02-09-2012, 20:16
(02-09-2012, 19:34)petronius schrieb:(02-09-2012, 17:41)Gundi schrieb: Stimmt nicht. Eine solche Eingrenzung wurde nicht vorgenommen. Demnach bezog sich deine Aussage auf alle Christen die an einen "väterlichen Gott" glauben
erzähl du mir nicht, auf was sich meine aussagen zu beziehen haben!
selbstverständlich steht der reale befund einem glauben an einen "väterlichen gott", der seine schäfchen nach belieben quält und piesackt (ja, auch solche väter gibts), nicht im weg
ich aber rede vom imho infantilen glauben an einen allliebenden gott, ders schon richten wird und uns nur gutes will. den gibts nun mal realiter nicht, denn die realität sieht anders aus
Das ist nun mal nur deine Meinung. Wenn du schon den Begriff "infantil" nicht richtig anzuwenden weist, so unterlasse doch bitte wenigstens deine Verallgemeinerungen.
Ein Beispiel: Es gibt Christen die davon ausgehen, dass Gott jede Sünde vergibt und jeder Mensch ins Paradies kommt. Ähnlich einem Vater der jeden Ausrutscher des Kindes vergibt und sich auch nicht von ihm abwendet, wenn dieses auf den falschen Weg gerät. Es wird also sehr wohl an einen väterlichen Gott geglaubt, ohne gleich die Augen vor der Realität zu verschließen. In deinen Augen Selbstbetrug und infantil, in meinen nicht.
Und auch das Theodizee-Problem wird oftmals mit der Unerklärbarkeit Gottes begründet. Auch dies hat nichts mit "infatil" zu tun, sondern lediglich mit dem Bild welches man sich von Gott macht.
Wenn jemand sagt, ich glaube an einen allgütigen, mächtigen Gott dessen Beweggründe ich jedoch nicht verstehe ich jedoch auf die Richtigkeit vertraue, so hat das mit "infantil" und Selbstbetrug nix zu tun, sondern ist lediglich ein Glaubensbekenntnis.
