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kreationistische Glaubensaussage zur Entstehung des Lebens
(19-11-2011, 22:47)Gundi schrieb:
(19-11-2011, 18:27)putchi schrieb: Aber warum beschäftigt dich das. Wenn ihr Recht habt, und die Gläubigen nicht? Warum seid ihr immer noch unsicher? Ja klar hat Gott die Welt erschaffen, wer denn sonst du? Der heilige Geist? oder vlt der Papst?
Wie er die Welt erschafft, können wir mit Hilfe der Wissenschaft herausfinden. Einige sagen das war der Urknall und die Evolution, andere sagen das war Gott. Gott ist kein Wesen oder Person. Urknall und Evolution können wir auch zu Gott führen. Fakt ist, dass da oben was ist.

Hallo putchi und willkommen,

was genau verstehst du denn unter dem Begriff Gott?
Ich denke niemand hier hat ein Problem damit, wenn Gott als Startgeber für die Welt und die Evolution fungiert.
Problematisch wird es eben, wenn Wissenschaft in Frage gestellt wird und diese Kritik einzig auf dem Argument "Das hat Gott so gemacht" bzw. "Das steht so in der Bibel" beruht. Wenn es also zur Vermischung zweier Ebenen kommt (zum einen das "Wie?" und zum anderen das "Warum?), die man besser getrennt betrachtet.

Weshalb sollte man Wissenschaft nicht in Frage stellen dürfen? Ist sie wohl unfehlbar? Die Evolutionstheorie ist eben auch nur eine Theorie. Der Gedanke, daß der Mensch z.B. aus einer Tierform entstanden sei und vor ihm diese und jene Geschöpfe da gewesen wären, welche wahrscheinlich wegen einem Meteoriten ausgestorben wären usw. sind Theorie. Keine unumstössliche Wahrheit.
Die Frage hierbei, und die muß man mittlerweile stellen, ist doch auch, ob der Mensch rein aus einem biologisch definierten Körper besteht, mit der Zeugung beginnt zu existieren und mit dem Tod aufhört zu existieren, oder ob der Mensch (und das ist die logischere Annahme) auch aus einer "Seele" (s. z.B. Plato usw.) besteht und deshalb nicht mit dem Tod ausgelöscht werden kann, da er noch über einen materiell "feineren" Körper verfügt. Weiter gedacht: seit wann gibt es den Mensch, bzw. wie alt ist der Mensch als geistiger Ableger eines Schöpfers, denn den muß es geben, da nichts aus sich selbst heraus entstehen kann, sondern immer etwas vorher da sein muß? Ich persönlich halte es für durchaus denkbar, daß der Mensch (in anderer Form) bereits auf diesem Planeten gelebt hat, bevor es Säugetiere gab und dass eben diese vom Menschen abstammen. Das missing link sei hier auch erwähnt und man weiß, dass sich die Oberfläche des Planeten innerhalb langer Zeitperioden quasi völlig ändert, ganze Kontinente können untergehen und neue Landmassen auftauchen. Von Atlantis will auch keiner mehr was wissen obwohl es auf dem Grunde des Atlantik liegt und ihm seinen Namen gibt. Wir müssen den Bogen weiter spannen und auch die indischen Schriften (Veden = Wissen) berücksichtigen.
Das ist allerdings ein schwieriges Thema und ich habe dazu abschliessend für mich keine Antwort. Einerseits muß sich der Mensch aus dem Tierreich, auch geistig, erhoben haben, denn die Evolution ist an sich eine logische Sache, aber das was ihn vom Tier unterscheidet - sozusagen ein hinzugefügter Baustein - ist eine höhere Stufe. Das ist keine rein biologische Evolution von Körpern sondern eine seelische Evolution (durch Reinkarnation). Der Mensch macht ja auch im Mutterleib alle vorhergehenden Stadien durch, also Atom - Mineral - Pflanze - Tier - Mensch. Das ist ein Hinweis auf die Herkunft des Menschen. Ob er jedoch alle diese Evolutionen auf diesem Planeten durchgemacht hat, halte ich für fraglich. Auf dem Mond hat man Wasser gefunden, auf dem Mars auch. Weshalb sollte die heutige Menschheit nicht auf anderen Planeten des Sonnensystems in längst vergangenen Zeiten Tiere gewesen sein? Von daher halte ich gewisse "fundamental-radikale" Ansichten nicht so ganz falsch, wenn auch sehr eng aufgefasst.
Ich habe mir das alles übrigens nicht einfallen lassen und schreibe ein Science-Fiction Buch, sondern habe mir das auch angelesen und durchdacht. Quelle: Geheimlehre.
Ich lehre euch den Übermenschen. Der Mensch ist etwas, das überwunden werden soll.
Friedrich Nietzsche
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