(09-12-2012, 22:44)Ekkard schrieb: Die Aufklärung entwickelte sich gegen den Widerstand der Kirchen. Das heißt aber nicht, dass es das alleinige Verdienst Ungläubiger gewesen sei
das hat ja auch keiner gesagt . nur, daß der humanismus nicht auf christlichem fundament baut (was die herleitung des anspruchs betrifft, nicht die individuelle glaubenszugehhörigkeit des humanisten)
(09-12-2012, 22:44)Ekkard schrieb:(09-12-2012, 15:29)petronius schrieb: ich sags noch mal: nach christlichem (vielleicht nicht unbedingt nach deinem atheistisch-"christlichen") verständnis ist der mensch in allem auf gott angewiesen und diesem untertan, ...Da würde mich aber mal eine Umfrage interessieren, welche Christen so einen Schmarren glauben - vor allem, wenn ich mir die ganzen Hintertürchen ansehe. Meine protestantischen Mitchristen und ich glauben so (etwas) nicht
daß du die lehrmeinung nicht teilst, ist bekannt
wer noch nicht mal an die reale existenz eines gottes glaubt, der glaubt selbstverständlich auch nicht an dessen absolute autorität
daß den meisten taufscheinchristen die christliche lehrmeinung ebenfalls am ast vorbeigeht, ist auch bekannt
ändert aber auch nichts an dieser - sonst zeig mir doch bitte die entsprechenden offiziellen verlautbarungen
und zur zeit, als der humanismus entstand, war die lehrmeinung - wie auch die allgemein verbreitete ansicht des (gläubigen) volks erst recht keine andere als die, daß eben der mensch in allem auf gott angewiesen und diesem untertan
ist
du magst es drehen und wenden, wie du willst - das konzept der dem menschen von sich heraus eigenen und unveräußerlichen würde ist nicht auf christlichem mist gewachsen
einen gott, den es gibt, gibt es nicht (bonhoeffer)
einen gott, den es nicht gibt, braucht es nicht (petronius)
einen gott, den es nicht gibt, braucht es nicht (petronius)

