22-04-2015, 14:56
@Ulan:
Was soll denn für eine Rolle spielen, in welcher Sprache der "Ur-text" verfaßt worden ist? Glaubst du im Ernst der Ur-mensch war "Hebräer" und Erfinder der Mythen? Das wesentliche daraus ist den Ägyptern und Persern geklaut, aber nicht mal die können als die eigentlichen "Urheber" der Mythen angenommen werden, weil die wahren Urheber schlichtweg nicht mehr sicher ermittelt werden können. Man kann lediglich behaupten dass sie dem Verstand entspringen, also dem Logos, also dem HErrn alias Hirrn. Habt ihr Petersilie auf den Ohren?
Der deutsche Christ ist auf die deutsche Bibel eingeschworen, und nicht auf den Ur-text, und Deutsch ist nicht auch nur um ein Jota mehr oder weniger schlecht, als Hebräisch, Koptisch oder Italienisch. Folglich reden wir hier nicht darüber, was vielleicht die Hebräer mal gesagt oder gelobt haben könnten, denn das müssen die unter sich ausmachen, so wie sich auch die Araber oder Muslime mit den Tücken ihrer eigenen Sprache herumschlagen müssen.
Für dich mag ja ein Lacher sein, dass Gott deutsch gesprochen hätte, aber dass er überhaupt in einer Form gesprochen hätte, wie du dir das vorstellst, ist aller unterste Schublade, zumal "Deutsch" ja nur eine Lautvariante des ehemaligen "theodiskus" ist, womit weißgott nicht der "Völkerkreis" im heutigen Sinne des Wortes "Volk" und auch nicht die spezielle Lautung einer Mundart bezeichnet ist. Wenn "thio" Volk heißen könnte (was strenggenommen ganz ausgeschlossen ist), dann könnte auch "Theos" Volk heißen, nämlich "Gefolgschaft" (siehe folk) im Sinne eines Folgeschlusses (Geschlossenheit) alias Logos.
Verabschiedet euch einfach mal von der so überaus naiven Vorstellung, dass mit dem Ur-text die Vorstellungen von "Schwachmaten" überliefert worden wären, oder das die Ur-texter wirklich dachten, "Gott" sei ein antropomorpher Hampelmann in einem Wolkenkuckucksheim. Ihr dürft nicht so billig von eigener intellektueller Schwäche auf die Schwächen anderer oder eurer Vorfahren schließen. Gott oder Göttern waren schon immer sowas wie die Seele oder Seelen eines Volkes, denn auch "HErr" ist noch immer allernächster Ahnlaut des "Hirten" und der "Herde" alias 'Erde - der Mittelpunkt der Welt, also das Zentrum menschlichen Interesses.
Weiß von euch jemand, was "Welt" von ehemals "wer-alt" heißt?
In einem vermeintlich "etymologischen" Herkunftswörterbuch ist das leider nicht nachzuschlagen, weil Wortherkunftsforschung keine echte, stoische, ursprünliche oder logische Etymologie, sondern nur noch eine linguistisch verissene Interpretation derselben ist. Wo der Logos im Zuge eine Logozentrismusdebatte an den Rand abgedrängt worden ist, wird keine Etymologie mehr betrieben. Was Herkunftswörterbüchern entnommen werden kann, ist für die Sache (hier) absolut wertlos.
Und bitte wie kann man jetzt zum widerholten male anmerken, dass der LOGOS hier oder dort nichts zur Sache täte, wenn schon in den Evangelien selbst geschrieben steht, dass der HErr der Logos ist (oder war)? Logos ist einer Logik (und Kausalität) allererste Voraussetzung (Grundlage) und es hat auch überhaupt keinen Sinn darüber zu streiten, wie das von Hinz oder Kunz oder Johannes gemeint gewesen sein könnte, denn da steht nur "Logos" geschrieben und eben nicht: "wie's gemeint sein könnte".
Ich hatte schonmal angemerkt, das man nur darüber diskuttieren kann, was allen Zeugen gemeinsam vor Augen liegt, also nur über das, was gesagt oder geschrieben wurde, aber niemals darüber, was bloß gemeint ist. Niemand kann sehen, was jemand MEINT, und daher war das auch nie Gegenstand einer Debatte. Ausnahmen gibt es da nur, wenn nicht das "stille Vermuten", sonder wortwörtlich das "mein nennen" (mhd.: minnen; Minne - etwas sich selbst zusprechen) gemeint ist. Das ist dann aber verlautet, also laut hörbar ausgesprochen, gelobt oder geliebt. Unausgesprochen (bloß gedacht) hört's nämlich nur der Logos.
Was soll denn für eine Rolle spielen, in welcher Sprache der "Ur-text" verfaßt worden ist? Glaubst du im Ernst der Ur-mensch war "Hebräer" und Erfinder der Mythen? Das wesentliche daraus ist den Ägyptern und Persern geklaut, aber nicht mal die können als die eigentlichen "Urheber" der Mythen angenommen werden, weil die wahren Urheber schlichtweg nicht mehr sicher ermittelt werden können. Man kann lediglich behaupten dass sie dem Verstand entspringen, also dem Logos, also dem HErrn alias Hirrn. Habt ihr Petersilie auf den Ohren?
Der deutsche Christ ist auf die deutsche Bibel eingeschworen, und nicht auf den Ur-text, und Deutsch ist nicht auch nur um ein Jota mehr oder weniger schlecht, als Hebräisch, Koptisch oder Italienisch. Folglich reden wir hier nicht darüber, was vielleicht die Hebräer mal gesagt oder gelobt haben könnten, denn das müssen die unter sich ausmachen, so wie sich auch die Araber oder Muslime mit den Tücken ihrer eigenen Sprache herumschlagen müssen.
Für dich mag ja ein Lacher sein, dass Gott deutsch gesprochen hätte, aber dass er überhaupt in einer Form gesprochen hätte, wie du dir das vorstellst, ist aller unterste Schublade, zumal "Deutsch" ja nur eine Lautvariante des ehemaligen "theodiskus" ist, womit weißgott nicht der "Völkerkreis" im heutigen Sinne des Wortes "Volk" und auch nicht die spezielle Lautung einer Mundart bezeichnet ist. Wenn "thio" Volk heißen könnte (was strenggenommen ganz ausgeschlossen ist), dann könnte auch "Theos" Volk heißen, nämlich "Gefolgschaft" (siehe folk) im Sinne eines Folgeschlusses (Geschlossenheit) alias Logos.
Verabschiedet euch einfach mal von der so überaus naiven Vorstellung, dass mit dem Ur-text die Vorstellungen von "Schwachmaten" überliefert worden wären, oder das die Ur-texter wirklich dachten, "Gott" sei ein antropomorpher Hampelmann in einem Wolkenkuckucksheim. Ihr dürft nicht so billig von eigener intellektueller Schwäche auf die Schwächen anderer oder eurer Vorfahren schließen. Gott oder Göttern waren schon immer sowas wie die Seele oder Seelen eines Volkes, denn auch "HErr" ist noch immer allernächster Ahnlaut des "Hirten" und der "Herde" alias 'Erde - der Mittelpunkt der Welt, also das Zentrum menschlichen Interesses.
Weiß von euch jemand, was "Welt" von ehemals "wer-alt" heißt?
In einem vermeintlich "etymologischen" Herkunftswörterbuch ist das leider nicht nachzuschlagen, weil Wortherkunftsforschung keine echte, stoische, ursprünliche oder logische Etymologie, sondern nur noch eine linguistisch verissene Interpretation derselben ist. Wo der Logos im Zuge eine Logozentrismusdebatte an den Rand abgedrängt worden ist, wird keine Etymologie mehr betrieben. Was Herkunftswörterbüchern entnommen werden kann, ist für die Sache (hier) absolut wertlos.
Und bitte wie kann man jetzt zum widerholten male anmerken, dass der LOGOS hier oder dort nichts zur Sache täte, wenn schon in den Evangelien selbst geschrieben steht, dass der HErr der Logos ist (oder war)? Logos ist einer Logik (und Kausalität) allererste Voraussetzung (Grundlage) und es hat auch überhaupt keinen Sinn darüber zu streiten, wie das von Hinz oder Kunz oder Johannes gemeint gewesen sein könnte, denn da steht nur "Logos" geschrieben und eben nicht: "wie's gemeint sein könnte".
Ich hatte schonmal angemerkt, das man nur darüber diskuttieren kann, was allen Zeugen gemeinsam vor Augen liegt, also nur über das, was gesagt oder geschrieben wurde, aber niemals darüber, was bloß gemeint ist. Niemand kann sehen, was jemand MEINT, und daher war das auch nie Gegenstand einer Debatte. Ausnahmen gibt es da nur, wenn nicht das "stille Vermuten", sonder wortwörtlich das "mein nennen" (mhd.: minnen; Minne - etwas sich selbst zusprechen) gemeint ist. Das ist dann aber verlautet, also laut hörbar ausgesprochen, gelobt oder geliebt. Unausgesprochen (bloß gedacht) hört's nämlich nur der Logos.
