(11-02-2012, 15:10)paradox schrieb: Aber ich nehme wenigstens Prozesse und Dinge, die ich erfassen und beobachten kann
ja, und tust dann so, als müsse alles andere auch so ablaufen
(11-02-2012, 15:10)paradox schrieb: Dass Menschen funktionale Dinge zum eigenen Nutzen produzieren, und diese Dinge nun mal nicht zufällig da sind, lässt sich wohl kaum bestreiten
die natur ist aber nicht vom menschen gemacht
(11-02-2012, 15:10)paradox schrieb: Und die Tatsache, dass lebende Materie nicht von selbst entsteht und dies auch nirgendwo in der Natur beobachtet werden kann, sind eben Grundlagen meiner Annahme
wie kommst du darauf, daß diese deine annahme eine "Tatsache" sei?
nichts, was wir in unserer natur bzw. der paläontologie sehen können, deutet auf irgendeinen eingriff von außen hin, also wird das leben wohl "von selbst" entstanden worden sein
(11-02-2012, 15:10)paradox schrieb: Nein, aber wenn wir hier schon in einem Forum sind, dann kann man ja auch erwarten, dass jemand eine Meinung /Wertung zu diesem oder jenem Thema hat
nun, soft ich meine "Meinung /Wertung" zu deinen hypothesen vortrage, bist du beleidigt...
(11-02-2012, 15:10)paradox schrieb: Wenn ich immer nur wissenschaftlich beschreibende Ansichten habe, dann mag man damit sicher immer Recht haben, aber was ist bei Dingen, die man wissenschaftlich nicht erklären kann?
zu denen hab ich eine ganz klare meinung: ich weiß es nicht
(11-02-2012, 15:10)paradox schrieb: Dann hast du aber meine Überlegungen nicht verstanden.
Ich habe auch geschrieben, dass ich ab der Annahme einer Intelligenz für mich persönlich nicht mehr mit irgendwelchen (auch mit methodisch nicht einwandfreien) Beobachtungen etwas herleiten kann
warum bringst du sie dann vor?
du nimmst eine intelligenz an, kannst sie aber nicht herleiten - genau das ist ja meine kritik
oder anders formuliert: du schließt aus einer angeblichen zielgerichtetheit der natur ja überhaupt erst auf eine dahinterliegende planende intelligenz - kannst dann aber noch nicht mal definieren, was denn überhaupt das ziel sein soll. und damit natürlich erst recht nicht irgendeine zielgerichtetheit feststellen
einen gott, den es gibt, gibt es nicht (bonhoeffer)
einen gott, den es nicht gibt, braucht es nicht (petronius)
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