(11-03-2015, 23:34)Ekkard schrieb:(11-03-2015, 20:11)Geobacter schrieb: Wenn Jesus, sein Vater und der sogenannten heilige Geist ein und das selbe Wesen sind, nämlich Gott, dann kann es nichts geben, was Jesus nicht wusste.Nun, wir müssen unterscheiden.
Bei der Trinität und vielen anderen "nachösterlichen" Gemeindebildungen handelt es sich um Verehrungsformen, formalen Bekenntnissen zur Umschreibung des Heiligen. Solche "Verehrungsformen" folgen keiner Logik, sondern streben Erhabenheit an. Sie zu hinterfragen ist so sinnfrei, die die Frage warum das Meer so groß ist.
Die Lehre liegt hingegen in Aussprüchen Jesu - ggf. in der so genannten Bergpredigt zusammen gefasst - vor, sehr kompakt in der Goldenen Regel (Lk 6, 31). Danach ist es schnurz, was Jesus gewusst hat und Gott nicht oder umgekehrt. Solche Sophistereien hat man im Mittelalter in der Scholastik betrieben. Das ist bestenfalls so etwas wie mittelalterlich-magische Fiktion - in Anlehnung an Sciencefiction.
Kenne und verstehe deine Meinung und teilweise teile ich sie auch. Aber meine Frage an Maya stand in einem anderen Zusammenhang, b.z.w. hat einen anderen Hintergrund.
Ansonsten bin ich der Überzeugung, dass die "Gemeinde" für ein "Rudel" steht und innerhalb der Gemeinde mag Deine Auslegung des Glauben ja gut gehen. Es gibt aber nicht nur diese ( "eine") Gemeinde und ab hier wird dann der Gott Glaube schnell mal zum Kriegsgott für unlösbare Konflikte und der natürlich immer nur den Guten beistehen soll, weil zu denen gehört man immer selber, oder sonst wenigstens den eigenen Gemeinde- und Rudelmitgliedern, wenn man selber mal nicht da ist.
Also sprach der Herr: "Seid furchtbar und vermehret euch".........

