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RE: Der kommunistische Atheismus - Sinai - 03-02-2014 (31-01-2014, 22:21)Harpya schrieb:(31-01-2014, 22:05)Sinai schrieb:(31-01-2014, 19:20)Geobacter schrieb: Noch ärger als die Kommunisten haben es die "Deutschen" mit fast 100 Millionen Opfern in 2 Weltkriegen hingekriegt. Obwohl zumeist alles biedere Christen, hat man von der gepriesenen Feindesliebe nichts gemerkt. "Gott mit uns" – das ist eine sehr diplomatische Aussage. Das kann viel bedeuten Der zum Militärdienst gezwungene katholische Bauernsohn dachte an Jesus, Heinrich Himmler dachte wohl eher an Wotan RE: Der kommunistische Atheismus - Sinai - 03-02-2014 (02-02-2014, 22:08)Bion schrieb: Hitler, der sich mehrfach in der Öffentlichkeit als gottgläubig bezeichnet hat Der Begriff "gottgläubig" hatte eine bestimmte Bedeutung Gottgläubig – Wikipedia RE: Der kommunistische Atheismus - Bion - 03-02-2014 (03-02-2014, 12:45)Maranatha schrieb: *http://www.pm-magazin.de/a/hitlers-religion Nichts ist damit bewiesen. Rainer Bucher (Hitlers Theologie) hat das eingehend untersucht und kommt zu anderen Ergebnissen. Hitler hat sich manchmal zwar abfällig über Kirche und Geistlichkeit geäußert, was ihn nicht hinderte, sich als Werkzeug Gottes, der Vorsehung, etc. zu sehen und zu bezeichnen und sich, wenn er es für nützlich hielt, auch bei dem, was er tat, auf Gott zu berufen. Dass Okkultismus, Esoterik u. dgl. bei Personen aus Hitlers Umgebung eine Rolle gespielt haben, ist bekannt. Der größte "Bluthund" aus diese Clique, H. Himmler, war noch in seiner Studienzeit strammer Katholik und eifriger Besucher der Sonntagsmesse gewesen. Später bezeichnete er sich als "gottgläubig" und war offen für alles Obskure. RE: Der kommunistische Atheismus - Bion - 03-02-2014 (03-02-2014, 17:36)Sinai schrieb: Der Begriff "gottgläubig" hatte eine bestimmte Bedeutung Jedenfalls waren es Menschen, die sich nicht unter dem Begriff "Atheist" einordnen lassen. RE: Der kommunistische Atheismus - Maranatha - 03-02-2014 (03-02-2014, 17:37)Bion schrieb:Du kannst es auch so betrachten, das bleibt Dir vorbehalten!(03-02-2014, 12:45)Maranatha schrieb: *http://www.pm-magazin.de/a/hitlers-religion Nun aber, Hitler`s Leben zeigt uns eindeutig, dass er kein Christ mehr war, und seine Gräueltaten zogen die "SELBST-EXKOMMUNIKATION" nach sich... "Gottgläubig" impliziert keinesfalls katholisch zu sein, oder Christ zu sein... "Blut und Bodenkultur" entlarven Hitler als "Heiden". RE: Der kommunistische Atheismus - Maranatha - 03-02-2014 (03-02-2014, 17:43)Bion schrieb:Ein Atheist der Geld, Glück, Vernunft (Menschen!), Wissenschaft oder sonstwas verehrt oder anbetet, unterscheidet sich kaum von einen Polytheisten, der eine Kuh, Ares, Zeus, Diana oder sonst was anbetet. Alle sind sie "gottgläubige" Menschen, aber ihr "gott" ist durch die Definition relativiert worden.(03-02-2014, 17:36)Sinai schrieb: Der Begriff "gottgläubig" hatte eine bestimmte Bedeutung Theistischer Gott ist transzendent, weder begreifbar, noch definierbar, aber erkennbar. Transfinite Unendlichkeit, ABSOLUTUM. RE: Der kommunistische Atheismus - Maranatha - 03-02-2014 (03-02-2014, 17:05)Sinai schrieb:Vernünftige Argumentation!(31-01-2014, 22:21)Harpya schrieb:(31-01-2014, 22:05)Sinai schrieb:(31-01-2014, 19:20)Geobacter schrieb: Noch ärger als die Kommunisten haben es die "Deutschen" mit fast 100 Millionen Opfern in 2 Weltkriegen hingekriegt. Obwohl zumeist alles biedere Christen, hat man von der gepriesenen Feindesliebe nichts gemerkt.
RE: Der kommunistische Atheismus - Maranatha - 03-02-2014 Marx und Engels lehrten Hass und Rache. Sie fordern "blutige Rache" und wollen die Volksrache selbst in die Hand nehmen: "Vergeßt nur keine Euch und allen unsern Leuten getane Niedertracht, die Zeit der Rache kommt und muss redlich ausgenutzt werden". (MEW aaO 35, 222) Marx wird noch deutlicher wenn er schreibt: "Die resultatlose Metzeleien seit den Juni-und Oktobertagen, das langweilige Opferfest seit Februar und März, der Kannibalismus der Konterrevolution selbst wird die Völker überzeugen, dass es nur ein Mittel gibt, die mörderischen Todeswehen der alten Gesellschaft, die blutigen Geburtswehen der neuen Gesellschaft abzukürzen, zu vereinfachen, zu konzentrieren, nur ein Mittel-den revolutionären Terrorismus. (MEW aaO 5, 457) ..............Wir sind rücksichtslos, wir verlangen keine Rücksicht von euch. Wenn die Reihe an uns kömmt, wir werden den Terrorismus nicht beschönigen".(MEW aaO 6, 505) Diese Zitate zeigen uns eindeutig, dass die kommunistische Doktrin Gewalt impliziert, verherrlicht und in der Praxis praktiziert. Kommunismus in der Praxis bedeutet Terror und Gewalt. Klassen- und Rassengenozid sind die Folgen. RE: Der kommunistische Atheismus - Geobacter - 03-02-2014 (03-02-2014, 18:58)Maranatha schrieb: Marx und Engels lehrten Hass und Rache. Sie fordern "blutige Rache" und wollen die Volksrache selbst in die Hand nehmen: Haben sie das wirklich? Alle Idealisten, die eine gerechtere Gesellschaft durchsetzen wollten, haben stets zur Gewalt geraten, falls der freie Wille ihnen nicht scharenweise entgegenkommt. Da unterscheiden sich die Marxisten in nichts von den Christen oder Muslimen. Und bei den Marxisten könnte man ja auch noch verzeihlich die Hühneraugen zudrücken, da sie ja in Gottes-Gesetzen nicht so gelehrt sind wie die heiligen Krieger ihres religiösen Glaubens. Denken wir an die brutalen blutigen Kreuzzüge der Christen, an die gewaltsame und unterwerfende Christianisierung Europas durch Karl den Großen, an die bestialischen Folterungen und Tötungen im Namen Gottes durch die Inquisition. An die vernichtende Missionierung der frohen Botschaft an die amerikanische Urbevölkerung. Und denken wir nicht zuletzt auch daran, auf welchen gewaltbereiten zwielichtigen Helden der arabischen Religionsgeschichte, die etwa 1,5 Milliarden Muslime dieser Welt ihr Gottvertrauen begründen. ^^ Denken wir an die Verblödung und Verrohung der Europäischen Kulturvölker, nach dem das Christentum den Römern und Griechen das Wasser in die Augen gepredigt hat, um ihnen dafür den ganzen Wein weg zu saufen. Die Bildung wurde in Klöster und Tempel eingesperrt, denn das gemeine Volk sollte bis zum jüngsten Tag nur noch glauben, beten und gehorchen. Und wenn es Gott doch geben sollte, dann können wir von Anbeginn der Welt bis heute, die Opfer aller Mörder und Verbrecher zusammenrechnen und werden ihm doch nie das Wasser reichen. RE: Der kommunistische Atheismus - petronius - 04-02-2014 (03-02-2014, 13:01)Maranatha schrieb: Kommunistische Verbrechen darf man nicht negieren oder relativieren wem konkret wirfst du das denn aufgrund von was vor? da kann ich doch mit gleichem recht und genauso überflüssoger weise auch sagen: verbrechen im namen des christentums darf man nicht negieren oder relativieren RE: Der kommunistische Atheismus - petronius - 04-02-2014 (03-02-2014, 17:05)Sinai schrieb: "Gott mit uns" – das ist eine sehr diplomatische Aussage ja so wie "deus lo vult" RE: Der kommunistische Atheismus - petronius - 04-02-2014 (03-02-2014, 18:25)Maranatha schrieb: Nun aber, Hitler`s Leben zeigt uns eindeutig, dass er kein Christ mehr war, und seine Gräueltaten zogen die "SELBST-EXKOMMUNIKATION" nach sich... beleg mir das aus dem kirchenrecht und ja, die christlichen märchen vom "wahren schotten" kennen wir alle schon bis zum erbrechen es sind immer leute deinesgleichen, die sich anmaßen, einteilen zu dürfen, wer "wahrer" christ ist und wer nicht stell dir malvor, einer würde so mit demkommunismus verfahren - dein ganzes gegeifere ginge ins leere, weil ja der "wahre kommunismus" ganz anders ist... RE: Der kommunistische Atheismus - petronius - 04-02-2014 (03-02-2014, 18:35)Maranatha schrieb: Ein Atheist der Geld, Glück, Vernunft (Menschen!), Wissenschaft oder sonstwas verehrt oder anbetet ist mir nicht bekannt in welchem naturreservat hat diese besondere spezies ihr habitat? RE: Der kommunistische Atheismus - petronius - 04-02-2014 (03-02-2014, 18:58)Maranatha schrieb: Marx und Engels lehrten Hass und Rache nicht mehr oder weniger als diverse kirchenväter RE: Der kommunistische Atheismus - Bion - 04-02-2014 Was ist der Grund für Dich, hier mit Schaum vor dem Mund gegen den Marxismus zu predigen? Niemand in diesem Forum hat Verbrechen, die in stalinistischen Gesellschaften im Namen des Marxismus-Leninismus geschehen sind geleugnet oder klein geredet. Niemand in diesem Forum hat erkennen lassen, dass er/sie politische Verhältnisse dieser Art herbeiwünscht. Die Geschichte allerdings sollte man sachlich und in Zusammenhängen betrachten. Der Ordnung halber reiche ich die Zusammenhänge nach: (03-02-2014, 18:58)Maranatha schrieb: Marx und Engels lehrten Hass und Rache. Sie fordern "blutige Rache" ... Maranatha (F. Engels zitierend) schrieb:"Vergeßt nur keine Euch und allen unsern Leuten getane Niedertracht, die Zeit der Rache kommt und muss redlich ausgenutzt werden". (MEW aaO 35, 222) Das haben Marx und Engels nicht "gelehrt". Es war der letzte Satz eines Briefes, den F. Engels im Jahr 1881 an A. Bebel geschrieben hatte. Man muss diesen Satz nicht billigen. In Anbetracht dessen, was Bebel die Jahre davor durchzustehen hatte, ist er verständlich. Maranatha (K. Marx zitierend) schrieb:"Die resultatlose Metzeleien seit den Juni-und Oktobertagen, ….“ (MEW aaO 5, 457) Das hat Marx nicht "gelehrt". Es war ein journalistischer Text, der als Reaktion auf die blutige Niederschlagung der Revolution 1848 in Wien verfasst worden war. "Maranatha (K. Marx zitierend) schrieb:"Wir sind rücksichtslos… Auch das hat Marx nicht "gelehrt", sondern war Teil einer journalistisch aufbereiteten Antwort auf den gegen ihn von der kgl. preuss. Polizeidirektion verfügten Landesverweis. Der Satz ist aus dem Zusammenhang genommen. Der Absatz lautet: Wir sind rücksichtslos, wir verlangen keine Rücksicht von euch. Wenn die Reihe an uns kommt, wir werden den Terrorismus nicht beschönigen. Aber die royalistischen Terroristen, die Terroristen von Gottes- und Rechts-Gnaden, in der Praxis sind sie brutal, verächtlich, gemein, in der Theorie feig, versteckt, doppelzüngig, in beiden Beziehungen ehrlos. |