01-11-2012, 11:56
Es ging um folgenden Dialog:
Das alles hat mit "real existierend" nichts zu tun, sondern mit Überzeugungen, die man haben kann. Überzeugungen, die leben lassen und einen zur Achtsamkeit mahnen.
Mir erschließt sich nicht, was an dem Statement "Seele ist ..." so unverständlich sein soll. Der geistliche Funke in allen Geschöpfen ist die typische Vorstellung der (hellenistischen) Gnosis (Lichtlehre), wie sie uns im Johannesevangelium begegnet. Diese geistlichen Funken stellt man sich als in die Lebewesen-Welt hinein gefallen vor, aus der sie wieder in die göttliche Sphäre streben. Jesus, der Logos (das wirkmächtige Wort Gottes) nach Johannes, sollte den Menschen die Liebe bringen oder ihnen die Nächstenliebe offenbaren, so dass sie bzw. ihre Seelen sich wieder ihrer göttlichen Herkunft erinnern.
Kennt man sich wenigstens rudimentär im Johannesevangelium aus, so ist eine solche Haltung durchaus verständlich.
(30-10-2012, 23:20)indymaya schrieb:Petronius findet diese Stellungnahme zu Seele unverständlich. Was dann folgt, ist die übliche Gegnerschaft zwischen Glaube und Unglaube, worauf seitens Indymaya hingewiesen wurde.(29-10-2012, 23:40)petronius schrieb: naja, da halt die "unsterbliche seele" nichts real existierendes ist,Seele ist Geist den Gott seinen Geschöpfen gibt, den Pflanzen zum wachsen, wie den Tieren um dem Menschen nützlich zu sein.
Die Verbindung der Seelen zwischen Mensch, Tier und Pflanzen ist die Liebe. Liebe ist auch Geist Gottes und heißt seit 2000 Jahren, Jesus. Was Menschen "Evolution" nennen ist die Unsterblichkeit der Seele von Pflanzen und Tieren. ... Die dem Menschen gegebene Seele kann jeder Mensch zu seiner eigenen machen.
Das alles hat mit "real existierend" nichts zu tun, sondern mit Überzeugungen, die man haben kann. Überzeugungen, die leben lassen und einen zur Achtsamkeit mahnen.
Mir erschließt sich nicht, was an dem Statement "Seele ist ..." so unverständlich sein soll. Der geistliche Funke in allen Geschöpfen ist die typische Vorstellung der (hellenistischen) Gnosis (Lichtlehre), wie sie uns im Johannesevangelium begegnet. Diese geistlichen Funken stellt man sich als in die Lebewesen-Welt hinein gefallen vor, aus der sie wieder in die göttliche Sphäre streben. Jesus, der Logos (das wirkmächtige Wort Gottes) nach Johannes, sollte den Menschen die Liebe bringen oder ihnen die Nächstenliebe offenbaren, so dass sie bzw. ihre Seelen sich wieder ihrer göttlichen Herkunft erinnern.
Kennt man sich wenigstens rudimentär im Johannesevangelium aus, so ist eine solche Haltung durchaus verständlich.
(30-10-2012, 23:20)indymaya schrieb: Selbst wenn eine Art "ausstirbt" hat Gott, Zeit und Macht, sie neu zu "schaffen".Dieser Einschub ist im Grunde irrelevant, passt aber ganz gut in die gnostischen Einflüsse auf das Christentum. Allerdings darf man dabei die Achtsamkeit vor dem bestehenden Leben (mit göttlichem Funken, Seele) nicht vergessen. Insofern ergibt sich kein Grund, Lebewesen unnötigen Schaden zuzufügen beispielsweise durch Vernichtung ihres Lebensraums.
Mit freundlichen Grüßen
Ekkard
Ekkard

