17-11-2013, 01:38
(16-11-2013, 17:36)Blackysmart schrieb: Zweifel an der Richtigkeit des eigenen Glaubens wird vor allem bei den monotheistischen Religionen nicht geduldet. Gläubige müssen wie bei einer Gehirnwäsche das auswendig gelernte Glaubensbekenntnis immer und immer wieder wiederholen, bis man das geglaubte wirklich zweifelsfrei "glaubt".Du beziehst dich auf Gespräche mit Gläubigen. Die Frage, direkt gestellt, wird kaum wirklich verstanden. So bekommst du ziemlich apodiktische Antworten.
Man kommt erst in Gesellschaft und bei vielen Gesprächen dahinter, dass Glaube nie über jeden Zweifel erhaben sein kann. Heraus kommt meistens ein Satz, der sinngemäß lautet: "Für dich mag etwas anderes richtig sein, für mich aber gilt die Zuversicht auf das Wirken Gottes (oder was auch immer mit beispielhaften Erlebnissen)".
Es wird also ganz klar unterschieden zwischen objektivem Sein und subjektiven Bedingungen.
Mit freundlichen Grüßen
Ekkard
Ekkard

