30-11-2012, 14:20
(30-11-2012, 09:40)Lelinda schrieb: Der Glaube an einen auferstandenen Gott sollte wohl ursprünglich (also im Frühchristentum, als die Christen noch verfolgt wurden und an eine spätere Macht noch nicht einmal zu denken war) den Anhängern Trost und die Hoffnung auf Besserung wenigstens nach dem Tod vermitteln, sie also - trotz der Verfolgung - bei der Stange halten.
Soweit ich das verstanden hatte, als ich noch ans Christentum geglaubt habe und denke dass sich da bis heute nichts geändert hat, ist die Kreuzigung und Auferstehung die zentrale Doktrin im Christentum. Der Mensch ist von Geburt an böse. Damit er gerettet werden kann, hat sich der Gott gewissermassen selbst geopfert. Bezieht sich da auf die uralten Blutriten, bei denen man seine Sünden auf ein Opfertier übertragen hat und dieses schlachtete. Vertreter der christlichen Religionen betonen das auch immer wieder, wobei sie natürlich den Bezug auf die anderen Blutopfer meistens weg lassen. Mich würde interessieren, ob das die Christen hier im Forum genau so sehen.

