägt ein hohes Risiko selbst in Armut zu rutschen.
Wenn Menschen die gerade so in einer eigenen stabilen Lage sind ins Wanken gebracht werden, dann produziert das Land UNSTABILITÄT. Eine selbstverursachte Unstabilität! DAS muß nicht sein!
Alles was in einem selbsterhaltbarem Gleichgewicht ist, darf NICHT aus dem LOT gebracht werden!
JEDER Mensch der arbeitet muß davon normalgut LEBEN können, er muß das Notwendige und etwas Bewegungs-Freiheit/Freude am Leben, durch seine eigene KRAFT erreichen können.

Die GIER ist ein Merkmal des Ego! Der Dienst am Mitmenschen kann aus der Natur der Sache heraus NIEMALS egoistisch SEIN!
Das ist meine Meinung, Gedanken, ggf notwendige Vorvorurteile, die ich so gut es mir derzeit möglich ist, ausgedrückt habe.
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#28
(22-12-2017, 08:07)Urmilsch schrieb: Die beiden Aussagen sind nicht nur gleichartig, sie sind absolut identisch, indem sie die gleiche Sache eben gleich beschreibt. Was hat das mit Deutung zu tun? Das ist eine Feststellung.

Ist deine Aussage auf meinen "Wort-Austausch-Satz" bezogen? Irgendwie fühle ich mich angesprochen.
Es ist eine Mehtode des Herausfinden könnens dessen was nicht sofort oder garnicht sichtbar ist.
Ein "mehr als da ist sehen" können. Ein Erkennntisweg den man gehen kann. Eine Herangehensweise.
Das hat mit Spaltung zu tun, die sodann erst die Gelegenheit einer ERWEITERTEN Deutung bekommt.
Sie ermöglicht durch Zusammenhänge Gleichheit zu erkennen.
Den Kern zu erkennen. Das Innere. Oft ist das Außen total gleich aber der Kern ist verschieden.
Das Außen ist 1 doppel aber das Innere ist 2erlei. Eusa_think Wie wenn 2 gleich aussehende Atome 2 im inneren verschiedene Kerne haben würden, man würde es nicht von außen sehen können, erst wenn man sie spalltet. Ich verstehe aber davon absolut nichts. Ich weiß ehrlich gesagt nicht ob es verschienden Atome gibt die nur äußerlich gleich aussehen und ob das ein Allgemeinwissen ist.
Also verzeiht bitte wenn ich dumm daher rede!

Liebe Grüße und schöne Weihnachten an alle!
Das ist meine Meinung, Gedanken, ggf notwendige Vorvorurteile, die ich so gut es mir derzeit möglich ist, ausgedrückt habe.
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#29
(22-12-2017, 08:07)Urmilsch schrieb: Nein, der Schreiber wird überhaupt nicht verstanden. Niemand hier im Forum stört meine Kreise, denn ich Werte meine Ansichten lediglich als eine Möglichkeit und stelle keinen Anspruch darauf der Weisheit letzter Schluss zu sein.
Vielleicht erklärst du zuerst noch, was du uns dann mit dem Vorwurf des "Wissenschaftsfantismus" in diesem Zusammenhang dann mitteilen wolltest.  Icon_cheesygrin

Zitat:Zitat Urmilsch: Das ist ja mal Ironie pur, dass die Wissenschaftsfanatiker ihre eigene Arbeitsweise verwerfen, um ihre eigenen Denkstrukturen nicht gefährden zu müssen.
Wissenschaftliche Denkstrukturen unterscheiden sich doch nur dadurch von allen anderen, dass sie möglichst auf dem Boden der objektiven Tatsachen bleiben. Während Denkstrukturen welche diesen Boden verlassen, dann immer große Probleme damit haben, wenn sich zeigt, dass die Dinge doch anders sind, als man gerne geglaubt hätte...
Schuld daran ist nur unser allzumenschliches Bedürfnis nach einem besonders bedeutsamen und überaus WICHTigen Selbstwertideal, das ständig  Anerkennung und Würdigung braucht.



(22-12-2017, 08:07)Urmilsch schrieb: Die Welt wird sich auch weiterhin drehen, wenn man diesen Ansichten keine Beachtung schenkt. 

Ganz bestimmt.. Und in Anbetracht dessen, dass auch die Christen damals, nach dem Konstantin der Große die christliche Glaubenslehre zur Staatsreligion machte, mordend und brandschatzend über die Heiden und alles Heidnische hergefallen sind..sollten wir damit auch zufrieden sein. Und was dabei herauskommen kann, wenn naturwissenschaftliche Erkenntnisse mit spirituellen Spekulationen gedeutet werden, haben uns am allerbesten die Naziideologen des sogenannten III Reiches mit ihrer Interpretation der Evolutionstheorie bewiesen ... dreht sie sich ohne diese Beachtung noch um einiges besser. Wave

(22-12-2017, 08:07)Urmilsch schrieb: Eine Sache verstehe ich allerdings nicht. Inhalte von Büchern, welche alt sind und darüber hinaus die Grundlage von irgend einer Religion darstellen, werden hier grundsätzlich verworfen unabhängig ihres Inhaltes. 

Ich erkläre mir das so, dass diese alten Bücher von Menschen geschrieben wurden, die zu einer Zeit lebten, als man sich noch ganz sicher war, das schicksalhafte Benachteiligungen oder gar Katastrophen, nur die Rache der Götter sein können...denen man deswegen "Opfer" darbringen muss.
Der Mensch erschuf sich Gott nach seinem "Bilde" der ihn dafür zu einem Auserwählten machte.
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#30
(21-12-2017, 21:51)Urmilsch schrieb:
(21-12-2017, 21:02)Ulan schrieb: Die Aehnlichkeiten zwischen religioeser Schrift und Quantenphysik verschwinden ja auch spaetestens dann, wenn man ins Detail geht.

Wer einen Zusammhang unten stehender Textstellen negiert, der macht dies allein aufgrund seiner persönlichen Einstellung und nicht wegen der Faktenlage. Das ist ja mal Ironie pur, dass die Wissenschaftsfanatiker ihre eigene Arbeitsweise verwerfen, um ihre eigenen Denkstrukturen nicht gefährden zu müssen.

Vielleicht haette ich meinen Einwand ein wenig ausfuehren sollen. Ich habe das halt nur genau gelesen. Dass Stringtheorie und das Markandeya Purana beide mit Schwingungen arbeiten, ist nicht etwas, was ich hier abstreiten wollte. Das ist schliesslich offensichtlich.

Ich finde es immer ein gewisses Wagnis, philosophische Ueberlegungen aus uralten Schriften an die wissenschaftliche Mode des Jahrhunderts zu knuepfen. Dein Ziel mag harmonisch sein, aber diese Harmonie entsteht und stirbt mit den wissenschaftlichen Theorien, an die sie geknuepft wird. Die christlichen Kirchen haben geradezu mit Euphorie auf die Urknall-Hypothese reagiert, und diese Euphorie hat sie sogar dazu gebracht, der Wissenschaft generell etwas positiver gegenueberzustehen, also mehr Harmonie erzeugt. Was ist aber, wenn sich die Urknall-Hypothese als falsch herausstellt und wir Evidenz fuer ein zyklisches Universum finden? Haben dann Hinduismus und Buddhismus "gewonnen"? Muessen Christen dann schmollen?

Aehnliches sehe ich bei der Beziehung von Hinduismus und Quantenphysik. Die indische Philosophie ergeht sich gerne in diesen sowohl/als-auch Spekulationen, um scheinbare(?) Widersprueche zu vereinbaren. Das faengt ja schon mit der Idee des Goettlichen an, das als gleichzeitig transzendent (jenseits unserer Welt) und immanent gesehen wird, Zustaende also, die in der westlichen Philosophie und dann natuerlich auch in der Wissenschaftstheorie im allgemeinen strikt getrennt werden. Ich bin auch ein "gebranntes Kind" in einer anderen Angelegenheit, wo ich auf eine Uebersetzung eines indischen Texts hereingefallen war, die, sagen wir mal, etwas "zielorientiert" in ihrer Wortwahl war. Dass die indische Welt (zumindest online) wegen dieser Aehnlichkeiten, die Du siehst, ganz aus dem Haeuschen ist, ist mir auch schon aufgefallen. Und was passiert, wenn die Stringtheorie falsch ist?

Rein praktisch ging es mir aber darum, dass die Aehnlichkeiten halt nur in den von Dir markierten Textstellen bestehen. Wie Ekkard schon sagte, geht es an der von Dir zitierten Stelle hauptsaechlich um die Entstehung des Ichbewusstseins. Das Raumelement entfaltet sich im Bewusstsein des Mahat Tattva. Moechtest Du hier eine Bewusstseinshypothese vorstellen, oder die Idee, dass wir alle nur im Bewusstsein des Goettlichen existieren?

Wenn es Dich mit Freude erfullt, dass Stringtheorie und das Markandeya Purana beide mit Schwingungen arbeiten, will ich Dir das nicht nehmen. Beide Ideen arbeiten halt mit demselben Bild. Dass indische Philosophie das Zeug hat, ganz gut mit den Erkenntnissen der modernen Welt umzugehen, ist schon richtig. Sie ist sehr anpassungsfaehig. Die Gottesvorstellung, die aus diesem Bild spricht, ist fuer moderne Menschen im Prinzip auch recht gut akzeptabel.
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