30-08-2012, 18:28
(30-08-2012, 15:49)Schmettermotte schrieb: Die Natur ist durchweg rational, da ergibt sich keine Frage nach Gott, sondern eher die danach, was der Evolution eine Naturkatastrophe bringt bzw wie dieser Planet nunmal funktioniert. Tzunamis entstehen aufgrund der Bewegug der Erdplatten soweit ich mich da auskenne und diede bewegen sich nunmal und aufgrund des Tzunamis werden Menschen getötet. Das ist quasi "Pech", hat aber nichts mit einem bösen oder guten Gott zutun.
Vielleicht hat der Mensch eher Schwierigkeiten manche Dinge als gegeben hinzunehmen bzw möchte nichts akzeptieren, was ihn als unwichtig oder hilflos entlarvt.
Auf der Sachebene kann ich dir nur zustimmen. Mir stellt sich eher die Frage, was das dann alles noch mit Gott zu tun hat. Ein solches Naturverständnis (das ich zunächst einmal für zutreffend halte) weißt nicht im Entferntesten auf eine Gottheit hin, da sie ja ohne eine solche funktioniert.
Und wenn wir nun alles relativieren was ein Hinweis auf Gott sein könnte - die Bibel ist von Menschen gemacht und im Kontext zu verstehen, die Kirche baut auf Traditionen auf, die Natur funktioniert ohne Gott - warum sollte dann überhaupt noch ein Mensch an Gott glauben?
Versteh mich nicht falsch, die oben genannten Dinge sind ja, was mich an Gottes Existenz zweifeln lässt. Nur frage ich mich, warum dennoch soviele Menschen an ihn glauben, woher sie es nehmen und womit sie es bestätigt fühlen.
Du schreibst über "Konsequenzen" für den Glauben. Meine Konsequenz wäre zunächst: Na gut, es gibt halt keinen Gott. Aber mich beschleicht der Verdacht dass ich mit so einer Aussage keinem Gläubigen gerecht werde. Sonst könnte ich aufhören, zu diskutieren und nachzudenken, ich hätte dann ja quasi eine Antwort.

