04-01-2013, 20:01
(04-01-2013, 18:57)konform schrieb:(02-01-2013, 18:05)Gundi schrieb: Aber was willst du damit beweisen? Für verschiedene Alter werden verschiedenen Methoden benutzt. Über eine angeblich fehlerhafte K-Ar-Methode sagt das doch aber nichts aus.Rolf Jessberger stellt in seinem Buch “Kreationismus. Kritik des modernen Antievolutionismus”
das Beispiel einer K-Ar-Datierung vor.
Das Ergebnis weicht um mehr als das Zweihunderttausendfache vom tatsächlichen ab. Das ist kein Einzelfall. Auch Datierungen mit anderen Isotopen sind höchst widersprüchlich.
Mal davon abgesehen dass dieses Werk nicht gerade aktuell ist (1990) erscheint mir das Buch eher Kritiker deiner kreationistischen Sichtweise zu sein. Folgendes findet sich in einer Rezension:
"Der Biochemiker Jeßberger (z. Z. Department of Biochemistry, Stanford University Medical Center, California) schreibt aus Sorge um Verfälschungen des grundsätzlichen Bildes der Biologie und um die Bemühungen um Einfluß "kreationistisch-fundamentalistischer Ideologien" in den Schulen. Jeßberger will die seiner Meinung nach unhaltbare Argumentation der Antievolutionisten aufdecken und besonders Lehrern, Studenten, Oberstufenschülern, aber auch Theologen und Geisteswissenschaftlern argumentativ beistehen. "Schließlich sind es oft gerade Nicht-Naturwissenschaftler, die Mühe haben, den Fallstricken der teilweise geschickt aufgebauten kreationistischen Argumentation zu entgehen" (S. 7). Neben einer teilweise ausführlichen Besprechung von Detailargumenten der "Kreationisten" (Kap. 5) widmet sich der Autor der wissenschaftstheoretischen Problematik (Kap. 4). Er bestreitet die Wissenschaftlichkeit des Kreationismus damit, daß dessen Grundthesen nicht falsifizierbar seien, daß er in sich widersprüchlich sei und im Widerspruch zu den empirischen Daten stehe und keinen Erklärungswert besitze (S. 53ff.)."
(04-01-2013, 18:57)konform schrieb: Für eine nach der konventionellen Geo-Chronologie ca. 4.000 Millionen Jahre alte Probe ergab die Altersbestimmung mittels der U-Pb-Methode lediglich um die 1550 Millionen Jahre (N. W. Roland in “Geological Evolution of Antarctica”, S. 163)
Sollte das alles so richtig sein, wird es sich schon irgendwann in der Wissenschaft durchsetzen.
(04-01-2013, 18:57)konform schrieb: Der bei Evolutionsanhängern beliebte Einwand, die K-Ar-Datierung sei eben nur auf altes Gestein anwendbar, klingt reichlich hilflos. Denn woran soll der Unterschied zwischen altem und jungem Gestein erkannt werden?
Lagerungsverhältnisse, Fossilien, Stratigraphie...
Absolute Alter eben über Isotope.
(04-01-2013, 18:57)konform schrieb:(02-01-2013, 18:05)Gundi schrieb: Bei dir klingt es so, als ob der Wissenschaftler wahllos eine Methode nimmt, mit welcher er datiert. So läuft das in der Realität aber nicht. Das ist u.a. abhängig vom Alter, Material und Geschichte des Materials.Ich glaube recht gut zu wissen, welches Material mit welchen Isotopen datiert wird.
Macht nicht wirklich den Eindruck. Ich vertraue da eher den Geochemikern, sorry.
(04-01-2013, 18:57)konform schrieb: Aber auch die Verwendung unterschiedlicher Isotopen für ein und diesselbe Probe kann das zutreffende Alter nicht liefern, da keine der Methoden eichbar ist...
Was konkret meinst du?
