21-08-2011, 20:56
Ich greife mal den Themenkomplex "Wissenschaft - Empirie - Logik, sprich: wissenschaftliche Analyse" heraus.
Offensichtlich betonen Gläubige vielfach "Herzenserfahrungen", finden in der Natur Schönheit und deuten diese und beispielsweise Rettungs- oder besondere Gemeinschaftserlebnisse mit Gottes Wirken.
Umgekehrt neigen (neue, militante) Atheisten dazu, über solche Gefühle zu schweigen und stattdessen das angedeutete Deutungsgerüst Gläubiger regelrecht zu bekämpfen. Dazu nutzen sie weitgehend das Vokabular der wissenschaftlichen Analyse. So geraten Liebe und Glück zur Ausschüttung von körpereigenen Dopaminen (Glückshormonen), das Erleben einer Rettung zum "reinen Zufall", Gemeinschaftserleben zur Gruppendynamik, Ästhetik zur Kuschelromantik, evolutionär dazu da, dem Menschen das Urbild einer geeigneten Landschaft mitzugeben.
Subjektive Anschauungen sind gewissermaßen die Schmuddelecke, die man nicht erwähnt. Sie schämen sich offensichtlich subjektiver Sichtweise, sie sei ja nicht "wissenschaftlich".
Andererseits verhalten sich alle Menschen weniger nach Regeln, als nach ihren Empfindungen, beispielsweise bei irgend welchen Verteilungen "zu kurz gekommen zu sein" oder sich nieder zu lassen, "wo es schön ist".
Die wissenschaftlichen Methoden halte ich nicht für einen guten "Seelendoktor"; denn Analyse = Zerlegung, speziell hier der Welt in Fakten und (unerlaubte, bestenfalls private) Gefühle.
Ob es den Religionen immer gelingt, Gerechtigkeit, Liebe, Sehnsucht, achtsames Verstehen, Haltung, Anstand, Fairness und viele andere Beziehungsprobleme so zu steuern, dass unser Seelenleben möglichst unverletzt bleibt oder ggf. heilt, sei dahin gestellt. Die Analyse leistet diesen Dienst nunmal ganz bestimmt nicht!
Wird die (wissenschaftliche) Analyse fortwährend gegen den Glauben ins Feld geführt, kann dies nur bedeuten: Die seelisch Verarmten oder Verzichtenden neiden den "blumiger" begabten Menschen ihre schönen Empfindungen und ihren Halt im Leben. Und das gehört abgeschafft!
Dass wir uns recht verstehen: Ich bin gegen Herrschaftsideologien der Religionen, gegen Gruppenzwang, "Gehirnwäsche" und Kontrolle! Wenn sich religiöse Organisationen dazu verleiten lassen, dann gehören sie zu Recht "abgewatscht".
Offensichtlich betonen Gläubige vielfach "Herzenserfahrungen", finden in der Natur Schönheit und deuten diese und beispielsweise Rettungs- oder besondere Gemeinschaftserlebnisse mit Gottes Wirken.
Umgekehrt neigen (neue, militante) Atheisten dazu, über solche Gefühle zu schweigen und stattdessen das angedeutete Deutungsgerüst Gläubiger regelrecht zu bekämpfen. Dazu nutzen sie weitgehend das Vokabular der wissenschaftlichen Analyse. So geraten Liebe und Glück zur Ausschüttung von körpereigenen Dopaminen (Glückshormonen), das Erleben einer Rettung zum "reinen Zufall", Gemeinschaftserleben zur Gruppendynamik, Ästhetik zur Kuschelromantik, evolutionär dazu da, dem Menschen das Urbild einer geeigneten Landschaft mitzugeben.
Subjektive Anschauungen sind gewissermaßen die Schmuddelecke, die man nicht erwähnt. Sie schämen sich offensichtlich subjektiver Sichtweise, sie sei ja nicht "wissenschaftlich".
Andererseits verhalten sich alle Menschen weniger nach Regeln, als nach ihren Empfindungen, beispielsweise bei irgend welchen Verteilungen "zu kurz gekommen zu sein" oder sich nieder zu lassen, "wo es schön ist".
Die wissenschaftlichen Methoden halte ich nicht für einen guten "Seelendoktor"; denn Analyse = Zerlegung, speziell hier der Welt in Fakten und (unerlaubte, bestenfalls private) Gefühle.
Ob es den Religionen immer gelingt, Gerechtigkeit, Liebe, Sehnsucht, achtsames Verstehen, Haltung, Anstand, Fairness und viele andere Beziehungsprobleme so zu steuern, dass unser Seelenleben möglichst unverletzt bleibt oder ggf. heilt, sei dahin gestellt. Die Analyse leistet diesen Dienst nunmal ganz bestimmt nicht!
Wird die (wissenschaftliche) Analyse fortwährend gegen den Glauben ins Feld geführt, kann dies nur bedeuten: Die seelisch Verarmten oder Verzichtenden neiden den "blumiger" begabten Menschen ihre schönen Empfindungen und ihren Halt im Leben. Und das gehört abgeschafft!
Dass wir uns recht verstehen: Ich bin gegen Herrschaftsideologien der Religionen, gegen Gruppenzwang, "Gehirnwäsche" und Kontrolle! Wenn sich religiöse Organisationen dazu verleiten lassen, dann gehören sie zu Recht "abgewatscht".
Mit freundlichen Grüßen
Ekkard
Ekkard


