30-08-2012, 16:49
Lelinda, du hast deine Einganspost sprachlich schön gestaltet und die Problematik gut erkannt und zusammengefasst!
Ich habe diese simple und menschenverachtende Auffassung über Hölle und Himmel (oder Paradies) als Kind noch kennen gelernt. Berührt hat sie mich aber nie, irgendwie glaubte ich es nicht.
Dennoch kann es ja sein, dass etwas Wahres dran sein könnte und durch einen Missbrauch die Wahrheit entstellt wurde.
Das müsste aber etwas sein, das nicht den Menschen verachtet und nicht eine göttliche Rachelust als Grundlage hat und daher nicht den Menschen auf ewiglich verdammt, sondern nur dazu bestimmt sein kann, den Menschen zu fördern - wie das auch immer aussehen mag.
Um das Fördernde in mir zu entwickeln, ist es notwendig, dass ich meine eigenen Rachegefühle erkenne und bemerke, wie sie auf meinen Nächsten wenig förderlich, ja, hinderlich wirken, bis er gar nicht mehr in der Lage ist, an sich konstruktiv arbeiten zu können.
Solches zum Beispiel verstehe ich unter dem Gebot, nicht töten zu sollen. Töte in deinem Nächsten nicht die Möglichkeit, sich fördern zu können, ja, helfe ihm, rege ihn an, ohne sich aufzudrängen ...
Was sich hier so leicht schreiben lässt und ein Ideal darstellt, ist mir eine tägliche Herausforderung und täglich stelle ich fest, wie dilettantisch bis stümperhaft ich doch war bzw. bin. Das ist mir dann quasi eine Hölle, deren Feuer aus meinen Gewissensbissen besteht, was mich aber dazu antreibt, es besser zu machen.
Wenn man es so sehen kann, wie ich es beschreibe, so können Himmel und Hölle bereits auf Erden sein. Das Feuer der Hölle verzehrt meine niedere Eigenschaft, mich selbst darstellen zu wollen, helfe ich jemanden. Den Himmel erlebe ich, wenn mir das alles durch harte Arbeit an mir selbst einmal - oder wenigstens einigermaßen - geglückt ist.
Ich habe diese simple und menschenverachtende Auffassung über Hölle und Himmel (oder Paradies) als Kind noch kennen gelernt. Berührt hat sie mich aber nie, irgendwie glaubte ich es nicht.
Dennoch kann es ja sein, dass etwas Wahres dran sein könnte und durch einen Missbrauch die Wahrheit entstellt wurde.
Das müsste aber etwas sein, das nicht den Menschen verachtet und nicht eine göttliche Rachelust als Grundlage hat und daher nicht den Menschen auf ewiglich verdammt, sondern nur dazu bestimmt sein kann, den Menschen zu fördern - wie das auch immer aussehen mag.
Um das Fördernde in mir zu entwickeln, ist es notwendig, dass ich meine eigenen Rachegefühle erkenne und bemerke, wie sie auf meinen Nächsten wenig förderlich, ja, hinderlich wirken, bis er gar nicht mehr in der Lage ist, an sich konstruktiv arbeiten zu können.
Solches zum Beispiel verstehe ich unter dem Gebot, nicht töten zu sollen. Töte in deinem Nächsten nicht die Möglichkeit, sich fördern zu können, ja, helfe ihm, rege ihn an, ohne sich aufzudrängen ...
Was sich hier so leicht schreiben lässt und ein Ideal darstellt, ist mir eine tägliche Herausforderung und täglich stelle ich fest, wie dilettantisch bis stümperhaft ich doch war bzw. bin. Das ist mir dann quasi eine Hölle, deren Feuer aus meinen Gewissensbissen besteht, was mich aber dazu antreibt, es besser zu machen.
Wenn man es so sehen kann, wie ich es beschreibe, so können Himmel und Hölle bereits auf Erden sein. Das Feuer der Hölle verzehrt meine niedere Eigenschaft, mich selbst darstellen zu wollen, helfe ich jemanden. Den Himmel erlebe ich, wenn mir das alles durch harte Arbeit an mir selbst einmal - oder wenigstens einigermaßen - geglückt ist.

