02-12-2012, 13:16
(01-12-2012, 13:11)Lelinda schrieb: an der Rettung der Ehebrecherin sieht, wo er dafür sorgte, dass das Gesetz nicht verstreckt werden konnte, .. Analog sollte man ja auch keinen Dieb verfolgen – ich vermute mal als Grund, um diesen vor der Justiz zu bewahren.Die Strafe für Ehebruch war die Steinigung zum Tode, die Strafe für Diebstahl war abhängig von gestohlenen Gut. "Wer eine geschiedene Frau heiratet, begeht ebenfalls Ehebruch." (Matt. 5. ) Es wurde die Steinigung abgesetzt und dafür ein unmögliches Gesetz erfunden, nebenbei.
Wie kommst Du auf Deine Analogaussage?
(01-12-2012, 13:42)schmalhans schrieb: Selbstverständlich braucht es für weltliche Macht keine Religion - Parteien sind auch prima - , sie eignet sich nur besonders gut dafür, denn Religionsgemeinschaften sind nicht demokratisch strukturiert und ermöglichen die "ewige" Bindung.Glaube gehört sehr wohl zur weltlichen Macht, hier der Glaube an die Rechtschaffenheit und Wahrheit der staatlichen Ordnungen, diese sind aber keinesfalls "demokratisch strukturiert" und werden auch mit aller Härte durchgesetzt.
(02-12-2012, 11:24)schmalhans schrieb:Man glaub dass das wozu man die Absicht hat gut ist weil man es so gelernt hat. Wissen ist ein Begriff der verschieden betrachtet wird, er hat im Islam eine weitergehende Bedeutung als in unserem Kulturkreis und gründet sich mit auf Erfahrungen die man hier nicht haben kann.(02-12-2012, 01:56)Mustafa schrieb:Und woher weiß du, dass alles, was du diesbzüglich machst und glaubst, richtig ist und richtig ausgeführt ist?(02-12-2012, 00:29)Ekkard schrieb: ...was unsere Theologen zu sagen haben...Warum sollte ich deren Ideen nicht folgen, wenn sie mir in den Kram passenDem kann ich auch als Muslim voll zustimmen.
Ich habe mich nur vor Allah zu verantworten, und brauche sicher keinen Vorbeter.
Man kann zwar erklären um was es dabei geht, aber man weiß auch aus Erfahrung dass hier kaum etwas davon begriffen wird.
Zum eigentl. Thema: Moral/Ethik gehören zur Religion dazu, sie sind Pfeiler der Gesellschaft und waren das auch schon immer, egal um welche Religion es sich handelt.
Christen geben gerne an dass ihre Religion diese Werte zuerst erschaffen hat, dass diese Religion die Erbsünde mit all ihren Folgen in die Welt gebracht hat übersehen sie dabei, wie auch übersehen wird dass alle moralischen Werte schon lange vor dieser Religion existierten.
"Glaube heißt Nicht-wissen-wollen, was wahr ist", ein schöner Satz von Nietzsche.
