29-08-2012, 09:37
Interessante Erfahrung, Richard! Ich möchte im Folgenden versuchen, das Thema etwas zu erweitern.
Es heißt, dass die Nahtoderlebnisse sich von Kultur zu Kultur unterscheiden würden. Ich bin dem aber nicht nachgegangen und weiß darüber nicht mehr.
Auch berichten manche über Erlebnisse älterer Menschen, die den zweiten Weltkrieg als Soldaten erlebten, wie sich ihr Gewissen kurz vor dem nahenden Tod melden würde - es handelt sich hierbei also noch nicht um Nahtoderlebnisse, sondern eher um eine Vorstufe. Obwohl sie "im Auftrage" getötet hatten, plagen ihnen Gewissensbisse. Das ist auch so eine Art der Hölle, die wir in unserer Kultur haben können.
Aber schon bereits mitten im Leben können schlimme Gewissensbisse oder Ähnliches entstehen. Da können plötzlich Panikattacken wie aus heiterem Himmel entstehen. Deren nähere psychoanalytische Untersuchung oder symbolische Deutung kann meiner Ansicht nach darauf hinweisen, dass unbewusste Konflikte an das Gewissen appellieren und auf den Betreffenden als Panikattacke rückwirken.
Berücksichtigen wir solche Erfahrungen und Verhältnisse, kann wohl gesagt werden, dass der Tod wenigstens zu einem Teil ein, sagen wir, Gewissensvollstrecker zu sein scheint, der aber schon zu Lebzeiten interagieren kann. - Wer richtige Panikattacken selbst erlebt hat
oder wer wenigstens jemanden mit Panikattacken aus nächster Nähe genau beobachtet hat, der weiß, was das heißt.
Nun will ich niemanden Angst vor dem Tod machen und muss meine Äußerungen notwendig relativieren, denn er bedeutet meiner Ansicht nach noch sehr viel mehr. Aber eine Seite von ihm scheint eben die Gewissenangelegenheit zu sein, deren Tätigkeit, Sinn und Notwendigkeit eine Purifikation, also eine seelische Reinigung zu sein scheint.
Es heißt, dass die Nahtoderlebnisse sich von Kultur zu Kultur unterscheiden würden. Ich bin dem aber nicht nachgegangen und weiß darüber nicht mehr.
Auch berichten manche über Erlebnisse älterer Menschen, die den zweiten Weltkrieg als Soldaten erlebten, wie sich ihr Gewissen kurz vor dem nahenden Tod melden würde - es handelt sich hierbei also noch nicht um Nahtoderlebnisse, sondern eher um eine Vorstufe. Obwohl sie "im Auftrage" getötet hatten, plagen ihnen Gewissensbisse. Das ist auch so eine Art der Hölle, die wir in unserer Kultur haben können.
Aber schon bereits mitten im Leben können schlimme Gewissensbisse oder Ähnliches entstehen. Da können plötzlich Panikattacken wie aus heiterem Himmel entstehen. Deren nähere psychoanalytische Untersuchung oder symbolische Deutung kann meiner Ansicht nach darauf hinweisen, dass unbewusste Konflikte an das Gewissen appellieren und auf den Betreffenden als Panikattacke rückwirken.
Berücksichtigen wir solche Erfahrungen und Verhältnisse, kann wohl gesagt werden, dass der Tod wenigstens zu einem Teil ein, sagen wir, Gewissensvollstrecker zu sein scheint, der aber schon zu Lebzeiten interagieren kann. - Wer richtige Panikattacken selbst erlebt hat
oder wer wenigstens jemanden mit Panikattacken aus nächster Nähe genau beobachtet hat, der weiß, was das heißt.
Nun will ich niemanden Angst vor dem Tod machen und muss meine Äußerungen notwendig relativieren, denn er bedeutet meiner Ansicht nach noch sehr viel mehr. Aber eine Seite von ihm scheint eben die Gewissenangelegenheit zu sein, deren Tätigkeit, Sinn und Notwendigkeit eine Purifikation, also eine seelische Reinigung zu sein scheint.

