(03-02-2012, 23:24)Mustafa schrieb: Ich meine, wenn "Gott" von "außen" gemäß seinem göttlichen Willen in die Welt eingreift, wie sonst sollte das für die naturwissenschaftliche Wahrnehmung in Erscheinung treten als undeterminierter bzw. völlig undeterminierbarer Vorgang ?
na, wie auch immer dieser allmächtige gott lustig ist - so es ihn denn überhaupt gibt
er wird sich nicht an hrn. zeilingers konjunktive gebunden fühlen
zeilinger "argumentiert" hier imho unwissenschaftlich. in der naturwissenschaft ist es so, daß erst ein phänomen da ist und man sich dann daran macht, eine erklärung dafür zu suchen. hier aber wird als erstes eine "erklärung" postuliert, nämlich "gott", und dann wird mehr oder weniger krampfhaft versucht, ein phänomen zu finden, das man diesem "gott" in die schuhe schieben kann
einen gott, den es gibt, gibt es nicht (bonhoeffer)
einen gott, den es nicht gibt, braucht es nicht (petronius)
einen gott, den es nicht gibt, braucht es nicht (petronius)

