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kreationistische Glaubensaussage zur Entstehung des Lebens
(05-02-2012, 04:18)Noumenon schrieb:
(04-02-2012, 22:11)petronius schrieb: sollen wildeste spekulationen nun den rang der "wahrheit" einnehmen dürfen?
Nö, wieso? Hypothesen, Vermutungen und Postulate gehören zum gängigen Repertoire der Naturwissenschaften

aber sie müssen dazu schon ein fundament haben. und mit "wahrheit" hat die naturwissenschaft soweiso nicts am hut, davon zu predigen ist vorrecht der gläubischen

(05-02-2012, 04:18)Noumenon schrieb: Nochmal: Der Wahrheitsgehalt einer Aussage steht unabhängig davon fest, ob er bereits bekannt ist

nur ist er eine aussage nichts wert, von der man nicht weiß,ob sie den tatschen enspricht ("Wahr ist")

(05-02-2012, 04:18)Noumenon schrieb: Objektive Wahrheit schließt zukünftige Erkenntnis mit ein. Naturwissenschaft kann sich dieser Wahrheit prinzipiell immer nur annähern

du vertrittst also einen meinem objektivistischen weltverständnis ähnlichen ansatz. aber denke ihn doch konsequent zu ende: diese
"Objektive Wahrheit" ist uns in ihrer vollständigkeit nicht zugänglich, also könnten wir genauso gut auch davon ausgehen, daß sie gar nicht existiert - epistemisch ändert das gar nichts. wir können uns nur an das "vorläufig" bekannte halten, ein vorgriff auf die darüber hinaus gehende "wahrheit" ist nicht möglich bzw. jeder ein scharlatan,der dennoch solches behauptet

(05-02-2012, 04:18)Noumenon schrieb: Mir ist die Frage nach einem Ziel nicht so wichtig

dann behaupte auch keine teleologie

(05-02-2012, 04:18)Noumenon schrieb: Ich wollte nur wissen, weshalb sich die Natur deiner Meinung nach "ungeschickt" anstelle

zum xten mal: weil ich keine geschickte zielverfolgung erkenne kann!

und du auch nicht, du weißt doch noch nicht mal, welches ziel das überhaupt sein soll

(05-02-2012, 04:18)Noumenon schrieb: Wenn du Fakten suchst, lies' Einstein

ist das dein eingeständnis, daß du hier nur faktenferne fantasien vorträgst?

(05-02-2012, 04:18)Noumenon schrieb: Die Quintessenz liegt aber auf der Hand: "Zwecke" in der Natur sind genauso real wie die Farbe "Rot"

und?

was soll daraus folgen?

(04-02-2012, 22:11)petronius schrieb: du kannst also kein ziel der natur definieren, behauptest aber trotzdem eines oder hältst es für wahrscheinlich/möglich

(05-02-2012, 04:18)Noumenon schrieb: Ich kann ein Etappenziel formulieren: Lebewesen mit Bewusstsein

und dieses ziel siehst du irgendwie konsequent und effizient verfolgt?

erklär mir, weshalb und inwiefern

wozu war z.b. der neandertaler gut, im sinne einer solchen zielerreichung?

aber der knackpunkt ist ja eigentlich der, daß eine solche teleologie der natur ebenso wie "gott" oder die unsichtbaren grün-rosa karierten elefanten auf der rückseite des mondes eine völlig redundante zusatzannahme ist, die es zur erklärung des realen befunds weder braucht, noch liefert sie irgendeinen mehrwert an erkenntnis

(05-02-2012, 04:18)Noumenon schrieb: Es ging um die Frage nach der Teologie in der Natur, die mit dem obigen Zitat ganz gut beantwortet wird. Kausalität ist die objektive Beschreibung, Teologie die subjektive Interpretation

mit welchem zitat noch mal? wikipedia?

aber klar ist eine teleologie der natur eben nicht mehr als deine subjektive interpretation - wohingegen die kausalitäten fakt sind

fakt ist z.b., daß milchzähne ausfallen. daß die zahnfee was damit zu tun hat, ist subjektive interpretation

(05-02-2012, 04:18)Noumenon schrieb:
(04-02-2012, 22:11)petronius schrieb:
(04-02-2012, 18:22)Noumenon schrieb: Die Frage nach einem "Sinn der Welt" müsste man dann wohl ebenso in Bezug auf etwas setzen - günstigerweise in Bezug auf die Welt selbst

wie soll das gehen?

wer ist denn "die welt" oder kann für sie sprechen?
Wenn ich bloß wüsste wo der Emotionschip ist... Eusa_wall

ja, was jetzt?

was soll ein "sinn der welt" sein, wer ist überhaupt "die welt", zu der man ihren sinn in beziehung setzen soll (und was soll das nun wieder sein)?

tut mir leid, aber ich kann da nur hohle phrasen erkennen, die mit konkretem inhalt zu füllen du dich weigerst bzw.unfähig bist
einen gott, den es gibt, gibt es nicht (bonhoeffer)
einen gott, den es nicht gibt, braucht es nicht (petronius)
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