13-05-2014, 11:58
(12-05-2014, 23:51)bridge schrieb: ganz oft bin ich hier auf diese Frage gestoßen.
Die Ungläubigen verlangen einen Gottes Beweis.
Den verlangen die Ungläubigen vor allem dann, wenn ein Gläubiger mal wieder die Moralkeule auspackt, meint unbedingt missionieren zu müssen oder wissenschaftliche Erkenntnisse durch heilige Schriften als falsch versucht abzutun.
Also immer dann, wenn der Glaube des Gläubigen auch den Ungläubigen berührt.
Nicht aber aufgrund des Glaubens an und für sich. Den muss jeder mit sich selbst in Einklang bringen.
(12-05-2014, 23:51)bridge schrieb: Dabei sollte jedem ,bei ein wenig nachdenken klarweden,das es solchen Beweis gar nicht geben kann.
Richtig. Nur spricht dass in meinem Verständnis eher gegen den Gottesglauben.
(12-05-2014, 23:51)bridge schrieb: Denn wie könnte ein entlicher Mensch ,den Unentlichen begreifen können?
Das wäre als versuchte man einer Ameise die Welt zu erklären.
Dennoch maßt sich der Gläubige an, konkrete Aussagen über Gott ud sein Wirken zu machen. Er maßt sich sogar an, zu wissen was der "Unendliche" von uns möchte und wie wir uns laut ihm zu verhalten haben.
(12-05-2014, 23:51)bridge schrieb: Für die Bibel ist die Existenz Gottes, seine Allmacht und Allwissenheit, so selbstverständlich, dass keine Notwendigkeit gesehen wird, das noch näher zu begründen.
Derlei Argument kann nur denjenigen "überzeugen", der bereits an Gott glaubt.
(12-05-2014, 23:51)bridge schrieb: aber Gott wirklich begreifen werden wir nicht können.
Dennoch scheuen sich die Religionen nicht davor, ihm konkrete Eigenschaften zuzuordnen und zu wissen was er vom Menschen möchte.
(12-05-2014, 23:51)bridge schrieb: Jesus hat gesagt;wenn ihr mich seht,seht ihr den Vater.
Allerdings ist Jesus „nur“, die für uns „bekömmliche Ausgabe“ von Gott. Die dem Menschen zugewandte Seite Gottes. Im Übrigen bleibt Gott weiterhin verborgen und unbegreiflich.
Jesus zeigt uns wie Gott als Vater ist.Langmütig,barmherzig,gnädig,liebevoll,......
Gott ist aber auch der gerechte Richter, und die Bibel sagt ;es ist schrecklich in die Hände des lebendigen Gottes zu fallen.
Man kann Gott nicht über die Bibel beweisen. Das ist ein klassischer Zirkelschluss, da die Bibel ja Gottes Existenz immer schon vorraus setzt.
(12-05-2014, 23:51)bridge schrieb: Und hier haben wir ein Problem,-das können wir nämlich nicht.
So sehr wir uns bemühen,wir werden nie diesem Maßstab gerecht werden.
Ein sehr sympathischer Gott, der dem Menschen eine Aufgabe gibt, die dieser gar nicht erfüllen kann.
Warum sollte dies jemanden zum Glauben führen?
(12-05-2014, 23:51)bridge schrieb: Aber um dieses wird es gehen ,wenn du vor dem Richterstuhl Gottes treten wirst,und das wirst du
ob du willst oder nicht,ob du an Gott glaubst oder nicht...
Eine imho anmaßende Behauptung.
Es ist immer wieder erstaunlich, mit welcher Sicherheit manche Gläubige ihre Aussagen tätigen
(12-05-2014, 23:51)bridge schrieb: Allerdings war das eine Sache die sich über Jahre entwickelt hat.
Das war mir nicht so klar vor Augen,wie ich es hier schreibe.
Auch bei mir war es eine Sache von Jahren, bis ich endgültig wusste, dass ich mit glauben nichts anfangen kann.
So ist das halt, verschiedene Menschen kommen zu verschiedenen Ergebnissen.
Aber seine Sicht als die wirklich wahre und richtige hinzustellen ist schon recht dreist.
(12-05-2014, 23:51)bridge schrieb: Doch eines Tages ,als ich Leuten begegnet bin die Jesus kannten ,den Erlöser ,da war das Puzzel komplett
und ich sagte mir;ja ,wenn dieser Jesus das ist was die behaupten,dann will ich ihn.
Also eher ein Geschmacksurteil? Das gefällt mir, das nehme ich?
(12-05-2014, 23:51)bridge schrieb: Wer sich also auf seine Gerechtigkeit berufen will,bitte.
Wer seine Sündhaftigkeit,Unvollkommenheit erkannt hat,der braucht nur zu Jesus gehen und das großartigste Geschenk anzunehmen das man sich nur vorstellen kann.
Amen.
Er kann aber auch zu dem Schluss kommen, dass Schlüsselwörter wie "Sündhaftigkeit" und "Unvollkommenheit" überhaupt erst durch den Gottesglaube ihre Bedeutung erlangen.
Wer ohne Gott auskommt, sieht den Menschen auch nicht als sündhaft (da er ja gegen keine Gottesgebote sündigt) oder unvollkommen (gegenüber dem vollkommen Gott).
Du bedienst dich in deiner Argumentaion also schon wieder Wörtern, die ohne Gott selbst nicht auskommen. Zirkelschluss.
