26-05-2014, 23:43
Zitat: bridge schrieb: Die Sonne verwandelt sich nicht um Finsterniss zu bewirken,sondern verschwindet am Horizont.
Es ist also die Abwesenheit der Sonne, das Finsterniss bewirkt.
Und so ist die Abwesenheit Gottes ,das Dunkelheit,das Böse ,Hass etc. bewirkt.
Ob diese Allegorie wirklich so sinnvoll ist? Ich kann mir nur schwer einen Gott vorstellen, der in einer Form existiert, die irgendwo verortet (und dementsprechend woanders grade nicht) ist. Der geht ja nicht mal eben Zigaretten kaufen und kann dann für ein paar Jahrhunderte nicht mehr so gut aufpassen. Wenn wir von einem allmächtigen Gott ausgehen, ist seine "Abwesenheit" (was ja nur fehlende Einflussnahme sein kann) doch auf jeden Fall selbst gewählt. Somit haben wir wieder Gott in der Verantwortung für Dunkelheit, das Böse, Hass und was uns sonst noch für gruselige Wörter einfallen.
Zugegeben Keksdose,das ist ein guter Einwand.
hmmmm........
die Lösung ist aber doch recht einfach,und zwar wenn wir genau beim Beispiel der Sonne bleiben.
Und ich glaube das man darin viel ablesen und erkennen kann.
Die Sonne ist immer da,wie auch Gott immer da ist.Es ist nicht die Sonne die sich abwendet und es wird dunkel,sondern die Erde dreht sich weg. Und in der Entsprechung ist es die Menschheit die sich von Gott abwendet.
Und in einer Disskusion mit Gundi habe ich dasAgument aus der Physik gebraucht
Das Dunkelheit die Abwesenheit von Licht ist.
Oder ebend das Dunkelheit dieAbwesenheit der Sonne ist.
Ich glaube das Freiheit des Willens,den Gott dem Menschen gab,einen "Ort" bedingte an dem Gott nicht ist,oder an dem Er sich verbirgt.
Demnach ist die "Erschaffung" des "Ortes" zwar Gottes Sache,das Betrteten aber, die Wahl des Menschen und somit auch seine Verantwortung.
