29-08-2012, 17:34
(29-08-2012, 17:19)Koon schrieb: Reeinkarnation ist kein Schwindel aus dem 20. Jahrhundert. Eine im Buddhismus, und soweit Ich weiß in Hinduismus praktizierte Teil der Religion, das eventuell im 20 Jahrhundert zu Show zwecken missbraucht wird.
Es gibt aber auch Leute, die sich Erlebnisse ausdenken und dann für wahr halten. Gerade in Situationen, wo die eigene Kontrolle nicht richtig funktioniert (wie in Träumen, aber auch bei Hypnose-Zuständen) ist das oft der Fall. Außerdem lassen sich viele Leute Erlebnisse einreden, die nie passiert sind. Beide Möglichkeiten sind wissenschaftlich erwiesen.
Und beides kann auch bei Rückführungen auftreten. Das muss kein Betrug sein, um Fernsehshow-Effekte zu erzeugen. Sowohl die angeblich Rückgeführten als auch ihre Therapeuten können an die Erinnerung aus dem früheren Leben glauben, auch wenn der Betroffene sich das meiste nur ausgedacht hat und der Therapeut ihm ungewollt seine eigenen Vorstellungen suggeriert hat.
Und selbstverständlich wird das auf frühere Zeiten noch mehr zutreffen, als man noch nicht wusste, was man heute weiß: nämlich, dass sich das menschliche Gehirn seine Erinnerungen selbst konstruiert, statt auf neutral gespeicherte Daten zurückzugreifen.
(29-08-2012, 17:16)Koon schrieb:(29-08-2012, 17:04)Lelinda schrieb: Vorausgesetzt, ein solches „Buch“ mit den Lebensinformationen aller Verstorbenen wäre technisch möglich (und das kann ich mir nicht vorstellen), wäre das eine interessante Theorie. Dann könnten z.B. bei Reinkarnationssitzungen die Erinnerungen verschiedener Verstorbener von verschiedenen Personen angezapft werden.
Ich weiß nicht ob das möglich ist, solch eine Wunschlinie zur Abgelebtenteil ein bestimmten Person hergestellt werden kann
...
Es gibt Erfahrungsberichte Menschen die solche Sitzungen probiert haben nicht mehr zürück kamen bzw. den Verstand verloren haben.
So hatte ich das nicht gemeint. Ich meinte nicht, dass man herumexperimentieren oder sich gar einen Verstorbenen (z.B. eine berühmte Persönlichkeit, über die man schon immer mehr wissen wollte) aussuchen kann. Sondern nur dass es dann möglich sein könnte, dass man bei einer „Rückführung“ oder wie auch immer, die Erinnerungen irgendeines Verstorbenen anzapft, von dem man dann fälschlich glaubt, es handele sich um einen selbst in einem früheren Leben.
Auf keinen Fall wollte ich zu Versuchen animieren! Das war nur Theorie!

