03-12-2012, 10:26
(03-12-2012, 01:52)schmalhans schrieb:(02-12-2012, 17:28)petronius schrieb:(02-12-2012, 11:18)schmalhans schrieb: Es geht aber gerade nicht darum, ob die Fans resp. Mitglieder Maurer oder Manager sind, sondern was ein Abseits ist
dem fußballfan?
sicher weiß er, was das ist. das ist aber nicht der grund, warum er mit vielen anderen zusammen ins stadion geht
Nein, mir. Das Thema ist: wer legt die Regeln und Inhalte fest und gefallen mir die (und nicht: welchen Beruf übst du aus?)
wenn du aber do gar kein fußballfan bist, auch keiner sein willst - was gehts dich überhaupt an?
das thema des fußballfans, der grund, warum er einer ist, ist nicht, "wer die Regeln und Inhalte festlegt"
wir erinnern uns: du fragtest, "was für einen Sinn dann diese Gemeinschaft macht", wenn"jede/r glauben kann, was er/sie will" - und ich habe dir anhand des fußballbeispiels geantwortet
ich muß nicht alle ansichten mit allen mitgliedern in einer gemeinschaft teilen, um mich dieser gemeinschaft zugehörig und in ihr wohl zu fühlen
anderes beispiel, vielleicht verstehst du es jetzt: ich bin als motorradfahrer mitglied eines motorradklubs. uns verbindet das motorradfahren, das interesse am motorradfahren, die gemeinschaftliche ausübung des - motorradfahrens. über die regeln des motorradfahrens sind wir dennoch unterschiedlicher auffassung. der eine fährt ein naked und kann mit choppern nichts anfangen, der andere findet enduros peinlich und würe sich nie auf eine solhe setzen. der eine hält jede geschwindigkeitbegrenzung ein, der andere läßts krachen. aber alle zusammen sind wir motorradfahrer, und bei gemeinsamen ausfahrten halten wir uns auch an einen "gemeinsamen ritus"
(03-12-2012, 01:52)schmalhans schrieb: Prima. Du machst deins, ich mach meins.
dann wirst du ja nichts dagegen haben, wenn ich in gleicher manier über die lächerlichkeit organisierten atheistentums zum zwecke der blindwütigen religionsfeindschaft lästere
einen gott, den es gibt, gibt es nicht (bonhoeffer)
einen gott, den es nicht gibt, braucht es nicht (petronius)
einen gott, den es nicht gibt, braucht es nicht (petronius)

