14-10-2011, 19:08
Es ist erstaunlich, wie wenig Atheisten wirklich zu sagen wissen, außer, dass sie gegen die religiösen Mythen der Tradition sind! Offensichtlich ist es so, dass diese alten Geschichten wie das sprichwörtliche "rote Tuch" der Torreros wirkt: Kaum ist von irgendwelchen Glaubensinhalten die Rede, stürmen sie los, ohne rechts und links zu schauen.
Dabei sind der Glaube an Gott und die Ansicht, ein Gott existiere nicht, an sich nichts Relevantes. Beiden Parteien bedeutet die jeweils eigene Ansicht ein Gefühl der Überlegenheit. Solange man in diesen Ansichten verharrt, kann man im Prinzip nicht diskutieren.
Der Atheist wie der Gläubige können im Grunde nur dann zufrieden mit sich sein, wenn sie ihre Hausaufgaben in Sachen: "Wie komme ich mit meiner Umwelt zurecht, wie kann ich sie schützen und verbessern ..." gemacht haben. Vorher sind sie nichts weiter als (psychisch) beschränkte Individuen.
Dabei sind der Glaube an Gott und die Ansicht, ein Gott existiere nicht, an sich nichts Relevantes. Beiden Parteien bedeutet die jeweils eigene Ansicht ein Gefühl der Überlegenheit. Solange man in diesen Ansichten verharrt, kann man im Prinzip nicht diskutieren.
Der Atheist wie der Gläubige können im Grunde nur dann zufrieden mit sich sein, wenn sie ihre Hausaufgaben in Sachen: "Wie komme ich mit meiner Umwelt zurecht, wie kann ich sie schützen und verbessern ..." gemacht haben. Vorher sind sie nichts weiter als (psychisch) beschränkte Individuen.
(14-10-2011, 16:23)Unschlagbarer schrieb: Sie wollen damit den Atheismus diskreditieren, weiter nichts. Gläubige oder zumindest die Fanatiker und Besessenen unter ihnen haben das immer schon getan. Genauso steht es auch in der Bibel, auch im Neuen Testament, besonders wird im Koran gegen die Ungläubigen gehetzt. Sie werden andauernd an den Haaren ins Feuer geschleift etc. pp.Dieser Unfug ist keine Basis für ein Gespräch. Die Bibel ist kein Lehrbuch für moralisches Verhalten und ihre Ablehnung kein Verdienst. Wir überwinden das "Feuer der Intoleranz" nicht mit neuer Intoleranz.
(14-10-2011, 16:23)Unschlagbarer schrieb: Religiöse können oder wollen nicht erkennen und zugeben, dass Atheisten gerade die Religion als Ganzes ablehnen, zumindest den Glauben an die von anderen Menschen vorgegebenen Götter.Mag sein, aber dies ist völlig irrelevant. Die tatsächlichen Fragen sind praktischer Natur: Wie schaffe ich Gerechtigkeit, ein achtsames Umgehen mit den Nachbarn, Friede, Gleichberechtigung, Umweltschutz oder meinetwegen, wie man wilde Radfahrer an die Kandare nimmt, anständig diskutiert usw.. Ob jemand dabei an Gott glaubt oder nicht, ist völlig gleichgültig.
(14-10-2011, 16:23)Unschlagbarer schrieb: Religiöse ... haben nämlich keine stichhaltigen Argumente für Religion.Falsch Baustelle: Es gibt auch keine Argumente für den materialistischen Atheismus. Es gibt in der Tat einige gesellschaftliche Probleme Ungläubiger mit traditionellen gesellschaftlichen Strukturen, die tatsächlich nicht zu übersehen sind. Privilegieninhaber werden kaum freiwillig darauf verzichten.
(14-10-2011, 16:23)Unschlagbarer schrieb: Wenn mir allerdings mir persönlich bekannte Theologen erklären, dass ich als Ungläubiger nach meinem Tode in ein schwarzes Loch fallen würde, weil ich nicht an den Mumpitz der Religionen glaube, kann ich nur milde lächeln. Sie werden es leider nicht mehr erleben, dass auch sie in ein schwarzes Loch fallen und eben nicht in den Himmel auffahren wie ihr Idol, der gute alte Jesus.Ich denke, auch das ist die falsche Baustelle in dem Falle für die Gläubigen. Es ist völlig beliebig, was man in das eigene Ableben hinein projiziert. Wenn es soweit ist, werden alle Informationen gelöscht. Das wirkt wie ein Spiegel zurück ins Leben. Wer Höllenangst möchte, kann sie genauso haben, wie den Erlösungsgedanken oder gar nichts. Nur ich würde mich nicht so abfällig über anderer Leute Gedanken dazu äußern. "Der gute alte Jesus" hat ganz andere Meriten als das Leben nach dem Tode. Auch Auferstehung und Himmelfahrt lassen sich völlig anders verstehen - jedenfalls wesentlich diesseitiger!
Mit freundlichen Grüßen
Ekkard
Ekkard


