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Kann Glaube neben Forschungserkenntnissen existieren?
(04-09-2012, 15:37)Bion schrieb:
Zitat:.., dann geht man sogar so weit und bringt sie um, weil sie in ihre Dichtungen hineingeschrieben haben dass man den töten soll der den Islam verlassen hat, und dass Islam das ist was sie sagen, und nicht das was im Koran darüber steht.
Und auch so wird es denen gleich ergehen wie den Bibelfälschern.
Beides sind Unterstellungen, für die Du bisher den Nachweis nicht erbringen konntest.
Den ich Dir erbringen kann, der Beweis für den unteren Satz findet man im Koran,Sure 45 9 Und wenn er auf Grund unserer Verse etwas weiß, treibt er seinen Spott mit ihnen. Leute dieser Art (ulaa§ika) haben eine erniedrigende Strafe zu erwarten.und den Beweis für den oberen Satz hier, dreimal Hadithlehre:

Sahih Bukhari, Band 4, Buch 63, Nr. 260:

Ali verbrannte ein paar Menschen und diese Neuigkeiten erreichten Ibn´Abbas, der sagte: „Wäre ich an seiner Stelle gewesen, hätte ich sie nicht verbrannt, da der Prophet sagte ´Bestrafe niemanden mit der Strafe Allahs´ . Aber kein Zweifel, ich hätte sie getötet , da der Prophet gesagt hat ´Wenn jemand (ein Moslem) seinen Glauben verlässt, dann töte ihn.´“

Sahih Bukhari, Band 6, Buch 61, Nr.577:

Ich hörte, wie der Prophet sagte: „In den letzten Tagen der Welt werden junge Menschen erscheinen, die dumme Ideen und Gedanken haben. Sie werden gut sprechen, aber sie werden den Islam verlassen, wie ein Pfeil, der sein Ziel verpasst. Ihr Glaube wird nicht über den Hals hinausgehen. Also töte sie, wo auch immer du sie finden wirst. Diejenigen, die solche Menschen getötet haben, werden am Tag des jüngsten Gerichts eine Belohnung erhalten.

Das ist diese Irrlere von der ich rede, die Ahadithlehre, erfunden und erdichtet. Und auch dafür gibt es Beweise.

Dies hier ist ein Auszug einer Fatwa, eines isl. Rechtsgutachtens: Die weltliche Strafe [für den Abfall vom Islam] wurde von Allahs Propheten Muhammad, Allahs Segen und Heil seien auf ihm, in der authentischen Überlieferung [arab. Hadith Sahih] bei al-Bukhari und Muslim vorgeschrieben: ,Wer seine Religion [den Islam] wechselt, den tötet.'+http://michael-mannheimer.info/2012/04/11/todes-fatwa-zum-abfall-vom-islam/


(04-09-2012, 15:37)Bion schrieb:
Zitat:…und dann gibts auch noch den Koran, an den wollen sie nicht glauben, weil sie ihn nicht fälschen können, …

Ja, der Text des Korans steht seit Utman fest - nachdem er alle Exemplare vernichten hat lassen, die von seiner Textversion abgewichen sind.
. Neben der Aufschreibung der göttlichen Offenbarung gab es auch zugleich das Auswendiglernen und das Rezitieren des Korans. Diese Tradition blieb bis zu unserer heutigen Zeit lebendig. Die Zahl der Rezitatoren, die zu Lebzeiten des Propheten den Koran auswendig lernten und mündlich vortrugen, betrug mehrere hunderte von seinen Gefährten. Der Prophet erzählte, dass er jedes Jahr während des Monats Ramadan in Anwesenheit des Engels Gabriel eine Revision der bisher offenbarten Koranverse vorgenommen hatte. Im letzten Ramadan vor seinem Tode hat der Engel Gabriel mit ihm den ganzen Koran zweimal wiederholt. Die Schreiber haben auf Instruktion des Propheten den Koran in seiner endgültigen Fassung geschrieben und jeden Vers an seine Stelle im Koran platziert.
Ein Jahr nach dem Tode des Propheten wurden siebzig Koranrezitatoren in der El Yamama Schlacht gegen Mossailama den Lügner getötet. Gleich darauf beauftragte der Kalif Abu Bakr aufgrund des Vorschlags von Omar Ibn El Khattab, Zeid Ibn Thabet, einen der Koranschreiber, die verschiedenen Korandokumente zu sammeln und sie in einer schriftlich fixierten Fassung, die leicht benutzbar ist, aufzuschreiben.
Kriterien für die Authentizität der gesammelten Texte wurden festgelegt: Kein Manuskript wird zugelassen, wenn nicht zwei Zeugen aussagten, dass dieser Text vom Propheten diktiert wurde. Selbstverständlich spielten die Gefährten des Propheten, die den Koran auswendig gelernt hatten, hierbei eine entscheidende Rolle. Nachdem Zeid seine Aufgabe erfüllt hatte, gab er Abu Bakr diese vollständige Fassung des Korans, welcher sie Ibn El Khattab vor seinem Tode übergab. Dieser übergab sie seinerseits vor seinem Tode seiner Tochter Hafsa.
Unter der Herrschaft des Kalifen Osman wurde ein Ausschuss von vier Schreibern gebildet, darunter war auch Zeid Ibn Thabet. Dieser Ausschuss schrieb fünf Kopien des Korans, die dann nach Mekka, Medina, Basra, Kufa, und Damaskus gesandt wurden. Diese Exemplare wurden nach der Fassung, die bei Hafsa, der Mutter der Gläubigen, aufgehoben war, niedergeschrieben. Der Ausschuss hat diese Exemplare mit den auswendig gelernten Koranversen der Rezitatoren aus der Lebzeit des Propheten Mohammed verglichen.
Dies ist der Mushaf, der seitdem in der gesamten islamischen Welt als einheitliche Koranfassung bis heute als mustergültig und unverändert gilt. Kein einziger Muslim hat jemals in vierzehn Jahrhunderten die Gültigkeit dieser überall verbreiteten Koranausgabe bestritten. Viele Orientalisten, darunter Leblois, Muir und der zeitgenössische Orientalist Rudi Paret, haben diese Tatsache bestätigt. Parte schreibt in der Einleitung seiner Koranübersetzung: "Wir haben keinen Grund, anzunehmen, dass auch nur ein einziger Vers im ganzen Koran nicht von Mohammed selber stammt."


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RE: Kann Glaube neben Forschungserkenntnissen existieren? - von Richard Bastian - 02-09-2012, 20:25
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