22-02-2016, 22:47
(22-02-2016, 21:44)Nachtreiter schrieb: In meinem Inneren stieg ein dankbares, glückliches "Ach, Jesus, ich liebe Dich" auf. Da begriff ich trotz "christlicher" Kindheit im Alter von 29 Jahren zum ersten Mal in meinem Leben, wie wunderbar Jesus ist, wie großartig das ist, was er für uns getan hat und was es bedeutet und wie es sich anfühlt, Jesus zu lieben. Himmlisch! Es gibt keine Worte, um diesen Zustand der Freude zu beschreiben...
Darf ich dazu mal was sagen, dass ist genau die Art von religiöser Euphorie die mich so am Glauben bzw. der Religion fasziniert. Ich bestaune (fast neidisch aber auch etwas verstört) diese Form der Glückseeligkeit bei (einigen) Gläubigen.
Ich selber bin nicht gläubig und halte den Gottglauben ehrlichgesagt auch für (wahrheitsgemäß) falsch aber ich sehe, wie er Menschen glücklich machen kann, und das ist was Gutes. Dennoch muss ich auch gesetehen, dass mich manche Form solcher Euphorie auch etwas verschrecken. Das hat mitunter so extatischen Charakter, dass man sich als Außenstehender manchmal echt wundert. Aber das find ich ja zugleich auch so faszinierend.
Das Finden möglichst unverfälschter Texte wird kein Leichtes. Und nur weil ein schriftlicher Text vielleicht etwas älter ist muss er nicht auch zwingend "echter" sein. Verschiedene Autoren haben verschiedene Erinnerungen, daraus folgen auch verschiedene Versionen. Man kann sich auch fragen warum Jesus die Bibel eig. nicht mitgebracht oder mitgeschrieben hat? Wollte er vielleicht gar nicht, dass man ihn (und seine Botschaft) in einem Buch "versteinert"?

