15-04-2014, 22:36
Was ist Wissenschaft ? Es sind die streng Kausalitätsläubigen, die jede von Gott geoffenbarte Weisheit leugnen. Sie anerkennen nur Ursache und Wirkung. 1860 standen ihnen noch keine leistungsfähigen Mikroskope zur Verfügung, sie sahen die Bakterien noch nicht, und was man nicht sieht, gibt es für solche Leute nicht . . .
Die wissenschaftliche Methode der Kausalität ist ja sehr gut, verheerend ist es immer dann, wenn sie nicht bereit ist zuzugeben, daß ihr eben auf Schritt und Tritt Grenzen gesetzt sind – wie 1860 mit den damaligen primitiven Mikroskopen. Und in 100 Jahren werden die Schulkinder so manchen heutigen Schulmediziner verlachen.
Zurück zum Allgemeinen Krankenhaus.
Es war eine unerklärlich hohe Sterblichkeit bei den Wöchnerinnen in dieser Klinik. Wenn eine Frau eine schwierige Geburt hatte
(zB Steißgeburt) und daher ins Allgemeine Krankenhaus eingeliefet wurde, war das so gut wie ihr Todesurteil. Die wiener Bevölkerung hatte Angst vor dieser großen Klinik.
Erst der aufmerksame Thorastudent Ignaz Semmelweis schlug Alarm !
Er berief sich auf die Vorschriften der Bücher Mose, daß man sich gründlich reinigen und umkleiden müsse, nachdem man mit einer Leiche in Berührung gekommen ist. Unglaublich aber wahr: er wurde von den führenden Medizinern verlacht ! Sie nannten ihn einen jüdischen Narren. Die Wissenschaftler wollten sich von einem Thorastudenten nichts sagen lassen – für sie galten die Vorschriften der Thora als Aberglaube, der überwunden werden müsse . . .
Erst langsam, sehr langsam setzte sich Ignaz Semmelweis mit seinen mosaischen Ansichten gegen die Wissenschaftler durch. In dieser allzulangen Zeit starben viele Mütter und hinterließen bedauernswerte Waisen.
Semmelweis forderte in der von ihm geleiteten Geburtsstation die Ärzte auf, sich jedesmal nach dem Besuch des Seziersaals die Hände
in einer wäßrigen Chlorkalklosung zu spülen und überwachte persönlich die Einhaltung dieser von ihm aufgestellten Vorschrift. Dies ließen sich die ihm unterstellten Ärzte nicht gefallen, sie versuchten diese Vorschrift bei jeder sich bietenden Gelegenheit zu unterlaufen und informierten die Primarärzte und Professoren. Es entstand ein Kleinkrieg zwischen dem thoragläubigen Semmelweis und der Professorenschaft. Er wurde von der Wissenschaft boykottiert, seine Vorgesetzten legten ihm Steine in den Weg wo sie nur konnten und luden dadurch seine Kollegen ein, ich zu mobben.
Erst nach langer Zeit machte die Wissenschaft Fortschritte, indem sie leistungsfähigere Mikroskope erhielt, mit denen man erstmals Bakterien sehen konnte. Nun sprang – viel zu spät – die Wissenschaft auf den Zug auf und Ignaz Semmelweis wurde anerkannt. Er erhielt noch lange vor Ausbruch des Ersten Weltkriegs von der dankbaren Bevölkerung den Beinamen 'Retter der Mütter'
Die wissenschaftliche Methode der Kausalität ist ja sehr gut, verheerend ist es immer dann, wenn sie nicht bereit ist zuzugeben, daß ihr eben auf Schritt und Tritt Grenzen gesetzt sind – wie 1860 mit den damaligen primitiven Mikroskopen. Und in 100 Jahren werden die Schulkinder so manchen heutigen Schulmediziner verlachen.
Zurück zum Allgemeinen Krankenhaus.
Es war eine unerklärlich hohe Sterblichkeit bei den Wöchnerinnen in dieser Klinik. Wenn eine Frau eine schwierige Geburt hatte
(zB Steißgeburt) und daher ins Allgemeine Krankenhaus eingeliefet wurde, war das so gut wie ihr Todesurteil. Die wiener Bevölkerung hatte Angst vor dieser großen Klinik.
Erst der aufmerksame Thorastudent Ignaz Semmelweis schlug Alarm !
Er berief sich auf die Vorschriften der Bücher Mose, daß man sich gründlich reinigen und umkleiden müsse, nachdem man mit einer Leiche in Berührung gekommen ist. Unglaublich aber wahr: er wurde von den führenden Medizinern verlacht ! Sie nannten ihn einen jüdischen Narren. Die Wissenschaftler wollten sich von einem Thorastudenten nichts sagen lassen – für sie galten die Vorschriften der Thora als Aberglaube, der überwunden werden müsse . . .
Erst langsam, sehr langsam setzte sich Ignaz Semmelweis mit seinen mosaischen Ansichten gegen die Wissenschaftler durch. In dieser allzulangen Zeit starben viele Mütter und hinterließen bedauernswerte Waisen.
Semmelweis forderte in der von ihm geleiteten Geburtsstation die Ärzte auf, sich jedesmal nach dem Besuch des Seziersaals die Hände
in einer wäßrigen Chlorkalklosung zu spülen und überwachte persönlich die Einhaltung dieser von ihm aufgestellten Vorschrift. Dies ließen sich die ihm unterstellten Ärzte nicht gefallen, sie versuchten diese Vorschrift bei jeder sich bietenden Gelegenheit zu unterlaufen und informierten die Primarärzte und Professoren. Es entstand ein Kleinkrieg zwischen dem thoragläubigen Semmelweis und der Professorenschaft. Er wurde von der Wissenschaft boykottiert, seine Vorgesetzten legten ihm Steine in den Weg wo sie nur konnten und luden dadurch seine Kollegen ein, ich zu mobben.
Erst nach langer Zeit machte die Wissenschaft Fortschritte, indem sie leistungsfähigere Mikroskope erhielt, mit denen man erstmals Bakterien sehen konnte. Nun sprang – viel zu spät – die Wissenschaft auf den Zug auf und Ignaz Semmelweis wurde anerkannt. Er erhielt noch lange vor Ausbruch des Ersten Weltkriegs von der dankbaren Bevölkerung den Beinamen 'Retter der Mütter'

