18-10-2013, 14:01
Als sich das Christentum noch nicht so weit vom Urchristentum entfernt hatte, war die Beachtung des 1. bzw. 2. der Zehn Gebote noch als verbindlich angesehen. Daher findet man aus der Zeit vor dem sechsten Jahrhundert in Süddeutschland auch keine oder kaum Kultgegenstände wie etwa Goldblattkreuze. Immerhin gab es Irenäus zufolge bereits im 2. Jahrhundert in Köln eine christliche Gemeinde...
Zitat aus Wikipedia zu “Frühchristliche Kunst”:
Ich habe bisher keine Arbeit kennen gelernt, in der die Wirkung von religiösen Bildern auf den Menschen untersucht wurde. Ich bin aber davon überzeugt, dass das Bilderverbot aus gutem Grund in den Dekalog aufgenommen wurde. Jedenfalls gehe ich davon aus, dass dem Gründer des Christentums nicht in erster Linie an Mitleid über sein Leiden und Tod gelegen war. An Dankbarkeit im Hinblick auf den Sinn Seines Todes allerdings schon...
Zitat aus Wikipedia zu “Frühchristliche Kunst”:
Zitat:Die führenden Christen der Urkirche bezweifelten bis in das dritte Jahrhundert dass es eine christliche Kunst geben könnte welche im Stande sei, dem geistigen Wort der Offenbarung sichtbare Gestalt zu geben. So antwortete der Christ Octavius gegen Ende des 2. Jahrhunderts auf den Vorwurf des Fehlens einer christlichen Kunst:
„Welchen Tempel soll ich ihm bauen, da diese ganze Welt, das Werk seiner Hände, ihn nicht zu fassen vermag? ... Müssen wir nicht besser in unserer Seele ihm ein Heiligtum errichten, nicht lieber in unserer Brust eine Stätte weihen?“
Ich habe bisher keine Arbeit kennen gelernt, in der die Wirkung von religiösen Bildern auf den Menschen untersucht wurde. Ich bin aber davon überzeugt, dass das Bilderverbot aus gutem Grund in den Dekalog aufgenommen wurde. Jedenfalls gehe ich davon aus, dass dem Gründer des Christentums nicht in erster Linie an Mitleid über sein Leiden und Tod gelegen war. An Dankbarkeit im Hinblick auf den Sinn Seines Todes allerdings schon...

