12-06-2012, 15:38
(10-06-2012, 15:35)Gundi schrieb:(10-06-2012, 15:07)schmalhans schrieb: Und dort, wo Religion kaum noch eine Rolle im gesellschaftlichen Leben spielt, sinkt die Kriminalität. Das zeigen die ausgewählten Statistiken.
Tun sie nicht. Es ist mMn. unzulässig einfach die Kriminalitätsstatistik eines Landes mit der Rolle der Religion in diesem zu korellieren und hierüber eine solche Aussage zu treffen. Zumindest klingt deine Zusammenführung so, als wäre die Religion Grund für die Kriminalität.
Kriminaldelikte und Religiösität können auch aus ganz anderen Gründen in einem Land zusammen fallen, zb. aufgrund von Armut.
Oder weil eine Eigenschaft, oder in unserem Fall der Religiösität, ein Interssensgebiet das zur positiven Wesenveränderung beitragen kann, eine Reibung braucht um sich zu erproben.
Da wo alles Lasch und Lau abgeht, da sind Kämpfe ob Innere oder Äußere, von Haus aus ein Greul.
Aber dort wo innerer Wachstum angestrebt wird, lohnt es sich aus der Sicht des Schöpfers Anreize ZU ZULASSEN,....denn dann und so gesehen hat sogar dieser eklige Abfall ( Kriminalität ) menschlicher Ansprüche, leztendlich noch was Gutes in sich verborgen.
Durch diese Reibung, christliche oder anderweitige religiös/spirituelle Ideen erproben zu können, oder sie vlt. auch nur auf Herz und Nieren zu prüfen ob sie wirklich für mich als gültig erklärt werden können, wächst die religiöse Seele und ihr innewohnender Geist. Strebt weiterhin nach Wahrheit.
Gebe es diese Reibungsfläche nicht, wie könnten die z.B. christlichen Moralwerte wie Teilen, Lieben oder Helfen eine Bestätigung und Glaubwürdigkeit für mich als gläubigen Sucher erbringen?
Es gäb` ja kein Forschungsgebiet um zu beweisen was zu beweisen wär`?!
Von daher haben die armen Schlucker die ein gesellschaftliches Leben ohne Religiösität leben weniger vom Leben. Sie haben zwar ihre Ruh und Sicherheit auf Erden. Aber bringen nichts mit fürs Himmelreich.
Was wollen sie in der Welt des Geistes? Sich auf ihrer Statistik ausruhen?
Gruß
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