30-11-2012, 10:57
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 30-11-2012, 11:00 von schmalhans.)
Moral: der Glaube, dass es Gut und Böse gibt
Ethik: die Lehre, dass meine Handlungen immer sowohl positive als auch negative Auswirkungen haben
Die Antike (also der Zeitraum 500 vor Beginn und 500 nach Beginn der Zeitrechnung) ist eine Zeit, in der sich menschliches Denken verändert. Überall auf der Welt sprießen neue Religionen aus dem Boden, aber viel wichtiger - die Philosophie entsteht. Allen gemeinsam ist, dass mein Verhalten den Mitgliedern meiner Gemeinschaft gegenüber direkte Auswirkungen auf mein Wohlbefinden hat. Unterschiedlich sind nur die Wege, wie man dieses Wohlbefinden erreicht. Da macht das Chrsitentum keine ausnahme. Neu war der Fokus auf Verzicht auf Rache und die Betonung der Feindesliebe und das Ertragen des Schicksals (und ist damit relativ nah an der Stoa dran). Auch hat das Christentum nur ansatzweise ein System von (spirituellen) Übungen entwickelt (amders als etwa der Buddhismus) und keine Wissenschaft betrieben (wie Platon und Aristoteles oder später der Islam). Interessant finde ich auch, dass das nicht nur im Mittelmeerraum passiert, sondern parallel auch in Indien und China. Es ist also ein weltweites Phänomen und nicht auf das Christentum beschränkt.
Ethik: die Lehre, dass meine Handlungen immer sowohl positive als auch negative Auswirkungen haben
Die Antike (also der Zeitraum 500 vor Beginn und 500 nach Beginn der Zeitrechnung) ist eine Zeit, in der sich menschliches Denken verändert. Überall auf der Welt sprießen neue Religionen aus dem Boden, aber viel wichtiger - die Philosophie entsteht. Allen gemeinsam ist, dass mein Verhalten den Mitgliedern meiner Gemeinschaft gegenüber direkte Auswirkungen auf mein Wohlbefinden hat. Unterschiedlich sind nur die Wege, wie man dieses Wohlbefinden erreicht. Da macht das Chrsitentum keine ausnahme. Neu war der Fokus auf Verzicht auf Rache und die Betonung der Feindesliebe und das Ertragen des Schicksals (und ist damit relativ nah an der Stoa dran). Auch hat das Christentum nur ansatzweise ein System von (spirituellen) Übungen entwickelt (amders als etwa der Buddhismus) und keine Wissenschaft betrieben (wie Platon und Aristoteles oder später der Islam). Interessant finde ich auch, dass das nicht nur im Mittelmeerraum passiert, sondern parallel auch in Indien und China. Es ist also ein weltweites Phänomen und nicht auf das Christentum beschränkt.
Es gibt weder gut noch böse in der Natur, es gibt keine moralische Entgegensetzung, sondern es gibt eine ethische Differenz. (Gilles Deleuze)

