19-11-2011, 14:21
Das zuletzt gebrachte Beispiel des so genannten Sündenfalls ist die typisch alt-israelitische Werdensgeschichte des menschlichen Daseins. Die "Erkenntnis des Guten und Bösen" ist nach gängiger Interpretation das Wissenwollen von allem, was eine Gotteseigenschaft ist. Tatsache ist, dass wir Menschen nicht 'Alles' in Erfahrung bringen können - schon gar nicht die Seinsweise Gottes. Folglich leben wir im Zustand einer unvollständigen Erkenntnis(fähigkeit). Der Israelit erzählt daher eine Werdensgeschichte (Sündenfall und Vertreibung aus dem Paradies).
Wir müssen uns davon lösen, solche Werdensgeschichten als historischen Ablauf oder konkreten Bericht zu lesen.
Im hier behandelten Fall geht es um die beschränkte Erkenntisfähigkeit des Menschen und um die Kenntnisnahme der eigenen Versagensmöglichkeiten im Zusammenleben.
Wir müssen uns davon lösen, solche Werdensgeschichten als historischen Ablauf oder konkreten Bericht zu lesen.
Im hier behandelten Fall geht es um die beschränkte Erkenntisfähigkeit des Menschen und um die Kenntnisnahme der eigenen Versagensmöglichkeiten im Zusammenleben.
Mit freundlichen Grüßen
Ekkard
Ekkard

