05-01-2014, 19:46
(05-01-2014, 19:37)Harpya schrieb: Zweifel, da Tumore sehr häufig sind, besonders in manchen
Altersgruppen, könnte man auch annehmen, das sie Evolution in bestimmter Weise behindern, was auch eine Auswirkung ist.
Sozusagen, wenn sich Evolution in eine bestimmte Richtung entwickelt
eine Art Tumorbremse greift.
Natürlich schwer zu sagen, da man ja nicht weiss, wie es ohne Tumore wäre.
Irgendwie scheint bei Dir auch ein gewisses Missverstaendnis darueber, was Evolution ist, zu bestehen. Was verstehst Du unter "Evolution in bestimmter Weise behindern"? Wie kann man Evolution behindern?
Wie Du schon sagst, Tumore sind haeufig in manchen Altersgruppen (im Prinzip ist es ein relativ linearer Anstieg der Tumorhaeufigkeit mit dem Alter), und zwar bei aelteren Leuten. Wo es fuer die Evolution keinerlei Auswirkung hat, oder die Auswirkung mehr oder weniger neutral ist. Die Kinder sind aus dem Haus, die Gene sind also weitervererbt, und vom evolutionaeren Standpunkt ist damit alles getan, was zu tun ist.
Da der Mensch ein soziales Wesen ist, gibt's auch ein paar soziale Auswirkungen, aber ich denke mal, die halten sich die Waage. Ein verstorbenes Elternteil kann natuerlich nicht mehr seinen Einfluss fuer das Weiterkommen seiner Sproesslinge einsetzen, was wohl ein gewisser Nachteil ist. Auf der anderen Seite erbt der Nachwuchs frueh, was ein gewisser Vorteil ist. Wenn wir hier schon ueber so etwas reden wollen; das will ich aber nicht weiter auswalzen. Merke Dir einfach, dass das, was mit Leuten uber 50 oder 55 passiert, evolutionaer groesstenteils ohne Belang ist.

