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kreationistische Glaubensaussage zur Entstehung des Lebens
(28-02-2012, 05:42)Noumenon schrieb:
(22-02-2012, 09:20)petronius schrieb: bis ins ungefähr 19. jhdt. hatte man eben keine konkrete vorstellung von elementen, atomen und grundkräften, und als man sie gewann, verdankte sich das nicht der antiken philosophie
Ich sprach ja auch gar nicht von einer konkreten, sondern von einer intuitiven Vorstellung. Hätte man diese Vorstellung nicht gehabt, hätte man keine Modelle entwickeln und diese einer empirischen Prüfung unterziehen können

ich sehe da keinen zusammenhang. diese "intuitive vorstellung" existierte schließlich schon jahrtausende lang, ohne daß sie zu empirisch überprüften modellen geführt hätte

(28-02-2012, 05:42)Noumenon schrieb: Der Punkt ist eben nur der, dass man eine Diskussion nicht schlicht mit höhnischen Vergleichen abwürgen kann, oder mit dem Verweis auf eine mangelnde begriffliche Vorstellung oder fehlende empirische Belege

eine diskussion ist sinnlos, wenn noch nicht mal klar ist, worüber man eigentlich redet

(28-02-2012, 05:42)Noumenon schrieb: Das Nachsinnen über eine Art Gott mit dem Verweis auf Elfen oder Kobolde zu verhöhnen ist genauso unsinnig, als hätte man Demokrit Quacksalberei vorgeworfen, mit dem Hinweis, dass die Dinge ja auch aus grünem Wackelpudding oder rosa Diamanten bestehen könnten

ich wüßte jetzt nicht, daß demokrit irgendwelche spekulativen aussagen über die beschaffenheit von atomen gemacht hätte

(28-02-2012, 05:42)Noumenon schrieb: Im Allgemeinen ist es aber natürlich richtig, Begriffe wie "Gott", "Seele" usf. stets zu hinterfragen und neu zu bewerten. Sonst gleitet man womöglich tatsächlich in das Reich der Fabelwesen ab... Icon_rolleyes

(wer beispielsweise an "fliegende Engel" glaubt, hat für meine Begriffe in der Tat ein Plausibilitätsproblem)

was ist an "göttern" plausibler als an "fliegenden Engeln"?

(28-02-2012, 05:42)Noumenon schrieb:
(22-02-2012, 09:20)petronius schrieb: es ist nicht meine aufgabe, etwas, an dessen existenz ich nicht gaube, mit egal welchem inhalt zu füllen

das ist schon der job derjenigen, die von so was träumen
Ja. Nur wenn man dir dann eine Vorstellung vor die Füße legt, lehst du sie ab, weil es ja wieder nur der private Glaube sei und so fort...

nein - ich weigere mich, sie zu teilen, wenn und weil sie auf nichts weiter als bloßer spekulation beruht und nicht aus dem beobachtbaren abzuleiten ist

(28-02-2012, 05:42)Noumenon schrieb:
(22-02-2012, 09:20)petronius schrieb:
(21-02-2012, 14:56)Noumenon schrieb: Die Konsequenz meines Denkansatzes wäre letztendlich, dass sich der Begriff "Gott" nach und nach in Luft auflöst, da er zunehmend durch naturwissenschaftliche Konzepte ersetzt wird

na, dann beschreib diese konzepte doch mal...
Ich hoffe, die Stichworte 'Evolution' und 'Naturgesetze' genügen...

in diesem bereich hat "gott" schon heute nichts zu suchen

(28-02-2012, 05:42)Noumenon schrieb: Wenn das Klima nun beispielsweise nicht das Ziel hat, ein paar US-Amerikaner mit einem Hurrikan zu ärgern, wie kommt es dann, dass aber mein Bewusstsein beispielsweise das Ziel hat, auf diesen Beitrag zu antworten?

könnte das eventuell daran liegen, daß du ein bewußtsein hast und das klima nicht?

(28-02-2012, 05:42)Noumenon schrieb: Beides sind Oberbegriffe für komplexe dynamische Systeme. Wo ist der Unterschied...? Eusa_think

na, denk mal scharf nach...

(28-02-2012, 05:42)Noumenon schrieb: Darunter (Teleologie) würde ich nun verstehen, dass genau jener Vorgang oben zwangsläufig früher oder später geschehen musste. Insofern ist das ein (Teil-)Ziel der Natur - von mir aus auch in Anführungszeichen...

das ist erstens nicht mein verständnis von teleologie und zweitens muß gar nichts müssen

(28-02-2012, 05:42)Noumenon schrieb: Wenn wir also in einem Gedankenexperiment die Zeit zum Urknall zurückdrehen und die Entwicklung von neuem ablaufen lassen würden, dann wäre es natürlich höchst strittig, dass nach etwa 14 Milliarden Jahren wir beide hier wieder sitzen und diskutieren würden. Dennoch würde mit Sicherheit immer wieder Leben und auch Bewusstsein entstehen - egal wie oft wir das "Experiment Kosmos" wiederholen würden. Wenn das nun kein "Plan" sein soll, na dann weiß ich auch nicht mehr weiter...

diese wiederholung ist zum einen reine spekulation, zum anderen gehe ich zumindest nicht gleich von einem dahinterliegenden "plan" aus, nur weil sich der sonnenaufgang täglich wiederholt

mir erscheint es als naiv anthropomorphes denken bzw. einfach ein mangel an vorstellungskraft, zu glauben, nichts könne sich bewegen, ohne an marionettenfäden zu hängen
einen gott, den es gibt, gibt es nicht (bonhoeffer)
einen gott, den es nicht gibt, braucht es nicht (petronius)
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