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Kann Glaube neben Forschungserkenntnissen existieren?
(04-09-2012, 19:06)indymaya schrieb: Hast Du da auch mal was von "Satanischen Versen" gehört?

Den Roman habe ich nicht gelesen, lese keine Romane normalerweise, wenn Du das meinst was von den zwei Versen des Koran behauptet wird dann kann ich Dich aufklären:
Diese Geschichte entstammt wiederum der Ahadithlehre, die ich vollständig ablehne, wie ich ja schon erwähnte, und dort wird sowas erzählt, es ist eine Legende, wohl erdacht um einen Vergleich zur christlichen Geschichte vorführen zu können, es handelt sich dabei um zwei Götzen, und man darf das nicht, zu Götzenbildern beten, aber das weißt Du ja auch, jedenfalls steht dann das nach der Erwähnung der Götzennamen Lat, Uzza und Manat im Koran: 53; 23-25: "Es sind nur Namen, die ihr euch ausgedacht habt - ihr und eure Väter -, für die Allah keinerlei Ermächtigung hinabgesandt hat." Sie folgen einem bloßen Wahn und dem Wunsche (ihres) Ichs, obwohl doch Weisung von ihrem Herrn zu ihnen kam. Kann der Mensch denn haben, was er nur wünscht? Die Menschen, die Hoffnung in die Götzen setzten, bekommen das Erhoffte nicht. Aber Allahs ist die künftige und diese Welt."

Erzählt wird das der Prophet zuerst andere Worte sagte, man dürfe diese Dingens um Fürbitte anrufen, was mit der Lehre des Islam in keiner Weise zu vereinbaren ist, und dass der Teufel es gewesen sei der ihm diese Geschichte eingeflüstert habe, aber wie gesagt, eine Story, ein Märchen, denn letztendlich gilt das was im Koran steht und nicht das was irgendwelche unsinnigen Leute dichten wenn sie sagen, dass zuerst etwas anderes dort gestanden hätte, da könnte ja jeder kommen und irgendetwas behaupten, solche Leute sagen ja auch dass der Prophet gesagt hätte dass die Erde auf einer Schildkröte liegen würde, und wenn die sich bewegt gäbe es Erdbeben, solche Geschichten eben, was solls, lacht man halt mal drüber, ohne etwas Spass wärs doch langweilig, oder nicht?
Diese Fürbitterei ist aber im Volksglaube weiter vertreten, so sind die Leute eben, nicht nur im Christentum, das tun sehr viele in allen möglichen Religionen, so als ob Gott nicht alles wüsste, zu jeder Zeit und immer gleichzeitig alles, für Gott ist das einfach, sogar "einfach" ist schon nicht das rechte Wort, noch viel einfacher als einfach, also einfach so kann Gott alles gleichzeitig, die Welt erhalten, alles wissen, und alles was man sich nur denken kann und noch endlos mehr. Meinst Du da braucht Er einen der Ihm sagt wo es langgeht? Nein, also, braucht Er nicht, und so will Er das auch nicht haben dass wir sowas komisches glauben und tun, irgendwelche Gräber anbetet, also die Leichname sollen für uns bitten, die sind aber doch schon tot! Wie könnten die denn noch irgendetwas für uns tun? Das sind Geschichten von ganz früher, als man noch glaubte dass der Himmel herunterfallen könnte und eben sowas, kann man vergessen, kein Stein, kein Stock, keine Gebeine, keine Kittel von irgendwelchen Gestorbenen nutzen was, auch wenn die Leute noch so fromm waren, wissen wir den ob sie es wirklich waren? Vielleicht haben sie nur so getan? Nein, nichts wissen wir, deshalb auch sollen wir sowas bleiben lassen, weil wir nichts wissen.
(04-09-2012, 19:34)indymaya schrieb: "Man soll Gott mehr gehorchen als den Menschen" ist jeder der etwas gegen Gottes Gebot sagt, z.B. gegen das Gebot: "Du sollst nicht töten" ein falscher Prophet.
Damit hättest Du ganz recht und ich würde Dir auch voll zustimmen, nur, dieses Gebot mag in Deinem Buch so stehen, aber das ist eine verkehrte Übersetzung denn in der Thora steht: "ratsah", das mit "morden" übersetzt wird, "töten" dagegen heißt "harag", und das steht dort nicht, morden also soll man nicht. Diese Wurzel "ratsah" bezieht sich nur auf verbrecherische Tötungshandlungen. Die Übersetzung "Du sollst nicht töten" beruht auf der lateinischen Bibelübersetzung wie sie die römisch-katholische Kirche im Mittelalter verwendete. Beim Bibelvers: "Ich bin es, der tötet und der lebendig macht"(5. Buch Moses 32,39) wird "harag" richtig übersetzt, die Vulgata benutzt dazu das lateinische Verb "occidere", das der Bedeutung von "töten" und nicht von "morden" entspricht. Die Septuaginta übertrug das Gebot mit einem Wort, das nicht "töten", sondern "morden" bedeutet.
So passiert also sowas, man darf eben nicht alles glauben was man liest sondern muss fragen oder selbst suchen, sich zu verteidigen wenn man Unrecht angetan bekommt und dabei der Böse getötet wird verstößt nicht gegen das sechste Gebot, forsche selbst danach wenn Du mir das nicht glauben kannst.


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