08-05-2015, 22:55
(08-05-2015, 22:41)Berliner schrieb: Es hat auch nichts mit Hormonen zu tun,
Verliebt sein, als Teil der Liebe hat sehr wohl etwas mit Hormonen zu tun.
(08-05-2015, 22:41)Berliner schrieb: sondern damit wie wir andere Menschen sehen und mit ihnen umgehen.
Du gebrauchst den Begriff "Liebe" imho nicht entsprechend seiner allgemeinen Bedeutung. Wikipedia schreibt dazu: "Liebe ist im Allgemeinen die Bezeichnung für die stärkste Zuneigung und Wertschätzung, die ein Mensch einem anderen entgegenzubringen in der Lage ist. Der Erwiderung bedarf sie nicht."
Und eine solche Zuneigung kann man nicht über eine Einstellung festlegen. Sie ergibt sich aus anderen Faktoren (verliebt sein, Familie, Nähe...).
Um mit meinen Mitmenschen gut zusammen zu leben bedarf es einer solchen "stärksten Zuneigung und Wertschätzung" nicht und ist auch schlicht nicht möglich.
(08-05-2015, 22:41)Berliner schrieb: Sie läßt sich auch in diesen Worten fassen: behandle andere Menschen so, wie du von ihnen behandelt werden willst.
Der kategorische Imperativ = Liebe?
Liebe ist imho dann wohl doch noch etwas anderes, als gutes gesellschaftliches Zusammenleben.
