30-08-2012, 15:39
(30-08-2012, 15:02)petronius schrieb: damit das dann auch wieder irgendeiner als "beleidigend" auffaßt?
nö
Doch. Du bewegst dich stetig hart an der Grenze der Beleidigung und wenn du nicht fähig bist, deine Meinung auf eine freundliche, nicht-beleidigende Art auszudrücken bist du hier falsch.
Zitat:ich seh das so, daß, wer kontrafaktisch an diesen "lieben gott" glaubt (nicht "gläubige Menschen" per se, unterstell mir da nichts!), sich selbst betrügt, ja
willst du mir meine sichtweise verbieten?
oder sie öffentlich zu äußern?
Das habe ich nicht geschrieben. Du drückst dich einfach in Zukunft freundlicher aus, insbesondere wenn du über Menschen urteilst, die lediglich eine andere Auffassung haben als du.
Soweit Ende der moderativen Anmerkung
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Zitat:und was wäre das nun, dieses Wahrscheinlichste?
daß es einen "lieben gott" gibt, der sich um alle menschen kümmert - obwohl ein blick auf die realität das gegenteil zeigt?
du selber argumentierst doch dauernd gegen diesen "lieben gott"
Muss man hier alles doppelt erklären? Ich schrieb doch bereits, dass ich lediglich versuche dem Wahrscheinlichsten nahe zu kommen und die Meinung derer versuche zu verstehen, die mir eher fremd sind.
Daher würde ich selbst vermuten, dass WENN es einen Gott gäbe, dieser notwendigerweise in irgendeiner Form so sein müsste wie das, was er erschaffen hat.
Zitat:das kannst du halten wie ein dachdecker. auch wenn ich es für seltsam halte, in einem diskussionsforum etwas anderes als seine auffassung wiederzugeben
daß ich keinen "Glauben" meinerseits referiere, sollte klar sein
Ja und da liegt eben der Unterschied zwischen uns. Ich halte es für sinnvoll, mich in die Sichtweise anderer hineinzuversetzen und die Dinge (und Argumente) zumindest soweit ich kann aus deren Sicht zu verstehen, denn nur so kann man meines Erachtens nach produktiv diskutieren. Ich bin nicht daran interessiert anderen meine Sichtwise aufzuzwingen, ich muss sie nichtmal unbedingt mit einbringen und das tue ich meißtens auch nicht.
Zitat:genau das mache ich ja, wenn ich vom infantilen gottesverständnis rede. ich versetze mich in den gläubigen hinein, der wie ein kleines kind von einem allmächtigen beschützer träumt - den es realiter nicht gibt
Du machst es schon wieder. Du setzt einfach fest: Gott gibt es nicht (oder einen Gott der so ist gibt es nicht) und bestimmst: Wer daran glaubt muss infantil sein und sich selbst betrügen. Du bist genau dasselbe, nur spiegelverkehrt und du hast selbst keine Ahnung ob es einen Gott gibt und wie dieser wäre, weil das niemand wissen kann, trotzdem setzt du es als "realiter fest und setzt alle die, die ein anderes, also das hier besprochene Verständnis haben herab.
Gruß
Motte
Motte

