18-06-2011, 20:22
Darf ich es ein bisschen umständlich machen und nicht gleich mit dem „Satan“ ins Haus fallen? Bereits im Namen Hiob wurde die Balance beschrieben, um welche der ganze Text handelt.
איוב - Hiob – (falls die hebräischen Buchstaben nicht gezeigt werden, kann man die Darstellung der Ansicht in andere Zeichen ändern, wenn man sie sehen will) Seit einiger Zeit sagt man Ijob, denn „H“ kommt in den Buchstaben nicht vor.
Beim Betrachten des Wortes zerfließen die Muster zwischen
איוב
Einmal ergibt das Feind (aiv) und das andere ist die Vision (ov) je nach Aussprache und gedachten Werten oder ein Vielleicht, ej ob? Vision rührt vom wollen her, dem ava, av. Einmal zeigt der Text was passiert beim Anfeinden und gleichzeitig zeigt er was los ist, wenn die Visionen von anderen berücksichtigt werden.
Satan heißt Widerspruch. „Woher kommt denn der Widerspruch“ fragt Hiob 1.8- Er hat das ganze Land durchzogen. Man erinnert sich an einen anderen Zusammenhang neben den Widerspruch mit Satan an sata mit satan, abweichend, סטה das sata schreibt man anders, aber der Satz bringt auf den Einfall wo man hinsoll.
Überall rumgezogen – und hat keine Vision gefunden.
Also – ändern.
Streck doch mal die Hand aus und taste dich ran, ob das ein Segen sei.
Da ging der Widerspruch weg.
Die malerische Beschreibung dahinter:
Streck mal die Hand aus ob er dir flucht, der Hiob.
der Satan ging vom Angesicht des HERRN fort.
Dass der Text nicht ganz richtig und vollkommen ist, sieht man daran:
Hiob war schlecht und recht.
Rechtschaffen und redlich übersetzte man später, um auszugleichen, was in der Lutherbibel so gar nicht gefiel: recht und schlecht. An sich ist es eine belanglose Aufzählung, wenn da nicht die weiterführenden Gedanken für genau die Wörter wären...
Tam einfältig, naiv, redlich, tom Ganzheit
Jescher gerade, aufrecht, - oder aus einer anderen Wurzel -dann mit ringen, sehen und kämpfen, das einer machen wird oder soll oder gemacht hat. Die Erzählform der Geschichte stellt die Vergangenheit dar, welche in dieser besonderen Darstellung gleichzeitig Zukunft oder Imperativ ist.
Die Auflösung ergibt einen zweifelhaft beschriebenen Hiob oder eine eindeutig auseinandergefaltete Vielfalt, wie die Balance liegt und worauf man achten soll:
Die naive Vision – mit der man ringt
Die Anfeindung, die ehrlich ist, wenn das Ganze überlegt wird.
Das einfältige Wünschen, das anfeindet weil es zu primitiv ist.
Die ehrliche Vision, welche alles sieht und dafür ringt dass es bestens wird.
Dafür steht im Erzähltext: Hiob fürchte Gott.
Vermutlich liest ein anderer „anfeinden, fürchtet ihr Bestes“ / hat es gefürchtet und dann die Wette verloren. Die Vision respektiert. Da steht ebenso gleich dargestellt- man soll ihr Bestes respektieren.
Elihem ist übertragbar als eli hem (ihr Bestes) jedoch übersetzt hat man als elohim, elihem Gott. Der Text ist beweglich und möchte ein Denkmuster sein, mit dem einer überlegen lernt.
Vielleicht ist es mir noch nicht ganz gelungen, mit den wenigen Beispielen das Thema zu zeigen. Man sieht es noch genauer in den uns so nebensächlich erscheinenden Aufzählungen von Tieren oder bei den seltsamen Unglücken, die Hiob widerfuhren - wie das alles zugeschnitten wurde, was es beim genauen Hinschauen zu beachten gibt, wie humorvoll geschrieben wurde und welche Überlegung dazu möglich ist.
Immerhin hat Papst Gregor vor eintausendfünfhundert Jahren über dreißig Bände zu seinen Einfällen niedergeschrieben. Es war sein Lebenswerk. Ich mache es nicht so lang. Es geht kürzer zu sagen, wenn jeder selbst denkt. Das gelingt - sobald man ein paar Grundinformationen beim Text mit bedenkt.
איוב - Hiob – (falls die hebräischen Buchstaben nicht gezeigt werden, kann man die Darstellung der Ansicht in andere Zeichen ändern, wenn man sie sehen will) Seit einiger Zeit sagt man Ijob, denn „H“ kommt in den Buchstaben nicht vor.
Beim Betrachten des Wortes zerfließen die Muster zwischen
איוב
Einmal ergibt das Feind (aiv) und das andere ist die Vision (ov) je nach Aussprache und gedachten Werten oder ein Vielleicht, ej ob? Vision rührt vom wollen her, dem ava, av. Einmal zeigt der Text was passiert beim Anfeinden und gleichzeitig zeigt er was los ist, wenn die Visionen von anderen berücksichtigt werden.
Satan heißt Widerspruch. „Woher kommt denn der Widerspruch“ fragt Hiob 1.8- Er hat das ganze Land durchzogen. Man erinnert sich an einen anderen Zusammenhang neben den Widerspruch mit Satan an sata mit satan, abweichend, סטה das sata schreibt man anders, aber der Satz bringt auf den Einfall wo man hinsoll.
Überall rumgezogen – und hat keine Vision gefunden.
Also – ändern.
Streck doch mal die Hand aus und taste dich ran, ob das ein Segen sei.
Da ging der Widerspruch weg.
Die malerische Beschreibung dahinter:
Streck mal die Hand aus ob er dir flucht, der Hiob.
der Satan ging vom Angesicht des HERRN fort.
Dass der Text nicht ganz richtig und vollkommen ist, sieht man daran:
Hiob war schlecht und recht.
Rechtschaffen und redlich übersetzte man später, um auszugleichen, was in der Lutherbibel so gar nicht gefiel: recht und schlecht. An sich ist es eine belanglose Aufzählung, wenn da nicht die weiterführenden Gedanken für genau die Wörter wären...
Tam einfältig, naiv, redlich, tom Ganzheit
Jescher gerade, aufrecht, - oder aus einer anderen Wurzel -dann mit ringen, sehen und kämpfen, das einer machen wird oder soll oder gemacht hat. Die Erzählform der Geschichte stellt die Vergangenheit dar, welche in dieser besonderen Darstellung gleichzeitig Zukunft oder Imperativ ist.
Die Auflösung ergibt einen zweifelhaft beschriebenen Hiob oder eine eindeutig auseinandergefaltete Vielfalt, wie die Balance liegt und worauf man achten soll:
Die naive Vision – mit der man ringt
Die Anfeindung, die ehrlich ist, wenn das Ganze überlegt wird.
Das einfältige Wünschen, das anfeindet weil es zu primitiv ist.
Die ehrliche Vision, welche alles sieht und dafür ringt dass es bestens wird.
Dafür steht im Erzähltext: Hiob fürchte Gott.
Vermutlich liest ein anderer „anfeinden, fürchtet ihr Bestes“ / hat es gefürchtet und dann die Wette verloren. Die Vision respektiert. Da steht ebenso gleich dargestellt- man soll ihr Bestes respektieren.
Elihem ist übertragbar als eli hem (ihr Bestes) jedoch übersetzt hat man als elohim, elihem Gott. Der Text ist beweglich und möchte ein Denkmuster sein, mit dem einer überlegen lernt.
Vielleicht ist es mir noch nicht ganz gelungen, mit den wenigen Beispielen das Thema zu zeigen. Man sieht es noch genauer in den uns so nebensächlich erscheinenden Aufzählungen von Tieren oder bei den seltsamen Unglücken, die Hiob widerfuhren - wie das alles zugeschnitten wurde, was es beim genauen Hinschauen zu beachten gibt, wie humorvoll geschrieben wurde und welche Überlegung dazu möglich ist.
Immerhin hat Papst Gregor vor eintausendfünfhundert Jahren über dreißig Bände zu seinen Einfällen niedergeschrieben. Es war sein Lebenswerk. Ich mache es nicht so lang. Es geht kürzer zu sagen, wenn jeder selbst denkt. Das gelingt - sobald man ein paar Grundinformationen beim Text mit bedenkt.
