29-12-2011, 13:32
(29-12-2011, 13:10)Ekkard schrieb: @Petronius: Ich bin spekulativ davon überzeugt, dass das menschliche Bewusstsein ein getreues Abbild dessen ist, was auf allen Skalen der Welt andauernd geschieht. Der Strich unter die Komplexitätsebene Mensch ist ein subjektiv eingezogener!
ekkard, du wirst mir hoffentlich verzeihen, wenn ich mit dieser einlassung nichts anfangen kann
insbesondere verstehe ich den bezug zu meinem beitrag nicht
(29-12-2011, 13:10)Ekkard schrieb: Meistens spielt sich Glaube überwiegend auf der Gefühlsebene ab.
genau. und meine frage
"wieso soll unbedingt "etwas" die welt erschaffen haben müssen?"
ist gerade nicht auf dieser ebene gestellt,sondern auf der faktischen. die richtige antwort kann nur lauten:
"muß gar nicht - aber ich glaube das halt, weil ich es glauben will - und nicht, weil es irgendwelchen faktischen befund dazu gibt"
aber genau das willj a diese sorte gläubiger nicht zugeben und tut lieber so, als wäre ein solches glaubensbekenntnis mehr als halt bloß private gefühligkeit (und erzählt dann lieber was vom auto)
(29-12-2011, 13:10)Ekkard schrieb: Man kann sich aber durchaus klar machen, dass weder Religion, noch Mathematik, noch Philosophie oder gar Medizin ohne solche Standortbestimmungen funktionieren
mathematik???
eine gleichung löse ich nicht, indem sie sich gut anfühlt
einen gott, den es gibt, gibt es nicht (bonhoeffer)
einen gott, den es nicht gibt, braucht es nicht (petronius)
einen gott, den es nicht gibt, braucht es nicht (petronius)


