01-09-2012, 23:10
(31-08-2012, 20:33)Gundi schrieb: Weshalb eine Meinung (Selbstbetrug) als Tatsache formulieren?
welchen euphemismus für "realitätsverweigerung" bevorzugst du?
(31-08-2012, 20:33)Gundi schrieb: Von "der Realität zum Trotz" kann nur bedingt die Rede sein, da der Christ natürlich seine Erlösung im Jenseits (fernab unserer Realität) erhofft und im Diesseits lediglich eine Leitung durch Gott (bzw. heilige Schriften) erwartet
zum einen versteh ich nicht so recht, warum du dich auf christen und deren glauben kaprizierst - zum anderen ist wohl die däml... äh, intellektuell unbefriedigendste "lösung" der theodizee, daß ja sowieso im paradies alles gut wird
(31-08-2012, 20:33)Gundi schrieb: Infantilismus ist imho eher ein Verhalten, weniger eine Sehnsucht
"infantilismus" ist eine haltung
(31-08-2012, 20:33)Gundi schrieb: Und der Glaube an einen väterlichen Gott ist eher eine solche Sehnsucht und geht keineswegs mit einem infantilem Verhalten einher
solcher glaube, obwohl mans besser wissen müßte, wenn man nur die augen aufmacht, ist genau das, was man mit infantil bezeichnet ("wenn ich die augen zumache, kann mich das monster unter meinem bett nicht mehr sehen")
einen gott, den es gibt, gibt es nicht (bonhoeffer)
einen gott, den es nicht gibt, braucht es nicht (petronius)
einen gott, den es nicht gibt, braucht es nicht (petronius)

